Controlling Rep.

Repetitorium Controlling

Repetitorium Controlling


Venture Voom
Diese Lernkarten bieten eine grundlegende Einführung in das Controlling und seine verschiedenen Aspekte. Sie behandeln Themen wie Budgetierung, Zielsetzung, strategische Planung und die Rolle des Controllers im Unternehmen. Der Vergleich zwischen Controlling und Revision sowie die Abgrenzung des Controllers vom Finanz- und Rechnungswesen werden ebenfalls erläutert. Die Lernkarten sind besonders nützlich für Studierende und Berufseinsteiger in der Betriebswirtschaftslehre, die sich mit den Grundlagen des Controllings vertraut machen möchten.
Karten
30
Lernende
2
Sprache
Deutsch
Kategorie
BWL
Stufe
Grundschule
Erstellt / Aktualisiert
24.10.2013 / 27.11.2015

Lernkarten

Definition Controlling

Controlling ist ein Sub-System des unternehmerischen Führungssystems.

Hauptaufgabe ist die Planung, Steuerung und Kontrolle aller Unternehmensbereiche.

Erkläre "Subsystem der Führung"

Führungssystem: Gibt Zieldefinitionen, steuert und regelt

Ausführungssystem: Erfasst den wertschöpfenden Kreislauf (Sachlich/Finanziell)

Koordinationsproblem?

Unternehmenswelt Extern: Komplexer und dynamischer geworden

Unternehmenswelt Intern: Differenzierter geworden

-> Koordiantionsbedarf insgesamt gestiegen

Die Controllingfuntkion ist allgemein: (4)

Planung

Kontrolle

Informationsversorgung

Koordiantion

Financial Management besteht aus Controllership und Treasurership.

Grenze voneinander ab.

Controller:

  • Planung
  • Berichterstattung, Interpretation
  • Bewertung und Beratung
  • Steuerangelegenheiten
  • Vermögenssicherung

Finanzwirtschaftler/Schatzmeister

  • Kapitalbeschaffung
  • Investor Relations
  • kurzfristige Finanzierung
  • Kredite und Forderungseinzug
  • Kapitalanlage
  • Versicherungen

Funktionaler vs. Institutioneller Controllingbegriff

Funktional: Self-Controlling

Institutionell: Vorhandensein einer oder mehrerer Controllingstellen

Controllingphilosophie

Wir in einem Controllingkonzept konkret ausgestaltet mit den Bestandteilen:

  • Ziele,
  • Aufgaben,
  • Organisation,
  • Instrumente

Aufgaben des Controlling (4)

  • Planung
  • Information
  • Koordination
  • Kontrolle

Was ist ein Plan

  • Ziel / Absichtserklärung
  • Vorgaben, Maßnahmen zur Realisierung der Ziele
  • Prämissen unter die der Plan aufgestellt ist
  • Definition des Umfanges
  • Gliederung in Planungseinheiten

Grundsätze der Planung

  • Vollständigkeit
  • Klarheit
  • Transparenz
  • Exaktheit
  • Flexibilität
  • Stabilität
  • Wirtschaftlichkeit
  • Verbindlichkeit
  • Kontrollierbarkeit

Planungsverfahren

Top-Down: Unternehmensleitung gibt vor, +Eindeutigkeit -Ungenügende Motivation

Bottom-Up: Planungsträger liefern Erkenntnisse: +Höhere Motivation -zu großzügige Planung

Gegenstromverfahren: Realistische Planungsvorgaben top down, konkretisierung bottom-up: +Hohe Akzeptanz, -Hoher Zeit- und Koordinationsaufwand

Planungsmanagement-Aufgaben des Controlling:

Metaebene

  • Erarbeitung von Planungstechniken (Modelle, Methoden)
  • Koordination dieser (verwendete Terminologie)
  • Erarbeitung Datenbanksysteme
  • Aus- und Weiterbildung der Planungsträger
  • Abgrenzen des Planinhaltes
  • Vorgehensweisen, Richtlinien der Planung festlegen
  • Genehmigung
  • Terminierung von Aufgaben
  • Überwachung und Kontrolle der Planerstellung
  • Motivieren und Anregen

Planeraufgaben der Führungskräfte

  • Planungsprobleme identifizieren
  • Planungsinformationen beschaffen, auswerten
  • Sollwerte aufstellen
  • Planprämissen erarbeiten
  • Planalternativen testen
  • Plankorrekturen vornehmen

Tradtionelle Budgetierung vs. Null-Basis-Budgetierung

Traditionell

Prozess vor Beginn der nächsten Periode abgeschlossen

Beruht auf Vereinbarungen von periodisierten Sollgrößen

Null-Basis-Budgetierung

Aufgabenorientiert

Fortschreibungen verhindern (Dezemberfieber)

Kosten werden grundauf analysiert und neu in der Planung angesetzt, als wenn die Firma neu gegründet würde

Berichtsarten

Standardberichte

Abweichungsberichte

Anforderungsberichte

Kontrollaufgaben des Controlling

  • Festlegen von Kontrollinstrumenten (Schwachstellenanalyse, Sensitivitätsanalyse, ABC-Analyse), Festlegen der Kontrollart (strategisch, operativ)
  • Soll/Ist-Datenermittlung (Gewinnung eines Vergleichsmassstabes)
  • Abweichunganalyse (Zeitvergleich, Objektvergleich, Soll-Ist-Vergleich)

Systematik der Controllinginstrumente

Planungsinstrumente

  • Operativ: Zieldokumentation, Planungsmethodik, Budgetierung, Plan-Kostenrechnung
  • Strategisch: Brainstormung, Szenairen, Wachstumsfunktionen

Kontrollinstrumente

Informationsversorgungsinstrumente

 

rest fehlt

Make-or-Buy-Rechnung

Eigen- oder Fremdfertigung

Chancen-Risiko-Profil

Shared Service Center (internes Outsourcing)

 

Strategische Bilanzen

Weiterentwicklung von SWOT (Stärken, Schwächen, Risiken, Chancen)

Für Aktiva (Stärken) und Passiva (Schwächen) 0-100%-Bewertung. Abstände lassen strategische Engpässe erkennen

GAP-Analyse

Strategische Lücke zwischen Ideal- und Normalfall

 

Benchmarking

Vergleich mit den Branchenbesten Unternehmen

kontinuierlicher Prozess

Portfolio-Analyse

Baut auf auf: Marktattraktivität und Wettbewerbsvorteile

Lebenszyklusanalyse

Einführung, Wachstum, Reife, Sättigung, Degeneration

Entwicklungstendenzen des Controlling

In der Unternehmensführung: Lean-Management, lernende Organisationen, strategische Kundenorientierung

Controlling differenziert zwischen operativen und strategischem Controlling

Dezentralisierung

Erweiterung der Wirkungsbereiche (IT, Logistikcontr.)

Entwicklung von verschiedenen Ausprägungen (Budgetierung und Null-Basis-Budgetierung)

Computer

Optimierung der Controllinginstitution (Stabsstelle

 

Principal-Agent-Ansatz

Prinzipal beauftragt Agents -> Aktionäre beauftragen Vorstände, UL

Agent arbeitet wg. finanzieller Entlohnung, verfolgt eher kurzfristige Ziele, Prinzipale verfolgen langfristige Ziele

Handlungen der Manager können nicht transparent beobachtet werden -> Informationsasymetrie

Moral Hazard: handeln in opportunistischer weise auch eigene interessen verfolgend (Lösung: zu Mitunternehmern machen)

 

Principal-Agent-Ansatz

Prinzipal beauftragt Agents -> Aktionäre beauftragen Vorstände, UL

Agent arbeitet wg. finanzieller Entlohnung, verfolgt eher kurzfristige Ziele, Prinzipale verfolgen langfristige Ziele

Handlungen der Manager können nicht transparent beobachtet werden -> Informationsasymetrie

Moral Hazard: handeln in opportunistischer weise auch eigene interessen verfolgend (Lösung: zu Mitunternehmern machen)

 

Anforderungen Berufsbild des Controllers

Sorgen für Ergebnis- und Strategietransparenz

koordinieren Teilziele und Teilpläne ganzheitlich

organisieren unternehmensübergreifend zukunftsorientiertes Berichtswesen

sichern Daten und Informationsversorgung der Entscheidungsträger

tragen aktiv und innovativ zu mehr Wirtschaftlichkeit bei

Controller von Finanz- und Rechnungswesen abgrenzen

Kosten- und Planungsmanagement                   vs.                Finanzmanagement

Sicherung der Unternehmensziele                   vs.               Sicherung der Vermögenswerte

Betriebsbuchhaltung                  vs.               Geschäftsbuchhaltung

Berichterstattung nach innen                   vs.               nach aussen

Betriebserfolg                   vs.               Kapitalrendite

Ablaufprozess-Optimierung                  vs.               Finanzwirtschaftl. Optimierung

Soll-Ist-Vergleiche, Kennzahlensysteme,                  vs.               GuV-Rechnung, Bilanz, Liquipläne

begrenzte externe Beziehungn                   vs.               starke externe beziehungen

Verkäufer (vorantreiben, motivieren)                   vs.               Einkäufermentalität (sichern, bremsen)

Controlling                   vs.               Revision

ständig, und kontinuierliche Informationen auswerten                  vs.               situationsbedingt fall- und turnusweise Überwachungseinrichtung

indirekt weisungsgebend, weisungsgebunden                  vs.               neutral und unabhägig

am unternehmensziel ausgerichtet                  vs.               nur mittelbar durch risikominderung

zukunftsgerichtet                  vs.               dokumenations,historisch, nur präventiv zukunft

geht von datenrichtigkeit aus                  vs.               prüft daten auf richtigkeit

prüft informationen auf steuerungseignung                  vs.               prüft auf ordnungsmässigkeit

konzern

zusammenschluss mehrerer abhängiger unternehmen zu einer wirtschaftlichen einheit

 

rechtlich selbstständige unternehmen, wirtschaftlich verbunden

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