Entscheidungsprozesse
Prüfungsvorbereitung
Prüfungsvorbereitung
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Cartes-fiches
Trends in der Automobilindustrie
- Urbanisation
- two global trends (passenger & freight traffic increase) --> the traffic problems get worse
- PKW Produktion in China bis 2018 (28 million, Weltspitze; Europa bei 23 million; Weltweit 2010: 78 Mio. Fahrzeuge)
- Conflict of Objektives
- Emissions (government)
- CO2/Fuel Economy (customer/government)
- Product (customer)
- costs (industry)
- Environment
- Safety/Comfort
- Limited Fossil Fuels
- Information
- Affordable Cars
- Increasing Traffic/Urbanisation
Urbanisation
Cities with more than 5 million inhabitants
- 1955: 11
- 1995: 35
- 2015: 60
Population
- 2013: 7 bn
- 2048: 9 bn
Stadtbevölkerung
- 2009: 50%
Maßnahmen CO2 Reduktion
- Energy Source Selection
- Vehicle improvement (Fahrzeuggewicht, Luftwiderstand, Rollwiderstand)
- Powertrain improvement (Combustion, Friction, Boosting, Direct Injection, Downsizing)
- Traffic improvement (road Improvement, park and ride, Verkehrsführung)
- aerodynamics
- downsizing, DI
- electrification of powertrain/hybrid
- light weight construction
- bio fuels
- telematics
- low rolling resistance tyres
innermotorisch:
- Downsizing (25%)
- Wärmemanagement
- Schmierung
- Nebenaggregate
- Ventiltrieb / variabler Ventiltrieb
- Kolbensystem
- Lagersysteme
- Pumpensysteme
Für jedes Teilproblem werden verschiedene Lösungsalternativen (bestehende oder völlig neuartige) gesucht und in einer Gesamt- bzw. Teillösungsmatrix (morphologischer Kasten) aufgelistet.
Die Gesamtproblemlösung wird durch anschließende Kombination der Lösungsalternativen und Berurteilung ihrer Wirkung im Hinblick auf die übergeordnete Zielsetzung des Fahrzeuges gesucht.
Downsizing und Downspeeding: Verbrauchsreduzierung, meist in Kombination
Downspeeding
- FE-Maßnahme (20% Drehzahlabsenkung) --> Last + 25%
- Betriebspunktverschiebung im Emissions- und Volllastbereich)
Downsizing
- Reduzierung des Hubvolumens
- Verschiebung zu höheren Mitteldrücken (Hochlastkonzept)
- Verschiebung zu höheren Drehzahlen (Hochdrehzahlkonzept) --> eher keine Verbrauchsminderung (n steigt --> Wirkungsgrad sinkt)
- mit Aufladung (in Kombination mit LLK) können kleinere Motoren gleiche Leistungen erreichen --> Ladungswechselverluste verringert
- Verringerung der Reibungs/Lagerverluste bei kleineren Motoren
- höhere spezifische Belastung --> besserer Wirkungsgrad --> Verbrauchsgünstigerer Bereich
- Abgasturbolader mit Wastegate
- Turboloch: Verdichter erreicht seinen Regelladedruck erst ab bestimmter Drehzahl --> Mäßige Beschleunigung im unteren Drehzahlbereich (niedriges abgegebenes Drehmoment) --> Maßnahme variable Turbinengeometrie
- Verlustwärmerückgewinnung durch Thermogeneratoren (Seebeck-Effekt)
*Emissionsreduktion
motor-intern
- Verbrennung
- Miller-Cycle
- Abgasrückführung
- Diesel/Wasser Emulsion
- homogene Verbrennung
Abgasnachbehandlung
- CO, HC: Oxi Cat
- NOx: SCR (seit 1997 -60%)
- PM: Filter (DPF) (seit 1997 -80%)
- Powertrain (Nockenwelle durch IHU)
- Chassis und Suspension (CFK Bremsscheibe, Al Hinterachse)
- Exterior (Karosserie mit höherfesten Stählern, GFK Unterböden, Heckklappe Duroplast)
- Interior (I-Tafel aus Magnesium, Träger Türverkleidung Thermoplast)
--> Multi-Material-Design
neue Materialien: Nanopartikel im Polymermatrix
- erhöhte Formstabilität
- verringerte Wärmeausdehnung
- verbesserte Temperaturbeständigkeit
- verbesserte Feuerfestigkeit
- geringere Permeabilität
Prüfeinrichtungen sind in der Regel mit sehr hohen Investitionen verbunden. Aus wirtschaftlichen Gründen ist daher ein effizienter Einsatz notwendig
- Erhöhung Nutzzeit / Auslastung
- Effizienzsteigerung im Betrieb
- Steigerung der Ergebnisqualität
- Ausweitung Anwendungsspektrum
- Motorenprüfstände
- Komponentenprüfstand
- Windkanal
- Crashanlagen
- Rollenprüfstand
- Akustikhalle
- Chassis Testing
- Teststrecke
*Simulation
Realität vs. Simulation
- Wieviel Kosten können gespart werden?
- Wievile Prototypen können eingespart werden?
- Welcher Zeitvorteil ergibt sich?
Arten und Anwendung
- Strömungssimulation (CFD) --> Standard bei Auslegung von Brennräumen und Ansaugstrecken
- Simulation der Aerodynamik des Fahrzeugs und einzelner Komponenten
- Struktursimulation mit Finite Elemente --> liefert verlässliche Ergebnisse, die mit dem nach wie vor unverzichtbaren Realversuchen gut übereinstimmen
- Fahrzeugsimulation
- Motor-/Antrieb-Simulation (0-D, 1-D, 3-D)
Stellhebel und Wirksamkeit
- Welche Kosten verursachen Simulationsmethoden?
- Wo ergänzen Simulationen die Hardware?
- Welche Potentiale der Simulation sind derzeit ungenutzt?
- Wie sieht eine optimale Vernetzung der virtuellen und realen Welt aus?
- Welches strategische Ziel wird mit der virtueller Produktentwicklung verfolgt?
- Hardware-in-the-Loop am Prüfstand (reales Testobjekt + zu simulierende Umgebung: Einspritzsystem, Sensoren, Motorverhalten)
- Verbrauch und Emissionen (Einfluss der Applikation)
- Entwicklungsprozess (Funktionsentwicklung und -absicherung)
--> Entscheidungen erfordern Simulationergebnisse mit einem hohem Reifegrad (hohe Genauigkeit und Sicherheit)
--> Nachhaltigkeit des Einsatzes virtueller Produktentwicklungsmethoden erfordert Kenntnisse ihrer Potentiale, Stellhebel und Wirksamkeit
Marktanforderungen
- Verkürzung Design to Market
- Konsolidierung der Zulieferindustrie
- Zunahme der organisatorischen Komplexität
- Zunahme der technischen Komplexität
- Fragmentierung des Automobilmarktes
--> Herausforderungen für Fahrzeughersteller
- Steigende Kundenanforderungen
- Diversifizierung der Produktpalette zur Ausnutzung der Nischenmärkte
- kürzere PLZ mit sinkenden Lifetime - Stückzahlen
- Hohe Entwicklungskosten
- Outsourcing, Fertigungstiefenverlagerung
- Überkapazitäten und hohe Kapitalbindung
- Bedarfsgerechte Produktion
*Standortwahl und -steuerung
Markt
- Entwicklung Gesamtmarkt
- Volumenchancen durch Imagegewinn und Kundennähe
Wirtschaftliche Rahmenbedingungen
- Währungsparitäten
- Zölle, Steuern
- Lieferanten, Wettbewerber
- Personal
Kosten
- Investitionen
- Herstellkosten
- Logistikkosten
- Incentives
*Milieumodell
- Segmentierung der Bevölkerung über 15 Jahren
- Segmentierung orientiert sich an Alltagsidentität der Menschen
- Es erfolgt eine kontinuierliche Anpassung an die gesellschaftlichen Veränderungen
- Es erfolgt eine integration des aktuellen gesellschaftlichen Trendgeschehens
- Regional, national, transnational und global einsetzbar
Reifegradspiegel Methodik
- Schaffung von Transparenz im PEP in Bezug auf Produktreife
- Positionierung der Methodik im PEP zu harten PEP-Meilensteinen
- durchgängige Bewertungsarchitektur mit inhaltlichem Kriteriengerüst
- Sowohl quantitatives als auch qualitatives Bewertungssystem
- erkennen und frühzeitiges beseitigen von Problemen
- Kontrolle der Meilenstein-spezifischen Reifegradziele durch interne Kunden und Lieferanten
- Führungsinstrument für Vorstand und Projektleitung
*Innovation
- Müssen Innovationen verbessern?
- Für Wen neu?
- Welt, Industriesektor, Branche, Firma
- Wie neu?
- Innovationsgrad: Festlegung und Messung ist über mehrdimensionale Kriterien möglich
- Bsp.: Breakthrough, Major/Must Innovation, incremental Innovation
Es existiert keine allgemeingültige Definition
--> Diese Abgrenzung muss jede Firma für sich selbst vornehmen
- nur 17% aller Innovationen werden vom Kunden gekauft
- Verhältnis von Umsatz zu internen Entwicklungskosten sinkt --> ökonomischer Handlungsdruck
- geschlossene --> offene Innovation (aktive strategische Nutzung der Außenwelt zur Vergrößerung des eigenen Innovationspotentials)
- Bsp.: Automotive Lab (Kooperation Unternehmen und öffentlichen Forschungseinrichtungen)
*Innovationsmanagement
Marktakzeptanz
- Innovation und Emotion
- Welt der Lösungen --> Welt des Erlebens
Ansätze des Innovationsmanagements
- House of Innovation
- Pentathlon-Innovationsprinzip
Innovationsmanagement heißt: die Fähigkeit zu haben, eine Innovation/Erfindung für
- neue Produkte, Produktionsmethoden, Organisationsformen
- oder eine grundlegende Neuerung in einem Geschäfts-(Modell) System
und ihre erfolgreiche Realisisierung abzuwickeln
--> basiert auf funktionsübergreifende Zusammenarbeit
Plattform
- Modelle eines bestimmten Segments
- hohe Gleichteilanteil innerhalb von Fahrzeugen eines Segments
- Kostenersparnis durch Synergien zwischen Modellen unterschiedlicher Marken
MQB
- besteht aus Modulen
- jedes Modul wird auf differenzierten oder segmentübergreifenden Einsatz optimiert
- einige Module weiterhin segmentspezifisch eingesetzt (Plattform)
Erhaltung und Steigerung des Unternehmenswertes durch
- Kostenführerschaft und Differenzierung
- Mehrmarkenstrategie mit breiter Marktabdeckung
- Offensive Modellpolitik (breites Modellangebot)
- Innovative Produktentwicklungsstrategie (Plattformen, Module)
- Konzentration auf Kernkompetenzen: automobile Produkte und Dienstleistungen
Finanzielle Ziele
- Mindestverzinsungsanspruch 9%
- Operative Umsatzrendite v. St.: 6,9% (entspr. 4,5% n. St.)
- Kapitalumschlag 2,0
- Selffunding
- Break-Even max. 60%
- Liquidität als Mindestreserve
- Wandel im Kundenverhalten
- Anforderungen aus dem Transportaufkommen
- Wettbewerbsstrategien
- Technologische Entwicklung
- Rechtliche Rahmenbedingung
- Umweltbestimmungen
- Kommerzielle Regularien
- Vertriebsspezifische EU-Gesetzgebung für den Automobilvertrieb
--> Trends beeinflussen das Freizeit- und Nutzfahrzeuggeschäft