FIRW - 1. Semester Lernblock III: Jahresabschluss-Analyse

FIRW - 1. Semester Lernblock III: Jahresabschluss-Analyse

FIRW - 1. Semester Lernblock III: Jahresabschluss-Analyse

Giuliano Buonanno
Lernen

Giuliano Buonanno
Diese Lernkarten bieten einen Überblick über die Jahresabschlussanalyse für Studierende. Sie konzentrieren sich auf Kennzahlen wie Eigenkapital, Fremdkapital, Rendite und Liquidität, sowie deren Berechnung und Interpretation. Die Karteikarten eignen sich für Studierende der Finanzwirtschaft, die die Analyse von Jahresabschlüssen verstehen und anwenden möchten, um die finanzielle Gesundheit von Unternehmen zu bewerten.
Karten
29
Lernende
2
Sprache
Deutsch
Kategorie
Finanzen
Stufe
Universität
Erstellt / Aktualisiert
24.12.2012 / 02.12.2015

Cartes-fiches

Welche drei Zwecke hat die Kennzahlenanalyse?

Zeitvergleiche (einer Unternehmung)

Konkurrenz-, Branchen-, und Benchmarkvergleiche

Soll-Ist-Vergleiche und Abweichungsanalysen

Liquiditätsgrad 1 (Cash Ratio)

Flüssige Mittel (+Wertschriften)/ kfr. FK

Richtwert 10-20% (wenn hoch -> Anzeichen auf Kriegskasse bzw. Aquisitionen)

Liquiditätsgrad 2 (Quick Ratio)

Flüssige Mittel + Forderungen / kfr. FK

Richtwert >100%

bevorzugte Kennzahl

 

Liquiditätsgrad 3 (Current Ratio)

Umlaufvermögen/ kfr. FK

Richtwert:

>150 bzw. 200%

 

EK-Quote (Eigenfinanzierungsgrad)

EK (mit Minderheitsanteilen) / Passiven

keinen allgemeinen Richtwert (risikoabhängig)

Verschuldungsgrad (Fremdfinanzierungsgrad)

FK / Passiven

Je höher die Verschuldung je geringer die Sicherheit und höher das finanzielle Risiko.

Finanzierungsverhältnis (= Anspannungskoeffizient)

FK / EK (mit Minderheitsanteilen)

Je höher die Verschuldung umso höher die EK-Rendite (ROE) -> Leverage Effekt sofern der FK Zinssatz kleiner als die GK-Rendite (ROA) ist.

Selbstfinanzierungsgrad

Gewinnreserven / EK (mit MA)

Interpretation

Zu hohe EK-Quote ist aus Rendite und Steuerüberlegungen nicht optimal

Verschuldungstendenz ca. 3:1

Anlagedeckungs-Grad 1 (oder A)

EK (mit MA) / AV

Branchenabhänhig

Anlagedeckungs-Grad 2 (oder B)

 

(EK (mit MA) + lfr. FK) / AV

Richtwert > 100%  besser >120%

Goldige Regel:

Langfristig gebundenes Vermögen sollte durch langfristiges Kapital finanziert werden.

 

Intensität des UV

UV / Aktiven

Branchenabhängig Fabrikationsbetriebe eher höher als Handelsbetriebe

Intensität des AV

AV / Aktiven

Je höher je weniger lassen sich Investitionsentscheide kurzfr. rückgängig machen.

(Rein-)gewinn-Marge / Umsatzrendite

Reingewinn / Umsatz

Wichtig für Aktionäre

EBIT-Marge und EBITDA-Marge

EBIT oder EBITDA / Umsatz

operative Leistungsfähigkeit

Brutto-Marge (Handelsmarge)

Bruttogewinn / Umsatz)

Bruttogewinn = WE - WA

Wichtig für Handelsbetriebe

Welchen Zielkonflikt gibt es bei den Finanzwirtschaftlichen Zielen?

Sicherheit gegen Rentabilität

EK-Rendite (ROE)

 

Reingewinn/ Ø EK (mit MA)

Richtwert >8%

Möglicher Leverage Effekt

Gesamtkapitalrendite (ROI oder ROA)

EBIT / Ø Gesamtkapital

Richtwer 6-12%

Debitor

(Debitorenumschlag und Debitorenfrist

Debitorenumschlag = (Kredit-)verkäufe / Ø Debitoren

360 Tage / Dabitorenumschlag = Debitorenfrist

Kreditorenumschlag

Kreditorenumschlag = (Kredit-)einkäufe / Ø Kreditoren

Kreditorenfrist = 360 Tage / Kreditorenumschlag

Lagerdauer

Lagerumschlag = Warenaufwand / Ø Warenvorräte

Richtwert 4-6 Mal

Lagerdauer = 360 Tage / Lagerumschlag

Kapitalumschlag

Umsatz/ Ø Aktiven

Richtwert Industrie 0.9-1.3

Handel 1.7-3

Marktkapitalisierung = Börsenkapitalisierung

Berechnung: Anzahl ausstehende (ohne eigene) Aktien x Aktienkurs

Goodwill

Differenz zwischen Markt und Buchwert.

Markt-Buchwert-Verhältnis

Berechnung: Marktkapitalisierung / EK (ohne MA)

oder Aktienkurs / Buchwert pro Aktie

Marktwert sollte höher sein als Buchwert.

Buchert pro AKtie

EK ohne MA / Ausstehende Aktien

Kurs-Gewinn-Verhältnis KGV

Aktuelle Aktienkus/ Gewinn Pro Aktie

Gewinn Pro Aktie

RG / Durchschn. Ausstehende Aktien

Dividendenrendite

Dividende pro Aktie / Aktueller Aktienkurs

Étudier