Erziehungswissenschaften L1
Klausurvorbereitung
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Kartei Details
| Zusammenfassung | Diese Lernkarten bieten einen umfassenden Überblick über zentrale Themen der Erziehungswissenschaften auf Universitätsniveau. Sie behandeln Aspekte wie Selbstkonzept, Intelligenz, Erziehungsstile, und die Bedeutung von Peerbeziehungen. Die Karteikarten sind ideal für Studierende der Pädagogik, die ihr Wissen zu Entwicklungspsychologie, Bildungssystemen und Erziehungsmethoden vertiefen möchten. |
|---|---|
| Karten | 76 |
| Lernende | 45 |
| Sprache | Deutsch |
| Kategorie | Pädagogik |
| Stufe | Universität |
| Erstellt / Aktualisiert | 12.07.2013 / 03.05.2017 |
| Weblink |
https://card2brain.ch/box/erziehungswissenschaften_l1
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9.7) Was steht im Mittelpunkt der Freundschaftsbeziehungen von jüngeren Kindern?
9.8) Ergänzen Sie die folgenden Sätze vollständig!
Durch den Wandel in den Erziehungszielen und -methoden sind nun wichtige Voraussetzungen erfüllt, damit sich im Regelfall eine positive Eltern-Kind-Beziehung entwickeln kann. Diese positive Bilanz ist jedoch mit den folgenden zwei Einschränkungen versehen:steigende Armut, Erwartungsdruck an Paare und Eltern.
9.9) Ergänzen Sie die folgenden Sätze vollständig!
Nach Baumrind unterscheidet man die folgenden vier Erziehungsstile:autoritativ, autoritär, permissiv, unbeteiligt. Dabei gilt der autoritative Erziehungsstil als der erfolgreichste.
9.10) Ergänzen Sie die folgenden Sätze vollständig!
Eine Scheidung wirkt sich je nach Geschlecht unterschiedlich auf Kinder aus. Während es bei Jungen zu auffälligen Verhaltensproblemen kommt, zeigen MädchenFormen verdeckter Belastung, wie zum Beispiel Rückzug und Depressionen.
9.11) Ergänzen Sie den folgenden Satz vollständig!
Um eine positive Beziehung zwischen Stiefeltern und Kindern aufzubauen, ist es in Stieffamilien von Vorteil, wenn die Stiefeltern folgendes zeigen:abwartende Geduldige Haltung und Orientierung an den Bedürfnissen der Stiefkinder.
9.12) Erklären Sie kurz, warum Peerbeziehungen für die Bewältigung von Entwicklungsaufgaben eine zentrale Bedeutung haben!
Bewältigung gleicher normativer Lebensereignisse und Entwicklungsaufgaben in ähnlichem Zeitraum • Gespräche mit Fremden über Schwierigkeiten • erleichternde Wirkung durch ähnliche Belastungen bei Freunden • Nützlichkeit der Modelllösungen der Freunde für eigene Lebensgestaltung • Peers auch Modelle für entwicklungsabträgliche Verhaltensweisen (Drogen, Kriminalität)
9.13) Ergänzen Sie den folgenden Satz vollständig!
Bei der Beliebtheit unterscheidet man die folgenden zwei Konzepte:Beliebtheit als soziale Akzeptanz & Beliebtheit als Reputation
9.14) Ergänzen Sie die folgenden Sätze vollständig!
Die Akzeptanz von Peers wird mithilfe der ... Methode erforscht. Als Ergebnis unterscheidet man folgende Gruppen von Kindern:
soziometrischen...
beliebte, abgelehnte, nicht beachtete, kontroverse, Kinder mit mittlerem Status. Gruppen von Kindern, die als gefährdete Außenseiter gelten, sind nichtbeachtete und abgelehnte Kinder.
9.15) Nennen Sie das zentrale Kriterium einer Freundschaftsbeziehung!
Austausch von Gesellschaft und Zuneigung
10.1) Was soll neben der Erklärung und Prognose in pädagogisch relevanten Problemfeldern aus der Beschaffung und Bewertung von Informationen in der pädagogischpsychologischen Diagnostik resultieren?
Einschulung, Lernbehinderung, Teilleistungsstörungen, Verhaltensauffälligkeiten, Schulformzuordnung ab Sekundarstufe, Hochbegabung, Hochschulzugang, Berufsberatung, berufliche Weiterbildung
treatmentbegleitende, treatmentabschließende
Selektions...
10.5) Wenn versucht wird, eine „Passung“ von Individuum und Umwelt dadurch zu erzeugen, dass man eine, für die spezifischen Belange einer Person, geeignete Umwelt herstellt, spricht man von:
10.6) Ergänzen Sie den folgenden Satz vollständig!
Die drei Gütekriterien der klassischen Testtheorie sind
Reliabilität, Objektivität und Validität.
soziale (interindividuelle) Bezugsnorm z.B. Die Mathematikleistung eines Schülers wird im Vergleich zu den Leistungen in der Klasse bewertet. (intra-) individuelle Bezugsnorm z.B. Die Mathematikleistung eines Schülers wird im Vergleich zu seiner eigenen Leistungsentwicklung in Mathematik bewertet. kriteriale (sachliche) Bezugsnorm z.B. Die Mathematikleistung eines Schülers wird im Vergleich zu einer vorher festgelegten Norm bewertet.
10.8) Ergänzen Sie die folgenden Sätze vollständig!
Zensuren gelten als ein Verfahren, um Leistungen zu klassifizieren und zu bewerten. Sie haben für Schüler die folgenden drei Funktionen:Berichts-, Anreiz- und Sozialisationsfunktion.
• mangelnde Vergleichbarkeit von Noten über verschiedene Schulklassen, Schulfächer oder Schulen hinweg • erhebliche Variationen in der Strenge der Maßstäbe (Studie Ingenkamp, 1971) Notengebung unterliegt Halo-Effekt • Beeinflussung der Notengebung durch: Geschlechtszugehörigkeit der Schüler und Lehrer,
10.10) Was versteht man unter Evaluation?
9.16) Was versteht man unter Bullying und welche drei Arten werden unterschieden?
• aggressives Verhalten, bei dem ein/e Schüler/in wiederholt und über längeren Zeitraum schädigenden Handlungen von Mitschüler/innen ausgesetzt ist • Kennzeichen: Ungleichgewicht der Kräfte von Täter/n und Opfer • Arten: physisch, verbal, relational (rufschädigendes Verhalten dem Opfer gegenüber)
1.1) Welche Antwort geben Sie einem Freund/einer Freundin, der/die Sie nach dem Sinn der Pädagogischen Psychologie für Ihr Studium fragt?
- technologisches Wissen (welches Verhalten fördert Lernmotivation)
- Prüfungsangstabbau
- Wie man Lernfreude entwickeln kann
1.2) Zum Gegenstandsbereich der Pädagogischen Psychologie gehören Prozesse der Einflussnahme auf Menschen. Erläutern Sie die beiden Prozesse, die dabei unterschieden werden!
- Erziehung - Einflussnahme auf Menschen mit Ziel auf Veränderung
- Sozialisation - indirekte Prozesse der Einflussnahme auf Menschen
1.3) Die beiden zentralen Aufgaben der Pädagogischen Psychologie sind
- Bereitstellung technologischen Wissens für Unterrichtspraxis
- Erweiterung der Grundlagen
2.1) Nennen Sie drei zentrale Entwicklungsaufgaben des Jugendalters!
Freundschaft, Jugendkultur, Peerakzeptanz, Unabhängigkeit von den Eltern
2.2) Wie verändern sich die neuronalen Systeme im Jugendalter?
• Zunahme weiße Substanz (Ummantelung von Nervenzellen) • Abnahme grauer Substanz (Verlust von Nervenzellen als Folge von Erfahrungen) • Verbindungen zwischen verbleibenden Nervenzellen steigen an → schnellere Reizleitung, effizientere Informationsverarbeitung, neue Verbindungen zwischen bestehenden Nervenzellen
2.3) Zentrale Merkmale der kognitiven Entwicklung im Jugendalter?
Wortschatz nimmt noch bis 14 Jahre zu • deduktives Wissen (vom Allgemeinen zum Besonderen) nimmt zu • Entscheidungsprozesse werden zunehmend regulierter • Verarbeitungsgeschwindigkeit steigt • Arbeitsgedächtnis wird größer • Problemlösen wird effizienter • systematisches Ausprobieren / Experimentieren
2.4) Welche Rolle spielt Schule für Jugendliche?
in Sek I geringes Zusammenspiel von Entwicklungsstand des Jugendlichen und der schulischen Umwelt (viele Fachlehrer vs. Wunsch nach stabilen Beziehungen) • Belastung durch sozialen Wettbewerb (Aussehen, Leistung) • Abnahme der intrinsischen (eigenständigen) Motivation
2.5) Was versteht man unter internalisierendem und externalisierendem Problemverhalten im Jugendalter?
internaliserend: → Probleme, die individuell die Entwicklung beeinträchtigen, von außen aber nicht klar erkennbar sind • Depression (emotionale Leere) • Anorexia nervosa (Essstörung) • Suizidversuche externalisierend: → Substanzmissbrauch (selbstschädigendes Verhalten, Abhängigkeit) → Substanzgebrauch (experimentierender Konsum, Gruppenakzeptanz, Unabhängigkeit von den Eltern) • Delinquenz (Diebstahl, Raub, Körperverletzung, Vandalismus) • meist durch geringen Selbstwert, problematische Eltern, hohe Bindung an Gruppen, geringe Bindung an konventionelle Werte
2.6) Was ist positive Jugendentwicklung?
Five C's“ - Silbereisen & Lerner, 2007 • Competence (mit Herausforderungen allein oder gemeinsam mit anderen umgehen können) • Character (Anerkennung von sozialen Regeln, Zuverlässigkeit) • Confidence (Selbstvertrauen) • Connection (positive Beziehungen zu anderen Menschen) • Care (sich um andere kümmern)
3.1) Lernen aus Beispielen und Modellen
1) Anfang einer Lernphase
2) Mehrere Beispiele
3) Leitfragen erstellen
4) Lernende trainieren
5) Allmähliches Ausblenden der Hilfen
3.2) Lernen durch Aufgaben bearbeiten
1) Überlernen
2) Verteilte Übung
3) Übung im Kontext des Ganzen
4) Reflektierte Übung
3.3) Lernarten
- Lernen durch Erkunden
- Koop. Lernen
4.1) Welche Fähigkeiten sind nach der Definition von Wechsler (1975) kennzeichnend für Intelligenz?
Zweckvolles Handeln, vernünftiges Denken, wirkungsvolles Auseinandersetzen mit der Umgebung.
4.2) Begründen Sie kurz, warum Intelligenz ein guter Indikator zur Vorhersage schulischen Erfolgs ist!
Gut für schnelles Erkennen von Mustern, anpassen an Situationen; Neben Intelligenz keine eigene, davon unabhängige Problemlösefähigkeit
4.3) In welchem Verhältnis stehen Intelligenz und Vorwissen zur Vorhersage von Lernleistung?
Intelligenz stellt zwar eine Voraussetzung für Wissenserwerb dar, doch Vorwissen ist für weitere Leistungen wichtiger.
4.4) Die Bedeutung des Vorwissens wird z.B. betont durch die Fähigkeit von Experten, Informationen aus ihrem Fachgebiet sehr gut und schnell zu erinnern. Erläutern Sie dies durch den Vergleich Experte vs. Novize anhand eines Beispiels!
Ein Schachmeister kann Schachpositionen, die er nur für wenige Sekunden gesehen hat, meist perfekt rekonstruieren. Anfänger hingegen können nur sich nur an wenige Figuren erinnern. Experten sind in der Lage bedeutsame Muster in präsentierten Informationen zu erkennen, die in Bezug zu Vorwissen stehen.
4.5) Unter welcher Bedingung können neue Informationen aus Franz Weinerts Sicht umso leichter gelernt werden?
4.6) Robert Sternberg spricht von dem notwendigen Besitz von Erfolgsintelligenz, um alltägliche Herausforderungen im Leben effektiv zu meistern. Diese Art der Intelligenz umfasst die folgenden drei Unterformen:
analytische, praktische und kreative Intelligenz.
5.1) Welcher der folgenden Aspekte ist nicht kennzeichnend für selbstreguliertes Lernen?
5.2) Ergänzen Sie den folgenden Satz!
In neueren prozessorientierten Modellen der Selbstregulation werden die folgenden drei Phasen unterschieden:
Die präaktionale, aktionale und postaktionale Phase.
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