Einführung in die Steriltechnik
Steriltechnik
Steriltechnik
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D. S.
D. S.
Diese Lernkarten bieten eine umfassende Einführung in die Steriltechnik, die sich an verschiedene Branchen wie Lebensmitteltechnik und Medizinaltechnik richtet. Sie behandeln zentrale Themen wie Sterilität, Prozesse zur Keimreduktion und die Unterschiede zwischen Sterilisation und Pasteurisation. Die Karteikarten sind besonders nützlich für Fachkräfte, die sterile Produkte herstellen und sicherstellen müssen, dass ihre Herstellungsverfahren den höchsten Standards entsprechen. Sie vermitteln Wissen über die Kontrolle von Kontaminationen, die Bedeutung des Sterilisationsgrads und die Anwendung von Steriltechnik in verschiedenen Bereichen.
Flashcards
13
Students
3
Language
German
Category
Technology
Level
Other
Created / Updated
25.10.2016 / 22.01.2019
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Flashcards
was ist der Unterschied zwischen der Sterilität in der Pharma-/ Medizinaltechnik, Lebensmitteltechnik und übrigen biotechnologischen Prozesse?
- kein Zustand der allgemein definiert ist!!
- Pharma-/ Medizinaltechnik
- klare Standarts
- ISO-, GMP-, Pharmakopoe Richtlinien
- von staatlichen Behörden vorgeschrieben
- Produkte sind frei von vermehrungsfähigem Material, Prionen und Pyrogenen
- Lebensmitteltechnik
- frei von vermehrungsfähigen Keimen
- Vorgeschrieben durch Gesetze, aber auch von den Firmen selbst
- HACCP-Konzept (Hazard Analysis and Critical Control Points)
- übrigen biotechnologischen Prozesse
- meist nicht staatlich vorgeschrieben
- Sterilbedingungen sind abhängig von Prozess
- Risikoanalyse
- kommerzielle Vorgaben
Unterschied Sterilisation und Pasteurisation in der Lebensmitteltechnik
- Sterilisation
- frei von vermehrungsfähigen Keimen
- Pasteurisation
- Abtötung von pathogenen Keimen
- längere Haltbarkeit
nenne einige Beispiele in der BT, wo Sterilität nötig ist
- Fermentationsraum
- Inokulum
- Substart
- Zu-7Abluft
- Antischaummittel
- Hilfsstoffe
- Produk¨t
- NEbenprodukte
- usw
was ist das übergeordnete Ziel der Steriltechnik?
- Produktschutz
- Personenschutz
- Konsumentenschutz
was ist der SAL-Wert?
- Sterility Assurance Level (0Sterilisierungsvertrauensgrad)
- bezeichnet Wahrscheinlichkeit dass ein einzelnes Produkt nach dem Sterilisierungsprozess noch kontaminiert ist
- Bsp: SAL 10-6 = eine KOntamination in 106 Einheiten)
- ist die Ausgangskontamination bekannt, dann kann ein Reduktionsfaktor berechnet werden
- Asgangskontmination 106 KBE/g
- SAL = 10-6
- benötigte Keimzahlreduktion = 1012
wie lässt sich Sterilität nachweisen?
- Sterilität muss bewiesen werden durch Worst-Case-Szenario
- Sterilität einer Zubereitung kann ncht durch eine Prüfung sichergestellt werden
- Sterilität muss durch die Anwendung eines geeigneten und validierten HErstellungsverfahrens gewährleistet werden
- am besten: terminale Sterilisation (=Sterilisation am Schluss von Prozess)
- kann nicht immer gemacht werden, da z.T. Produkt schaden nehmen könnte
nenne Einflussfaktoren auf die Sterilität
- Personal
- Räume
- Geräte
- Luft
- Wasser
- Umfeld
- Gebäude
- Industriestandards und Normen
- usw
was sind voraussetzungen für sterile Verfahren?
- qualifiziertes Personal und Schulung
- adäquate Räume
- geeignete Produktionsausstattung
- geringe mikrobiologische Ausgangsbelastung
- validierte Verfahren
- Aufzeichnung
- In-Prozess Kontrolle
- Umgebungskontrolle
was bedeutet der Begriff Bioburden?
- Zahl der Keime vor der Sterilisation
welcher Grad der Sterilität soll angestrebt werden?
- Anzustreben ist ein wirtschaftlich vertretbarer Sterilisationsgrad
- Grad der Sterilität ist Prozess-/ Produktespezifisch
- Einfluss: Weiterverarbeitung bzw -verwendung
- MO sollen sich im sterilisierten Produkt nicht mehr vermehren können
- sterile Produkte sollen nicht mehr kontaminiert werden können