Sitzungsmanagement


Jeannette Stu
Diese Lernkarten bieten einen umfassenden Überblick über das Sitzungsmanagement auf Universitätsniveau. Sie decken Themen wie die Vorbereitung, Durchführung und Nachbereitung von Sitzungen ab, einschließlich der Rolle des Sitzungsleiters, verschiedener Methoden wie Blitzlicht und Quattro-Methode, sowie der Erstellung von Protokollen. Die Lernkarten sind besonders nützlich für Studierende und Berufstätige im Marketing, die effiziente und zielgerichtete Besprechungen führen möchten, um Informationen auszutauschen, Entscheidungen zu treffen und Aufgaben zu koordinieren.
Flashcards
12
Students
4
Language
German
Category
Marketing
Level
University
Created / Updated
08.03.2013 / 12.07.2023

Flashcards

Sitzungen sind ein wirksames Instrument um:

-Informationen weiterzugeben oder auszutauschen

-Ideen sammeln

-Entscheidungen zu treffen

-Vorgehensweisen zu vereinfachen

-Aufgaben zu koordinieren

-Probleme zu lösen

Dabei erreicht eine effiziente Sitzung:

-in minimaler Zeit

-alle Ziele

-zur Zufriedenheit aller.

Als Vorgesezter sollte man bei Sitzungen berücksichtigen:

-auf unnötige Sitzungen verzichten

-möglichst kurz halten

-nur die wesentlichen Punkte behandeln

-frühzeitig ankündigen

Vor- und Nachteile der

-Besprechung

-Workshop/Moderation

-Konferenz

Besprechung für Themen-Arbeitsbesprechungen, Projektsitzungen alle um den Tisch.

+ geringer Platzbedarf, spntane durchführung, Tisch erlaubt mitschreiben

- Hilfmitteleinsatz ist begrenzt, Sichtkontakt bei Rechteckigen Tischen

Workshop / Moderation, für Qualitätzirkel, Lernstart oder Workshops (Teamentwicklung), halbkreis

+ optimaler Sichtkontakt, Moderationsmethoden optimal nutzen

- hoher Platzbedarf, Moderator muss mit den Medien arbeiten können

Konferenz, mehr alls 15 Teilnehmer

Vorbereitungen für eine Sitzung:

-Ziele definieren (Prioritäten setzen), (Traktandenliste erstellen)

-Teilnehmerkreis festlegen (6 - 12 Personen)

-Sitzungstermin- und Dauer bestimmen (höchstens 2 Stunden)

-Sitzungslokal reservieren (ruhig, störungsfrei)

-Einladung versenden (Sitzungsthema, Traktandenliste, Teilnehmerkreis, mitzubringende Unterlagen)

-Informationen sammeln (Fakten, Belege, Stichwörter)

-Vorgehen und Methodik festlegen (Brainstorming, Blitzlicht, Quattro-Metode)

Was gibt es für Methoden und Vorgehen bei Sitzungen?

-das Brainstorming (spontane Einfälle, schriftlich festgehalten)

-das Blitzlicht (reihum Stellung zu einem Thema-Fage, kurz wie ein Blitzlicht)

keine Kommentare zwischendurch.

-die Quattro-Methode (vier farbige Karten, Frage/Entscheidung, gleichzeitiges setzten der Karte, kann direkt diskutiert werden)

Eine Sitzung und ihre Diskussionen gewinnen an effizienz wenn sich alle an Grundregeln halten:

-die Besprechung beginnt pünktlich

-Störungen sind zu unterbinden

-klare Zielformulierung

-Gefühle und Meinungen können frei ausgetauscht werden

-normal dass Konfilikte auftreten

-höchstens 3 min sprechen

-jeder lässt den anderen ausreden

-jeder hört aktiv zu und zeit Verständniss

-jeder wird in die Problemlösung miteinbezogen

Die Rolle des Sitzungsleiters:

Inhalt: Gespräch initieren, abweichen vom Thema vermeiden, Teilnehmer zu Stellungsnahmen bewegen, Standpunkte vergeleichen und gegenüberstellen, Zwischenergebnisse zusammenfassen, Teilnehmer zur Entscheidung bringen, Aktivitätenpläne erstellen

Interaktion: Beteiligung im Auge behalten und fördern, unterstützendes Verhalten vorzeigen, konstruktive Kräfte und gegenseitige Unterstützung fördern, Differenzen und Konfrontationen fördern, Konfliktlösung fördern, Feedback der Teilnehmer erleichtern

Struktur: Sitzungsordnung erstellen, Zielsetzung fixieren,Grundregeln aufstellen, Zeitplan überwachen, Verfahren und technische Hilfsmittel einsetzen, Aufgaben verteilen

Ablauf und Elemente einer Sitzung:

nach der Vorbereitung und Planung

Leitung und Auswertung

-Anwesenden begrüssen

-Protokollführer bestimmen

-Sitzungsziele- und verlauf bekanntgeben

-Sitzungsthemen mit geeigneter Methodik angehen

-Diskussionen leiten

-Ergebnisse zusammenfassen

-Abstimmungen vornehmen

-Sitzung beurteilen (lassen)

-Mitarbeit verdanken

-Teilnehmer verabschieden

-Sitzung auswerten

Das Sitzungsprotokoll ist:

-ein Sitzungsdokument (Beleg, Beweis)

-ein Informationsmittel

-ein Arbeitsinstrument

Protokollarten:

-Kruzprotokoll, Zusammenfassung aller Verhandlungspunkte, hält Beschlüsse und Aufträge fest

-Beschlussprotokoll, Ergebnissprotokoll, beschränkt sich auf die Wiedergabe der Beschlüsse und Aufträge

-Pendenzenlist. alle Aufträge sind chronologisch aufgelitstet auch von früheren Sitzungen

Kernpunkte eines Protokolls:

-Art, Funktion der Sitzung

-Datum, Zeit, Ort

-Sitzungsleiter, An- Abwesende, Gäste

-Traktandenliste

-bei Kurzprotokoll: zusammenfassender Bericht über die einzelnen Traktanden

-Sitzungsergebnisse, Beschlüsse

-Aufträge (wer, was, wann)

-Sitzungsende

-Datum, Zeit, Ort der nächsten Sitzung

-Datum der Abfassung

-Unterschrift des Protokollführers

Study