Corporate Finance
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Lernkarten
Erwartungstheorie
Die Erwartungstheorie geht davon aus, dass die Form der Fristenstruktur die zukünftigen Zinserwartungen des Markets wiedergibt. Entsprechend sollte der Forwardsatz einem unverzerrten Schätzwert des zukünftigen Spot rate entsprechen.
Information Ratio
Überrendite gegenüber Benchmark im Verhältnis zum Abweichungsrisiko.
Ziel: Maximierung der IR; Werte um 0.5 gut; über 1 aussergewöhnlich
Treynor Ratio
Entschädigung pro Einheit systematisches Risiko. Je höher TR, desto mehr wird das systematische Risiko entschädigt. Vergleich von einzelnen Anlagen und Teil-Portfolios.
Jensen's Alpha
Differenz zwischen realisierter und erwarteter Rendite.
Ziel ist ein JA von mind. 0.
Aktives versus passives Portfolio Management.
Sharp Ratio
Entschädigung pro Gesamtrisiko-Einheit
Je höher SR, desto mehr wird das eingegangen Gesamtrisiko entschädigt.
Vergleich von verschiedenen Portfolios
Tracking Error
Abweichungsrisiko gegenüber Benchmark
bis 3% indexnahe Performance, über 5% hohes Abweichungsrisiko
Risikobudgetierung und -kontrolle
Beta
Systematisches Risiko im CAPM
Beta = 1 Markt
Beta > 1 überdurchschnittliches Risiko
Risikobeitrag einer einzelnen Anlage zum gesamten Portfoliorisiko.
Wechselkurs- und Währungsrisiko
Wechselkursrisiko: Standardabweichung des Wechselkurses
Währungsrisiko: Standardabweichung der umgerechneten Anlage
Core/Satellites-Ansatz
- Kernportfolio wird passiv verwaltet.
- Rest des Portfolios wird meist in mehrere Satelliten aufgeteilt, die aktiv gemanagt werden.
Taktische Asset Allokation (TAA)
Kurzfristige, opportunistische Abweichung von strategischer Asset Allokation mit dem Ziel bessere Performance zu erreichen (Aktives Portfolio Management).
Strategische Asset Allokation (SAA)
Definition mehrerer Anlagekategorien als Benchmark
Grundlegende Aufteilung des Vermögens (Anlagekategorie, geograf. Aufteilung, Branche, Währung)
Ziel: Anlagestrategie, die klar formuliert, umsetzbar und langfristig ist und allfällige Nebenbedingungen berücksichtigt (Passives Portfolio Management).
Kapitalverwässerung / Wert Bezugsrecht
- Aktienkurs 12.5
- Emissionspreis 10.0
- Bezugsverhältnis 5:2 (alt zu neu)
5 x 12.5 = 62.5
2 x 10.0 = 20.0
Total 82.5 / 7 = 11.79
12.5 - 11.79 = 0.71
Die Kapitalverwässerung beträgt 0.71, gleichzeitig ist dies auch der Wert des Bezugsrechts.
Free Cash Flow Berechnung
EBIT
- Steuern
= NOPAT / NOPLAT
+ Abschreibungen
- Ersatzinvestitionen (NUV / AV)
= Free Cash Flow
Pecking Order Theorie
1. Innenfinanzierung: Cash Flow + Cash Abbau
2. Aussenfinanzierung: Fremdkapital
3. Aussenfinanzierung: Eigenkapital
Beta Levered / Beta Unlevered
Beta Unlevered = Business Risk
Beta Levered = Business Risk + Financial Risk = Gesamtrisiko
Value at Risk (VaR)
Welcher Absolute Verlust wird mit einer vorgegebenen Wahrscheinlichkeit innerhalb eines bestimmten Zeitraums nicht überschritten.
z.B. Der Verlust liegt in 97.5% aller Fälle unter CHF 26'802.
VaR = V0 × (µ - z × S)
Kovarianz
Die Kovarianz zeig tden Zsuammenhang zwischen Renditen von zwei Wertschriften.
TR: SCOV
Korrelation
Standardisierter Zusammenhang zwischen Renditen von zwei Wertschriften. Die perfekte positive Korrelation ist 1. Keine Korrelation = 0, perfekte negative Korrelation = - 1 (perfekte Diversifikation).
WACC
Durchschnittlicher Kostensatz
WACC = FK / GK x kFK x (1 - s) + EK / GK x kEK
Duration
Die Duration misst einerseits die durchschnittliche Zinsbindungsdauer einer Anlage und andererseits gibt sie die Zinselastizität an.
Umso kleiner, je kürzer die Restlaufzeit, je höher der Marktzinssatz, je höher der Anleihecoupon
Duration eines Zerobonds entspricht stets seiner Restlaufzeit.
Inflationsrisiko
Unerwartete Veränderung des Preisniveaus
Bei einer langfristigen Anlage ist die Unsicherheit bezügolich des realen Endvemrögens grösser, was wiederum durch eine höhere Rendite entschädigt wird.
Zinsänderungsrisiko
Langfristige Anlagen reagieren stärker auf Zinsveränderungen als kurzfristige. Risikoaverse Akteure verlangen für dieses zusätzliche Risiko eine Prämie in Form einer höheren erwarteten Rendite.
Marktsegmentierungstheorie
Der Bondmarkt wird als Aggregat einzelner weitgehend unabhängiger Teilmärkte (Laufzeitsegmente) betrachtet. Kurz- und langfristige Wertpapiere sind nicht ohne weiteres substituierbar. Jeder Investor hat ein bevorzugtes Laufzeitsegment. Dementsprechend kann die Laufzeitprämie positiv, negativ oder null sein.
Liquiditätspräferenztheorie
Investoren bevorzugen liquide Anlagen und Anlagen mit minimalem Preisschwankungsrisiko.
Schuldner bevorzugen langfristige Anlagen.
Schuldner müssen den Investoren für langfristige Anlagen einen Aufpreis zahlen.