M. Leitner


S. S.
Diese Lernkarten bieten einen umfassenden Überblick über Diabetes Typ 2, insbesondere für Studierende der Medizin. Sie behandeln zentrale Themen wie die Ursachen, Symptome, und Komplikationen der Krankheit, sowie die Rolle von Glukose, Insulin, und dem Pankreas. Die Karteikarten erläutern auch die Auswirkungen von körperlicher Aktivität und Ernährung auf den Blutzuckerspiegel. Besonders nützlich sind sie für Medizinstudierende und Gesundheitsfachleute, die ihr Verständnis von Diabetes Typ 2 vertiefen möchten.
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Langue
Allemand
Catégorie
Médecine
Niveau
Université
Créé / Mis à jour
05.01.2014 / 05.01.2014

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Beschreibe die Prävalenz  von DM Typ 2 bis 2030?

  • 360'000'000 Erkrankugnen auf der ganzen Welt im 2030 jetzt bei 171'000'000
  • 4-6%
  • In der Schweiz lebende: 350'000 - 630'000
  • (Kosten pro Pat. -> 8000.-)
  • (Gesamtkosten -> 2800 - 5040 Mio.)

 

Welche Länder sind im Vergleich besonders betroffen? (10)

  1. Indien
  2. China
  3. USA
  4. Indonesien
  5. Japan
  6. Pakistan
  7. Russland
  8. Brasilien
  9. Italien
  10. Bangladesch

Erkläre die Wortbedeutung von DM!

- diabaino: Hindurchfliessen -> Harnflut als Leitsymptom

-  mellitus: mit Honig versüsst

Vor dem 20. Jahrhundert war Diabetes Typ 2 eine seltene Erkrankung

Welche Formen von DM gibt es? (4)

  • Typ 1 -> früher juvenile Diabetes
  • Typ 2 -> Altersdiabetes
  • Andere spezifische Typen (endokrine Erkrankung, Pankreas-Affektion)
  • Gestationsdiabetes

Nenne Ursachen für Diabetes Typ 1 (5)

insulinabhängiger Diabetes IDDM (insulin dependent diabetes mellitus) / 5-10%

Absoluter Insulinmangel

Ursachen:

  • Erbkrankheit
  • Autoimmunerkrankung
  • idiopathisch

Beta-Zellen des Pankreas werden durch das immunsystem zerstört deshalb kommt es von einer mangelhaften Insulinsekretion zum absoluten Insulinmangel

 

Nenne Ursachen für DM Typ 2 (

nicht insulinabhängiger Diabetes NIDDM (non insulin dependent diabetes mellitus)

Relativer Insulinmangel

Ursache:

Zu Beginn produziert der Pankreas zuviel Insulin -> Rezeptoren reagieren nicht = Insulinresistenz (= verminderte Insulinsensitivität)

In welchem Normbereich sollte der Blutzucker sein?

Norm: 4.5 - 6.7 mmol/l

  • Nüchtern: 3.3 - 5.6 mmol/l
  • Postprandial: 5.7 - 7.8 mmol/l

Hyperglykämie: >8 - 10 mmol/l

Hypoglykämie: < 4 mmol/l

Welche Symptome treten bie einem DM Typ 2 auf? (10)

  1. Müdigkeit
  2. Schlechte Wundheilung
  3. Gewichtsverlust
  4. häufiges Wasserlassen
  5. immer hungrig
  6. Sexual Probleme
  7. Vaginalinfektionen
  8. immer durstig
  9. Unscharfsehen
  10. Taubheit oder Kribbeln von Händen und Füssen

Wie Entsteht der DM Typ 2 ? (6)

- Neigung wird vererbt , nicht jeder mit der Veranlagung erkrankt

- Entwicklung durch Wohlstandsfaktoren: Bewegungsmangel, Übergewicht, Metabolisches Syndrom

- Abnahme der Insulinempfindlichkeit, Pankreas produziert weiterhin vermehrt Insulin

  • Teufelskreis: hoher Insulinspiegel -> Insulinempfindlichkeit sinkt -> relativer Insulinmangel -> Blutzuckersenkende Medis -> Insulinproduzierende Zellen des Pankreas erschöpft -> Insulin spritze

- Entwicklung schleichend, über Jahrzehnte

- oft bereits spezifische Folgeerkrankungen

- Erhöhtes Risiko für cardiovaskuläre Erkrankungen

Was passiert mit den Kohlenhydraten im Körper?

- Energielieferant -> intensive Belastung, kurze Aktivität

- Nach dem Essen:

  • Kleiner Teil wird sofort verbraucht
  • nicht benötigte Glukose in Form von Glykogen (in Leber und Muskelzellen) oder als Fett gespeichert.

- Blutzucker tief:

  • Speicher in Lber angezapft, Leber zertrennt Glykogen zu Glykose gibt ins Blut ab (Glykogenolyse)

Wie werden die Kohlenhydrate gespeichert ? (3)

Glukose welche nicht von der Leber aufgenommen wird, gelangt über den Blutkreislauf zu Muskeln und Fettgewebe

  • Muskelzellen nehmen Glukose mittels Insulin auf -> direkt als Glykogen oder in Fett umgewandelt und als Fett gespeichert
  • Fettzellen: nehmen Glukose auf, wandeln diese um und speichern sie als Fette

Welche Wirkung hat das Insulin? (6)

  1. Senkt den Blutzuckerspiegel
  2. Wenn Blutzucker ansteigt produziert Bauchspeicheldrüse  verstärkt Insulin
  3. "Speichersignal" sämtliche Speichervorgänge wrden gefördert (Glukose, Fett)
  4. Ohne Insulin können Muskel-, Fettzellen dem Blut keine Glukose entnehmen (Zelloberfläche durchlässig für Glukose, Blutzucker sinkt)
  5. Insulin hemmt die Freisetzung von Kohlenhydraten ins Blut und Freisetzung von Fetten aus Fettdepots
  6. Gehrinzellen sind "insulinunabhängig" ohne Insulin kann man Glukose aus dem Blut aufnehmen

Welche Wirkung hat das Glukagon? (3)

  • "Gegenspieler" des Insulins -> im Pankreas produziert
  • Erhöht den Blutzuckerspiegel
  • "Hungersignal" des Körpers: bei Mangel an Glukose ins Blut abgegeben -> gespeicherte Energieträger werden mobilisiert : -> Leber gibt Glukose ins Blut ab, Fettdepots des Körpers werden angezapft

Welches sind Risikofaktoren für die Entstehung von Diabetes? 7

  • Übergewicht
  • Inaktivität, Bewegungsmangel
  • Genetische Disposition
  • Alter > 45 J.
  • Metabolisches Syndrom
  • Frauen nach SS - Diabetes
  • Bluthochdurck,  Dyslipidämie

Komplikationen bei unbehandeltem DM? 5

  • Nephropathien
  • Angiopathien
  • Retinopahtien
  • Neuropathien
  • Schlechte Wundheilung

Was bewirkt die körperliche Aktiviät bei DM Typ 2? 11

  1. Verbesserte Insulinsensivität
  2. Tieferer BZ während und nach KA
  3. Tiefere Insulinkonzentration
  4. Tieferer Insulintagesbedarf
  5. Tieferer HbA1c
  6. besseres Lipidprofil
  7. Besserung einer milden bis mässigen arteriellen Hypertonie
  8. Erhöhter Energiebverbrauch
  9. Kraft und Beweglichkeit steigt
  10. Besseres Allgemeinbefinden und Lebensqualität
  11. Besserer Stoffwechsel

Erläutere kurz den Circulus vitiosus der Insulinresistenz

  • Zellen verhungern weil keine Glucose aufgenommen werden kann
  • Betazellen im Pankreas realisieren das und porduzieren Insulin
  • Insulin wird vom Rezeptor nicht als Schlüssel erkannt -> Hyperglykämie, Hyperinsulinämie
  • Irgendwann stell Pankreas seine Insulinproduktion ein
  • Überschüssige Glucose wird in Körperfett umgewandelt -> Fettdepot -> Übergewicht
  • Körperfett nimmt zu -> Hyperlipidämie -> begünstigt Hypertonie, Gefässveränderungen, HKL-Problem -> Metabolisches Syndrom

Nach 3 Tagen ist der Effekt wieder vorbei deswegen ist regelmässige Aktivität wichtig

Was bedeutet Insulinsensitivät? 3

  • Insulinempfindlichkeit der Muskel-, Fettzellen ist erhöht
  • Zelloberfläche ist durchlässig für Glucose
  • Für gleiche Menge Glucose aufzunehmen braucht es weniger Insulin der bedarf sinkt

Welche Risiken hat körperlich Aktivität beim DM? 4

  • Periphere Polyneuropathie -> Verletzungen an Beinen und Füssen (kontrollieren)
  • Ungewohne KA -> Manifestation KHK (bis zum MI)
  • BD schwankungen -> wenn schlecht eingestellt
  • Retionpathie, Nephropathie -> durch  hohe Trainingsintens. oder Sprungübung verschlechtert

Étudier