EBG1_K&M

Keine Hose, kein Problem.

Keine Hose, kein Problem.


Y. L.
Diese Lernkarten behandeln das Thema E-Government auf universitärem Niveau, mit Fokus auf Strategien, Governance und Herausforderungen. Sie decken Schlüsselkonzepte wie IT-Maturität, Dienstleistungen, Kollaboration und zukünftige Trends ab. Besonders nützlich für Studierende und Fachleute, die sich mit der Digitalisierung der öffentlichen Verwaltung und den damit verbundenen Management- und Führungsfragen auseinandersetzen.
Cartes-fiches
32
Utilisateurs
1
Langue
Allemand
Catégorie
Informatique
Niveau
Université
Créé / Mis à jour
21.01.2016 / 05.02.2024

Cartes-fiches

Welche Verwaltungsinteraktionen gibt es?

  • Government to Government (G2G)
  • Government to Business (G2B)
  • Government to Citizen (G2C)

Welche neuen Anforderungen an die Verwltung gibt es?

  • staatliche Dienstleistung statt Bürokratie
  • One-Stop Service
  • Zugang zu Dienstleistungen 24/7

Was sind die drei Ziele der E-Governmen Strategie Schweiz?

  1. Wirtschaft verkeht mit Behörden elektronisch. (G2B)
  2. Behörden modernisieren ihre Geschäftsprozesse und verkehren untereinander elektronisch. (G2G)
  3. Die Bevölkerung kann wichtige Geschäfts mit den Behörden elektronsich abwickeln. (G2C)

Die Organisation von E-Government Schweiz ist in der Rahmenvereinbarung geregelt. Welche Gremien gibt es und was ist ihre Aufgabe?

  • Steuerungsausschuss: Definiert und aktuallisiert Katalog priorisierter Vorhaben
  • Expertenrat: Berät Steuerungsausschuss
  • Geschäftsstelle: Stabsorgan von Steuerungsausschuss & Expertenrat, Koordiniert Umsetzung der Strategie
  • Federführende Organisationen (ffO): Realisiren die prisorisierten Vorhhaben

Was ist in der öffentlichen Rahmenvereinbarung über die E-Gov Zusammenarbeit beschrieben?

  • Gemeinsame Organisation
  • Gemeinsame Umsetzung

Was ist in der E-Gov Strategie Schweiz beschrieben?

  • Gemeinsame Ziele
  • Gemeinsames Vorgehen

Was sind die Dimensionen der Komplexität von neuen IT Lösungen?

Neue IT-Lösungen habe vom Start über Pilot bis Betrieb folgende Dimensionen:

  • Stakeholder
  • Interdependenzen
  • Voraussetzungen

Nenne Zweck und Mittel von E-Government, Management und Führung.

E-Governement:

  • Zweck: Verwaltungsführung
  • Mittel: IKT

Management:

  • Zweck: E-Government
  • Mittel: Managementinstrumente & Tätigkeiten

Führung:

  • Zweck: E-Government Management
  • Mittel: Führungsinstrumente

Was ist das Ziel des EIF (European Interoperability Framework) ,was sind die Herausforderungen des EIF und welchen Lösungsansatz gibt es?

Ziel: E-Government Dienstleistungen sollen für ganze EU Bevölkerung unabhängig von Herkunftsland oder AUfenthaltsort genutzt werden könnenn.

Herausforderung: Bestehende nationale Dienstleistungen sind nicht interoperabel.

Lösungsansatz:

  1. Schritt: Wandel in den Köpfen
  2. Projektkollaboration auf Ebene EU

Nenne die Formen der Zusammenarbeit.

  • Information: Netzwerk -> gezielt Information austauschen
  • Kooperation: kann eingekauft werden oder verlangt (Staat), Akteure haben eigene Ziele, Kosten & Gewinn werden nicht geteilt
  • Koordination: Formalisierung der Beziehung unter den Akteuren
  • Kollaboration: Gemeinsames Ziel & Vision, ist freiwillig, Kosten & Gewinn werden geteilt, hohes Risiko für Zielerreichung

 

Aus welchen 3 Schritten besteht die Disziplinierte Kollaboration nach Hansen?

  1. Chancen für Kollaboration evaluieren
  2. Hindernisse für die Kollaboration identifizieren
  3. Massgeschneiderte Lösungen entwickeln

Was sind die Unterschiede zwischen Management und Führung?

Management:

  • Förderung der Mitarbeiter und ihrer Lösung
  • Erreichen einer Konstruktiven Zusamenarbeit

Führung:

  • Förderung einer Organisation
  • Orientierung auf gleiches Ziel

Was gilt bezüglich der Führung?

  • Führung muss verstehen, was sichtig ist, und dies gut kommunizieren.
  • Führung sollte die Kreativität aller mit einbeziehen und das Lernen aller Fördern.
  • Führung wird sehr schwierig, wenn autonome Partner ohne Vorgesetzte Stelle kooperieren.

Welche Zugänge zur Strategieentwicklung gibt es?

  • Designschule
  • Planungsschule
  • Positionierungsschule
  • Unternehmerische Schule
  • Kognitive Schule
  • Lernschule
  • Machtschule
  • Kulturschule
  • Umweltschule
  • Konfigurationsschule

Welche Relevanz hat die Strategieentwicklung für E-Government?

  • Konzeptionelles Design
  • Formaler Planungsprozess
  • Analytischer Prozess zur Definition der Positionierung
  • Visionäres unternehmerisches Denken
  • Reaktion auf Umwelt

Was ist die Blue Ocean Strategy?

  • Verzichte auf Schwächen um Stärken zu stärken
  • Ziel ist Markt ohne Konkurrenz

Was gilt beim Strategy Canvas (grafische Darstellung von Strategien)?

  1. Identifikation der Attribute
  2. Positionierung der Marktteilnehmer bezgl. der Attribute
  3. Identifikation einer neuen Konkurrenzlosen Position auf Basis eine Nutzeninnovation

Was sind die Ziele von Governance?

  • Strategische Ausrichtung
  • Wertschöpfung
  • Risikoanalyse
  • Leistungsmanagement

Wie kann Governance im E-Government helfen?

  • Definieren von Gremien, Aufgaben und Prozessen
  • Kollaboration zwischen Akteuren in Netzwerken ordnen
  • Public Value durch effekttiven und effizienten Einsatz von Ressourcen

Strategie- und Führungsinstrumente im E-Government

  • Governance
    • statisches Führungskonzept
  • Management
    • Statisches Servicebereitstellungskonzept
  • Architektur
    • Zeitlichkeit: Infrastruktur Beschreibung in die Zukunft
  • Strategie
    • Zeitlichkeit: Wegbeschreibung in die Zukunft

Welche Governance Sichten gibt es im E-Government und was fehlt ihnen?

Sichten:

  • Exekutive (Regierung)
  • Legislative (Parlament)
  • Verwaltung

Es fehlen Governance-Rahmenwerke für E-Gov und E-Gov-Gesetze

Welche Herausforderungen gibt es für Governance im E-Government?

  • Verwaltungs-IT-Alignment (grosser Abstimmungsbedarf)
  • Föderalismus & Autonomie

3 Kernkonzepte von E-Government Schweiz

Kernkozept 1: Konzentration auf das wesentliche beim WAS 
-> Abstraktion & Transoformation

Kernkonzept 2: Vernetzen & Teilen beim WIE
-> Gemeinsame Ressourcennutzung

Kernkonzept 3: Agile Strukturen und Rituale

Herausforderungen von E-Gov Schweiz

- Definition von Leistungen unpopulär und ungeübt
-> keine Vorgängige Analyse der betroffenen Leistungen

- Silodenken
-> Jeder will nur eigenes Ökosystem (Abteilung, Amt, Kanton) optimieren

- Kampf um Ressourcen
-> Fehlende Fachausbildung, Lobbying stärker als Expertenrat

13 Schlüsselideen des E-Government Schweiz

  1. Informationsportale
  2. Transaktionsportale
  3. Standards
  4. Systemübergreifend nutzbare elektronische Idenditäten
  5. Integrierte Vorgangsbearbeitung
  6. Integrierte Datenregister
  7. E-Government Bus
  8. Verhandlungsplattform
  9. Prozessautomatisierungsmodule
  10. E-Government Ressource-Broker
  11. Shared Service Center (SSC)
  12. Open Government Data
  13. Transparenz

Vier technische Zukunfttrends für E-Governement Schweiz

  • Internet of Things
  • Big Data
  • Broker (vernetzung unabhängiger Systeme)
  • Plug-and-Play / Baukästen (Modularer Aufbau)

Vier methodische Zukunfttrends für E-Governement Schweiz

  • Public Value
  • Design-Methoden
  • Nachhaltigkeit im Sinne der Informatik
  • Sozio-technische Ökosysteme

Welche Probleme gibt es bei Unternehmensarchitekturen?

  • Geschäft und IT verstehen einander nicht, ihre Begriffsysteme und Werte sind verschieden
  • Geschäft und ID können ihre Bereiche nicht für die andere Seite verständlich abstrahieren

Welche Lösungsansätze gibt es für die Probleme in einer Unternehmensarchitektur?

  • Zusammenführung der Vogelperspektiven auf Business und IT
    • visuelle Darstellung
    • abstraktes Reporting
  • Geminsame Abstraktion: Technologie, Daten, Prozesse und gemeinsames Maturitätsverständniss
  • Zwei Orientierungsinstrumente
    • Karte für Gesamtsystem Geschäft + IT
    • Messinstrumente für technische Organisationsmaturität

Was sind die Ziele der Karte Geschäft + IT?

  • Diskussionsbasis etablieren
  • Zusammenarbeit ermöglichen

Welche 4 Betriebsmodelle gibt es im RWR-EA-Betriebsmodell?

Diversifikation: Jeder agiert autonom

Koordination: Informationen über Kundendaten werden geteit

Replikation: Geschäftsprozesse sind standardisiert

Unifikation: Umfängliche Ressourcenintegration

Was ist das Zielt der Herausforderung Maturitätsentwicklung?

Abgestimmte Weiterentwicklung von IT Maturität & E-Gov-Maturität

Étudier