Eintritte

Eintritte

Eintritte


M. E.
Diese Lernkarten bieten eine umfassende Übersicht über den Eintritt von Patienten in Pflegeeinrichtungen und die damit verbundenen Prozesse. Sie decken Themen wie Eintrittsgespräche, Pflegeanamnese, verschiedene Arten von Eintritten und rechtliche Grundlagen ab. Besonders nützlich sind sie für Pflegefachpersonen, die Patienten bei ihrem Eintritt in eine Institution begleiten und sicherstellen müssen, dass alle notwendigen Informationen erfasst und die Rechte der Patienten gewahrt werden.
Karten
16
Lernende
9
Sprache
Deutsch
Kategorie
Biologie
Stufe
Andere
Erstellt / Aktualisiert
11.07.2016 / 18.01.2023

Lernkarten

Ambulanter Eintritt

  • geplanter regulärer Eintritt
  • nicht länger als 1 Tag
  • z.B.
    • Untersuchungen
    • Statusabklärungen
    • Ambulante Gabe von Chemotherapie
    • Verlaufskontrollen

Notfall Eintritt

  • ungeplanter Eintritt
  • Grund nicht immer ersichtlich
  • Infos beschränken sich auf das wesentliche
  • Aufenthaltsdauer variiert zwischen einigen Stunden je nach Situation
  • Wenn Patient stabilisiert ist kommt er auf die Station

Regulärer Eintritt

  • Vorgeplanter, je nach dem länger oder kürzer verlaufenden Aufenthalt
  • Kurz nach Eintritt erstes Gespräch
  • Prfegeassessments und die Anamnese bis 72h nach Eintritt
  • Grund ist immer bekannt

Verlegung

  • Definition
    • Transport von Patienten von  einer Institution (Extern) zur anderen oder Verlegung innerhalb einer Institution (intern)
  • Gründe können eine neue Diagnose sein oder wenn man vom Spital in die Reha kommt
     

Externe Verlegung

Überweisungsrapport,, Pflegebericht, Kurve, Medikamentenplan (eigene Medis)

Notfallverlegung

werden nur die wichtigsten Informationen erfasst, es liegen keine Anamnesen oder Assessments bei, müssen auf der Station selbst erledigt werden

Fürsogliche Unterbringung (FU)

Zwangsmassnahme und löst die bisherige fursorgerische Freiheitsentziehung (FFE) ab. Voraussetzungen sind die gleichen

Voraussetzungen für eine fürsorgliche Unterbringung

  • Person leidet an einem Schwächezustand aufgrund einer psychischen Störung, geistige Behinderung oder schwere Verwahrlosung
  • Nötige BEtreuung kann nur in einer geeigneten Einrichtung sichergestellt werden
  • Personen haben das Recht eine Vertrauensperson beizuziehen für Unterstützung
  • Für Anordnung ist die KESB zuständig
  • Im Notfall können auch Ärzte mit schweizerischer Berufsübungsbewilligung für max. 6 Wochen anordnen, Verlängerung muss von der KESB angeordnet werden

Regeln bei einer ärztlichen fürsorglichen Unterbringung

  • Arzt muss Patient untersuchen und anhören, Patient muss informiert werden und kann Stellung dazu nehmen
  • Untersuchungsentscheid muss folgendes enthalten
    • Ort und DAtum der Untersuchung
    • Name des Arztes
    • Befund, Gründe und Zweck der Unterbringung
    • Rechtsmittellehrgang
  • Patient, Einrichtung und KESB erhalten Kopie des Unterbringungsentscheids
  • Arzt informiert nahestehende Personen des Patienten

Unterschiede der verschiedenen Eintritten

unterscheiden sich in

  • zeitpunkt
  • Dauer
  • Ort

Ziele der Pflegeanamnese

  • Plegerelevante Informationen sammeln
  • Der Patient erhält notwenige Informationen
  • Vertauensbasis als Beziehungsgrundlage wird gebildet

Pflegeanamnesegespräch, Gesprächspunkte durchgehen

  • Subjektives Befinden
  • Vorgeschichte der Krankheit
  • Biografie
  • Erleben der Situation
  • Bedeutung für den Alltag
  • Umgang mit Problem, Bewältigung
  • Erwartungen an die Pflege
  • Vorstellung über die Zeit nach dem Spitalaufenthalt

Anamnese nach dem Pflegemodell

Pflegemodelle liefern einen Raster für den Inhalt einer Pflegeanamnese

Institutionen erstellen anhand dieser Raster Checklisten für das Anamnesegespräch

Anamnese nach Roper

  • Wie führt ein Mensch die LA aus?
  • Wie oft?
  • Wo?
  • Wann?
  • Warum?
  • Was weiss jemand über diese LA?
  • Was für Überzeugungen hat ein Mensch in BEzug auf die LA?
  • Welche Haltung hat der Mensch gegenüber der LA?

Das Erfassen der LA in der Pflegeanamnese bildet somit die Grundlage einer individuellen Pflege

Wie beginnen mit einem Gespräch

  • Bei Gesprächseinstieg über Sinn und Zweck des Gespräches informieren
  • Auf seine Rechte hinweisen
  • Notwendigkeit der Dokumentation begründen
  • Patienten die Möglichkeit geben, Fragen zu stellen

Was ist ein Eintrittsgespräch

  • meist die erste Kontaktaufnahme mit dem Patienten
  • Patient und Pflegende können sich kennenlernen und Beziehung aufbauen
  • erster Kontakt ist wichtig
  • Patient erhält Informationen über Betrieb sowie Pflegende erhält wichtige Infos von Patient

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