Corporate Finance

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S. K.
Diese Lernkarten behandeln fortgeschrittene Konzepte der Unternehmensfinanzierung, einschließlich Anlage, Risiko und Portfolio-Management. Sie decken Themen wie die Aufteilung von Vermögen, die Bewertung von Anlagen, die Berechnung von Renditen und die Analyse von Risiken ab. Diese Lernkarten sind ideal für Finanzprofis und Studenten, die ihr Verständnis von Finanzstrategien vertiefen und ihre Fähigkeiten im Management von Investitionen und Portfolios verbessern möchten.
Karten
24
Lernende
13
Sprache
Deutsch
Kategorie
Finanzen
Stufe
Andere
Erstellt / Aktualisiert
01.09.2014 / 30.07.2024

Lernkarten

Erwartungstheorie

Die Erwartungstheorie geht davon aus, dass die Form der Fristenstruktur die zukünftigen Zinserwartungen des Markets wiedergibt. Entsprechend sollte der Forwardsatz einem unverzerrten Schätzwert des zukünftigen Spot rate entsprechen.

Information Ratio

Überrendite gegenüber Benchmark im Verhältnis zum Abweichungsrisiko.

Ziel: Maximierung der IR; Werte um 0.5 gut; über 1 aussergewöhnlich

Treynor Ratio

Entschädigung pro Einheit systematisches Risiko. Je höher TR, desto mehr wird das systematische Risiko entschädigt. Vergleich von einzelnen Anlagen und Teil-Portfolios.

Jensen's Alpha

Differenz zwischen realisierter und erwarteter Rendite.

Ziel ist ein JA von mind. 0.

Aktives versus passives Portfolio Management.

Sharp Ratio

Entschädigung pro Gesamtrisiko-Einheit

Je höher SR, desto mehr wird das eingegangen Gesamtrisiko entschädigt.

Vergleich von verschiedenen Portfolios

Tracking Error

Abweichungsrisiko gegenüber Benchmark

bis 3% indexnahe Performance, über 5% hohes Abweichungsrisiko

Risikobudgetierung und -kontrolle

Beta

Systematisches Risiko im CAPM

Beta = 1   Markt

Beta > 1   überdurchschnittliches Risiko

Risikobeitrag einer einzelnen Anlage zum gesamten Portfoliorisiko.

Wechselkurs- und Währungsrisiko

Wechselkursrisiko: Standardabweichung des Wechselkurses

Währungsrisiko: Standardabweichung der umgerechneten Anlage

Core/Satellites-Ansatz

  • Kernportfolio wird passiv verwaltet.
  • Rest des Portfolios wird meist in mehrere Satelliten aufgeteilt, die aktiv gemanagt werden.

Taktische Asset Allokation (TAA)

Kurzfristige, opportunistische Abweichung von strategischer Asset Allokation mit dem Ziel bessere Performance zu erreichen (Aktives Portfolio Management).

Strategische Asset Allokation (SAA)

Definition mehrerer Anlagekategorien als Benchmark

Grundlegende Aufteilung des Vermögens (Anlagekategorie, geograf. Aufteilung, Branche, Währung)

Ziel: Anlagestrategie, die klar formuliert, umsetzbar und langfristig ist und allfällige Nebenbedingungen berücksichtigt (Passives Portfolio Management).

Kapitalverwässerung / Wert Bezugsrecht

  • Aktienkurs 12.5
  • Emissionspreis 10.0
  • Bezugsverhältnis 5:2 (alt zu neu)

5 x 12.5 = 62.5

2 x 10.0 = 20.0

Total 82.5 / 7 = 11.79

12.5 - 11.79 = 0.71

Die Kapitalverwässerung beträgt 0.71, gleichzeitig ist dies auch der Wert des Bezugsrechts.
 

Free Cash Flow Berechnung

EBIT

- Steuern

= NOPAT / NOPLAT

+ Abschreibungen

- Ersatzinvestitionen (NUV / AV)

= Free Cash Flow

Pecking Order Theorie

1. Innenfinanzierung: Cash Flow + Cash Abbau

2. Aussenfinanzierung: Fremdkapital

3. Aussenfinanzierung: Eigenkapital

Beta Levered / Beta Unlevered

Beta Unlevered = Business Risk

Beta Levered = Business Risk + Financial Risk = Gesamtrisiko

Value at Risk (VaR)

Welcher Absolute Verlust wird mit einer vorgegebenen Wahrscheinlichkeit innerhalb eines bestimmten Zeitraums nicht überschritten.

z.B. Der Verlust liegt in 97.5% aller Fälle unter CHF 26'802.

VaR = V0 × (µ - z × S)

Kovarianz

Die Kovarianz zeig tden Zsuammenhang zwischen Renditen von zwei Wertschriften.

TR: SCOV

Korrelation

Standardisierter Zusammenhang zwischen Renditen von zwei Wertschriften. Die perfekte positive Korrelation ist 1. Keine Korrelation = 0, perfekte negative Korrelation = - 1 (perfekte Diversifikation).

WACC

Durchschnittlicher Kostensatz

WACC = FK / GK x kFK x (1 - s) + EK / GK x kEK

Duration

Die Duration misst einerseits die durchschnittliche Zinsbindungsdauer einer Anlage und andererseits gibt sie die Zinselastizität an.

Umso kleiner, je kürzer die Restlaufzeit, je höher der Marktzinssatz, je höher der Anleihecoupon

Duration eines Zerobonds entspricht stets seiner Restlaufzeit.

Inflationsrisiko

Unerwartete Veränderung des Preisniveaus

Bei einer langfristigen Anlage ist die Unsicherheit bezügolich des realen Endvemrögens grösser, was wiederum durch eine höhere Rendite entschädigt wird.

Zinsänderungsrisiko

Langfristige Anlagen reagieren stärker auf Zinsveränderungen als kurzfristige. Risikoaverse Akteure verlangen für dieses zusätzliche Risiko eine Prämie in Form einer höheren erwarteten Rendite.

Marktsegmentierungstheorie

Der Bondmarkt wird als Aggregat einzelner weitgehend unabhängiger Teilmärkte (Laufzeitsegmente) betrachtet. Kurz- und langfristige Wertpapiere sind nicht ohne weiteres substituierbar. Jeder Investor hat ein bevorzugtes Laufzeitsegment. Dementsprechend kann die Laufzeitprämie positiv, negativ oder null sein.

Liquiditätspräferenztheorie

Investoren bevorzugen liquide Anlagen und Anlagen mit minimalem Preisschwankungsrisiko.

Schuldner bevorzugen langfristige Anlagen.

Schuldner müssen den Investoren für langfristige Anlagen einen Aufpreis zahlen.

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