Lernkarten

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Lernende 189 Lernende
Sprache Deutsch
Stufe Andere
Erstellt / Aktualisiert 13.09.2014 / 15.01.2023
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Welche drei Kernkonzepte bilden den roten Faden in der esa-Ausbildung?

– Andragonische Konzept

– Methodische  Konzept

– Sportmotorische Konzept

Wie muss die Belastung im Krafttraining gestaltet sein, um Anpassungen zu erlangen?

Komplexe Kraftentwicklung unter Berücksichtigung der Trainingsprinzipien

Was bedeutet komplexe Kraftentwicklung?

Training mit mittlerer bis submaximaler Ausbelastung. Es kommt zu einer Verbesserung der allgemeinen Kraftfähigkeit unter Einbezug aller vier physiologischen Anpassungsmöglichkeiten.

Nenne und beschreibe die Grade der Ausbelastung im Krafttraining.

gering Ausbelastung
Mehr als doppelt so viele Wiederholungen möglich

mittlere Ausbelastung
Doppelt so viele Wiederholungen möglich

submaximale Ausbelastung
2 bis 3 Wiederholungen noch möglich

maximale Ausbelastung
Keine korrekte Wiederholung der Ausführung möglich

Nenne die Vorteile der komplexen Kraftentwicklung.

– Geringere Belastungsintensität
– Angenehmeres Anstrengungsgefühl
– Reduzierung Beanspruchung des passiven/aktiven Bewegungsapparats
– Erhöhter Fettstoffwechsel nach dem Training
– Schnellere Erholung

Worin unterscheiden sich komplexe und differenzierte Kraftentwicklung?

Der wesentliche Unterschied liegt im Grad der Ausbelastung.

Was kannst du bei zunehmender Ermüdung bei der Ausbelastung im Krafttraining beobachten?

– Instabilitäten
– Pressatmung
– Koordinationsmängel
– Bewegungsabbruch

Wie findest du die richtige Belastung beim Krafttraining für den Kunden?

Mittlere bis submaximale Ausbelastung und durch Fragen und Beobachten. Borg-Skala

Welche Leistungsstufen ergeben sich aufgrund der Trainingserfahrung?

– Orientierungsstufe (1 bis 1.5 Monate
– Einsteiger (bis 6 Monate)
– Geübter (bis 12 Monate)
– Fortgeschrittene (bis 36 Monate)
– Könner (über 36 Monate)

Welche Kanäle gibt es um das SWG anzusprechen und wie kannst du sie ansprechen?

Haben 
– Bemerken (Gadets)

Tun
– Danke sagen, Loben, Streicheleinheiten

Sein
– Name kennen, wahrnehmen

Nenne die Erfolgsregeln für Fitness Betreuer.

– Interessiere mich, bin aber nicht interessant
– Bei jeder Gelegenheit Fragen stellen
– Rede während der Arbeitszeit nur über Fitness

Was ist ein Antagonistentraining?

Agonist und Antagonist werden im Wechsel traininert ohne Pause

Nenne die Vor- und Nachteile eines Antagonistentrainings.

Vorteile
Agonist und Antagonist werden im Wechsel gedehnt

Nachteil
Keine Pause, Zeitaufwand

Wie viele Übungen benötigst du für ein fintess-orientiertes Ganzkörpertraining. Begründe deine Angabe.

6 bis 12 Übungen. 3 x 2 Funktionskreise II bis IV. Plus 2-6 Übungen für Problem-/Wunschbereich

Was beachtest du bei der Auswahl der Übungen bzw. Geräte im Kraftrraining?

– Funktionskreise berücksichtigen
– Vorlieben des Kunden (Geräte)
– Gesundheitliche Einschränkungen
– Leistungsstufe beachten (eingelenkig, Mehrgelenkig (freie Übungen)
– Zeit, Trainingshäufigkeit

Was bedeutet «fit sein»?

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Das ich meine Alltaganforderungen locker bewältige, Reserven für weitergehende Freizeitaktivitäten besitze und Stresssituationen meistern kann.

Was sind Deine Aufgaben als Fitness Betreuer?

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– Ordnung und Sauberkeit
– Trainingsplan erstellen
– Betreuen
– Verkaufen
– Geräte-Handling
– Helfen/Unterstützen
– Instruieren
– Telefon/Empfang

Wie wird der Bewegungsapparat unterteilt?
Welche Funktionen haben seine Bestandteile?

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Passiver Bewegungsapparat
– Knochen: Stütz-, Schutz- und Bewegsfunktion
– Knorpel: Kraftverteilung, Kratfübertragung, Gleitfläche
– Bänder: Stütz- und Stabilitätsfunktion

Aktiver Bewegungsapparat
– Skelettmuskulatur: Bewegungs- und Stützfunktion
– Sehnen: Krafftübertragung
– Sehnenscheiden, Schleimbeutel, Sesambeine: Verringerung der Reibung, Hebelvergrösserung

Welche Knochenformen werden unterschieden?
Nenne je ein Beispiel dazu.

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Lange Röhrenknochen: Oberschenkelknochen und Elle

Platte oder flache Knochen: Schulterblatt und Becken

Kurze Knochen: Hand- und Fusswurzelknochen

Unregelmässig geformte Knochen: Wirbel

Welche Bestandteile gehören zu einem Gelenk?

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Gelenkspalt, Gelenkkapsel, Gelenkkörper (überzogen mit hyalinem Knorpel), eventuell Disci, Menisci.

Welche Funktionen hat das Skelett?

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– Ansatzpunkt für die Muskeln/Sehnen
– Schutzfunktion vor Verletzungen
– Stützelemente unseres Körpers
– Ort der Blutzellenbildung
– Speicher für Mineralsalze

Welche Bestandteile gehören zu einem «echten» Gelenk?
Welche Funktionen erfüllen diese?

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– 2 mit knorpelüberzogene Knochenenden (Gelenkkopf/Gelenkpfanne)
– Gelenkspalt: winziger Spalt der die beiden Gelenkflächen trennt
– Gelenkkapsel: umschliesst das Gelenk
– Gelenkschmire (Synovia): nährt den Knorpel 
– Verstärkungsbänder: Stützen das Gelenk

Welche Gelenksformen werden unterschieden?

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– Kugelgelenk (Schultergelenk, Hüftgelenk)
– Radgelenk (Elle und Speichengelenk; Atlas/Axisgelenk)
– Scharniergelenk (Oberarmellengelenk, Fingergelenk)
– Sattelgelenk (Daumengrundgelenk)
– Eigelenk (Handgelenk)
– Plangelenke (Wirbelgelenke)
– Straffe Gelenke (Kreuz- und Darmbeingelenk)

Welche Aufgaben haben die Muskelgewebe?

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Glattes Muskelgewebe: Bsp. Magen-Darm, arbeitet langsam und nahezu ohne Ermüdung, kann durch Wille nicht gesteuert werden.

Skelettmuskelgewebe: schnell kontrahieren und erschlaffen, bei intensiver Tätigkeit ermüden sie bald, können durch Wille gesteuert werden.

Herzmuskelgewebe: dem Wille kaum zugänglich, gegen Ermüdung äussert widerstandsfähig, schnell kontrahieren und intensiv arbeiten.

Skizzere den Aufbau eines Sarkomers und welche Aufgabe hat es?

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Kraftentwicklung und Längenveränderung

Nenne je 5 Merkmale der beiden Muskelfasertypen.

ST-Fasern (slow-twitch):
– Stützmotorik (Funktion)
– Hohe Anzahl Mitochondrien
– Rote Färbung
– Hohe Menge Aerobe Enzyme
– Geringe Menge Anaerobe Enzyme

FT-Fasern (fast-twitch):
– Schnell-kräftig (Funktion)
– Geringe Anzahl Mitochondrien
– Weisse Färbung
– Geringe Menge Aerobe Enzyme
– Hohe Menge Anaerobe Enzyme

Erkläre die Arbeitsweisen der Muskulatur an einem Übungsbeispiel.

Muskel der Bewegt: Agonist. Der die Bewegung rückgängig macht: Antagonist. Synergist unterstützen die Bewegung des Agonisten.

Nenne die Funktionskreise und ihre Aufgaben.

Funktionskreis I
– Halswirbelsäule mit Kopf
– oberste Brustwirbel
Wahrnehmen der Umwelt und Steuerzentrale

Funktionskreis II
– Brustwirbelsäule
– Lendenwirbelsäule
– Becken-Hüft-Region
Stabilisieren

Funktionskreis III
– unterste Lendenwirbel
– Becken-Hüft-Region
– Hüftgelenk
– ganze untere Extremität
Fortbewegen

Funktionskreis IV
– Schultergelenk mit Schulterblatt/Schlüsslbein
– ganze obere Extremität
Kontakt mit der Umwelt aufnehmen

Beschreibe den Aufbau der Wirbelsäule, deren Bewegungen in den einzelnen Abschnitten und die daran beteiligte Muskulatur.

Starren unbeweglichen Teil und einem frei beweglichen Teil

Muskulatur: M. erector spinae (medial, lateral)

– Halswirbelsäule 7 Wirbel
– Brustwirbelsäule 12 Wirbel
– Lendenwirbelsäule 5 Wirbel
 

Nenne die Sicherheitsregeln vom Funktionskreis II

– Alles im Lot (jemand zieht dich mit einem Faden am Hinterkopf nach oben)
– Beckenstellung beachten, kein hohles Kreuz
– Beim Vorneigen über 30 Grad abstützen (Druckbelastung Bandscheiben)
– Maximal 8 einbeinige Hüpfbewegungen auf dem gleichen Bein (Druckbelastung Bandscheiben)
– Bei Rotation die Geschwindigkeit und den Bewegungssektor nach Brügger beachten (30 bis 40 Grad)
– Stossdämpfende Aerobicschuhe verwenden