Entwicklung der Emotionen

Emotionen Emotionale Entwicklung

Emotionen Emotionale Entwicklung


S. M.
Diese Lernkarten thematisieren die Entstehung und Bedeutung von Emotionen im menschlichen Entwicklungsprozess, beginnend bei Säuglingen bis hin zu Erwachsenen. Sie erläutern zentrale Begriffe wie Gefühlsfunktionen, Emotionsregulation und -ausdruck, zeigen Meilensteine der emotionalen Entwicklung auf und erklären, wie Gefühle unser Handeln, Denken und soziale Interaktionen prägen. Besonders relevant ist dieses Wissen für Fachpersonen in pädagogischen, sozialen oder therapeutischen Berufen, die emotionale Kompetenzen gezielt fördern möchten.
Karten
13
Lernende
20
Sprache
Deutsch
Kategorie
Berufskunde
Stufe
Berufslehre
Erstellt / Aktualisiert
09.11.2014 / 31.05.2026

Lernkarten

Definition von Entwicklung der Emotionen

Emotiontn (Gefühle) sind seelische Befinlichkeiten,

ICH-Zustände, die sich in Körperlichen Zustände Veränderungen äussern und

das Verhalten eines Menschen beeinflussen

Welche 5 Gefühlsfunktionen gibt es?

  • Regulationsfunktion
  • Selektionsfunktion
  • Motivationsfunktion
  • Ausdrucksfunktion
  • Wertungsfunktion

Beschreibe die 5 Gefühlsfunktionen

  • Regulationsfunktion: Gefühle 'melden' sich, wenn Funktionen des Körpers in ein Ungleichgewicht geraten.
  • Selektionsfunktion: Gefühle selektieren die Wahrnehmung. Sie beeinflussen was wahrgenommen wird.
  • Motivationsfunktion:Gefühle aktivieren und steuern unser Verhalten.
  • Ausdrucksfunktion: In der Körpersprache, im Tonfall, sowie in unseren Reaktionsweisen drücken wir aus, was wir fühlen (Mitteilungscharakter)
  • Wertungsfunktion: Gefühle zeigen an, was wir schätzen, bzw. ablehnen

 

Beispiele für die 5 Gefühlsfunktionen

Regulationsfunktion: Das Baby ist müde und reibt sich die Augen. Ich lege das Baby ins Bett und es schläft gerade ein.

Selektionsfunktion: Wenn jemad einen Vortrag hat, dann konzentiriere ich mich auf die Person und höre nur ihr zu.

Motivatonsfunktion: Wenn ich glücklich bin, bin ich mehr Motiviert zu lernen.

Ausdrucksfunktion: Die GL hat gut geschlafen und kommt lachend in die KiTa und begrüsst uns.

Wertungsfunktion: Gesichtsausdruck weigt Wertung. Ein Kind hat jemand nicht gerne und Lächelt die Person nicht an.

Entwicklung von Gefühlen:

Grundlage für eine positive Entwicklung der Emotionen, der Emotionsregulation und damit einer emotionalen Kompetenz ist eine sichere Bindung

Aus was setzen sich Emotionen zusammen?

Emotionen setzen sich aus...

  • dem tatsächlich Gefühlten,
  • dem Anlass des Gefühls,
  • der Bewertung des Erlebten,
  • dem körperlichen Reaktion und
  • dem Emotionsausdruck zusammen.

 

Bsp.:

Trauer (Gefühl)

Beerdigung (Anlass)

fühlen uns schlecht (Gefühl)

schwache Körperspannung (körperliche Reaktion)

weinen (Emotionsausdruck)

Wie wirken Emotionen auf unser Leben?

  • unser Handeln motivieren,
  • unseren Gefühlsausdruck steuern,
  • die Interaktion regulieren (in Beziehung treten, Sozialverhalten, Umgang mit anderen Menschen)
  • unser Denken beeinflussen.

Beschreibung der Stimmung:

Von der Emotion abzugrenzen ist die Stimmung. Eine Stimmug ist ein länger andauernder Zustand, der nicht auf ein bestimmtes Ereignis folgen muss, sondern aus einem Gefühl oder Gedanke heraus entsteht.

 

  1. Bsp.: "ich fühle mich traurig" -> ist in diesem Moment (Momentaufnahme)
  2. Bsp.: ich bin in einer traurigen Stimmung -> Dauert länger an.

Meilensteine der Entwicklung von Emotionen

SICHERE BINDUNG DES KINDES ZU SEINEN BEZUGSPERSONEN

1. Emotionen mimisch ausdrücken

2. Emotionen bei anderen erkennen

3. Emotionen sprachlich ausdrücken können

4. Emotionen verstehen

5. Emotionen regulieren

 

Zeitachse der Emotionaler Entwicklung

Die grösste Schritte macht das Kind in den ersten 6. Lebensjahren, jedoch geht es immer weiter.

Emotionen mimisch ausdrücken -> Emotionsausruck

Emotionsausdruck bezeichnet die Fähigkeit, eigene Emotionen mimisch (nonverbal) und sprachlich (verbal) darzustellen.

Emotionen bei anderen erkennen -> Emotionsverständnis

Das Verständnis davon, wie man Emotionen identifiziert, was sie bedeuten und welche sozialen Funktionen sie besitzen.

-> Wichtige Elemente:

  • Fähigkeit Emotionen zu erkennen und zu benennen
  • Wissen über Emotionsauslöser
  • Verständnis und Einsatz vorgetäuschter Emotionen
  • Verständnis gleichzeitiger und ambivalenter Emotionen

Emotionsregulation:

Emotionsregulation bedeutet, zu lernen, mit den eigenen und den Emotionen anderer angemessen umzugehen.

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