Controlling Rep.
Repetitorium Controlling
Repetitorium Controlling
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Lernkarten
Definition Controlling
Controlling ist ein Sub-System des unternehmerischen Führungssystems.
Hauptaufgabe ist die Planung, Steuerung und Kontrolle aller Unternehmensbereiche.
Erkläre "Subsystem der Führung"
Führungssystem: Gibt Zieldefinitionen, steuert und regelt
Ausführungssystem: Erfasst den wertschöpfenden Kreislauf (Sachlich/Finanziell)
Koordinationsproblem?
Unternehmenswelt Extern: Komplexer und dynamischer geworden
Unternehmenswelt Intern: Differenzierter geworden
-> Koordiantionsbedarf insgesamt gestiegen
Die Controllingfuntkion ist allgemein: (4)
Planung
Kontrolle
Informationsversorgung
Koordiantion
Financial Management besteht aus Controllership und Treasurership.
Grenze voneinander ab.
Controller:
- Planung
- Berichterstattung, Interpretation
- Bewertung und Beratung
- Steuerangelegenheiten
- Vermögenssicherung
Finanzwirtschaftler/Schatzmeister
- Kapitalbeschaffung
- Investor Relations
- kurzfristige Finanzierung
- Kredite und Forderungseinzug
- Kapitalanlage
- Versicherungen
Funktionaler vs. Institutioneller Controllingbegriff
Funktional: Self-Controlling
Institutionell: Vorhandensein einer oder mehrerer Controllingstellen
Controllingphilosophie
Wir in einem Controllingkonzept konkret ausgestaltet mit den Bestandteilen:
- Ziele,
- Aufgaben,
- Organisation,
- Instrumente
Aufgaben des Controlling (4)
- Planung
- Information
- Koordination
- Kontrolle
Was ist ein Plan
- Ziel / Absichtserklärung
- Vorgaben, Maßnahmen zur Realisierung der Ziele
- Prämissen unter die der Plan aufgestellt ist
- Definition des Umfanges
- Gliederung in Planungseinheiten
Grundsätze der Planung
- Vollständigkeit
- Klarheit
- Transparenz
- Exaktheit
- Flexibilität
- Stabilität
- Wirtschaftlichkeit
- Verbindlichkeit
- Kontrollierbarkeit
Planungsverfahren
Top-Down: Unternehmensleitung gibt vor, +Eindeutigkeit -Ungenügende Motivation
Bottom-Up: Planungsträger liefern Erkenntnisse: +Höhere Motivation -zu großzügige Planung
Gegenstromverfahren: Realistische Planungsvorgaben top down, konkretisierung bottom-up: +Hohe Akzeptanz, -Hoher Zeit- und Koordinationsaufwand
Planungsmanagement-Aufgaben des Controlling:
Metaebene
- Erarbeitung von Planungstechniken (Modelle, Methoden)
- Koordination dieser (verwendete Terminologie)
- Erarbeitung Datenbanksysteme
- Aus- und Weiterbildung der Planungsträger
- Abgrenzen des Planinhaltes
- Vorgehensweisen, Richtlinien der Planung festlegen
- Genehmigung
- Terminierung von Aufgaben
- Überwachung und Kontrolle der Planerstellung
- Motivieren und Anregen
Planeraufgaben der Führungskräfte
- Planungsprobleme identifizieren
- Planungsinformationen beschaffen, auswerten
- Sollwerte aufstellen
- Planprämissen erarbeiten
- Planalternativen testen
- Plankorrekturen vornehmen
Tradtionelle Budgetierung vs. Null-Basis-Budgetierung
Traditionell
Prozess vor Beginn der nächsten Periode abgeschlossen
Beruht auf Vereinbarungen von periodisierten Sollgrößen
Null-Basis-Budgetierung
Aufgabenorientiert
Fortschreibungen verhindern (Dezemberfieber)
Kosten werden grundauf analysiert und neu in der Planung angesetzt, als wenn die Firma neu gegründet würde
Berichtsarten
Standardberichte
Abweichungsberichte
Anforderungsberichte
Kontrollaufgaben des Controlling
- Festlegen von Kontrollinstrumenten (Schwachstellenanalyse, Sensitivitätsanalyse, ABC-Analyse), Festlegen der Kontrollart (strategisch, operativ)
- Soll/Ist-Datenermittlung (Gewinnung eines Vergleichsmassstabes)
- Abweichunganalyse (Zeitvergleich, Objektvergleich, Soll-Ist-Vergleich)
Systematik der Controllinginstrumente
Planungsinstrumente
- Operativ: Zieldokumentation, Planungsmethodik, Budgetierung, Plan-Kostenrechnung
- Strategisch: Brainstormung, Szenairen, Wachstumsfunktionen
Kontrollinstrumente
Informationsversorgungsinstrumente
rest fehlt
Make-or-Buy-Rechnung
Eigen- oder Fremdfertigung
Chancen-Risiko-Profil
Shared Service Center (internes Outsourcing)
Strategische Bilanzen
Weiterentwicklung von SWOT (Stärken, Schwächen, Risiken, Chancen)
Für Aktiva (Stärken) und Passiva (Schwächen) 0-100%-Bewertung. Abstände lassen strategische Engpässe erkennen
GAP-Analyse
Strategische Lücke zwischen Ideal- und Normalfall
Benchmarking
Vergleich mit den Branchenbesten Unternehmen
kontinuierlicher Prozess
Portfolio-Analyse
Baut auf auf: Marktattraktivität und Wettbewerbsvorteile
Lebenszyklusanalyse
Einführung, Wachstum, Reife, Sättigung, Degeneration
Entwicklungstendenzen des Controlling
In der Unternehmensführung: Lean-Management, lernende Organisationen, strategische Kundenorientierung
Controlling differenziert zwischen operativen und strategischem Controlling
Dezentralisierung
Erweiterung der Wirkungsbereiche (IT, Logistikcontr.)
Entwicklung von verschiedenen Ausprägungen (Budgetierung und Null-Basis-Budgetierung)
Computer
Optimierung der Controllinginstitution (Stabsstelle
Principal-Agent-Ansatz
Prinzipal beauftragt Agents -> Aktionäre beauftragen Vorstände, UL
Agent arbeitet wg. finanzieller Entlohnung, verfolgt eher kurzfristige Ziele, Prinzipale verfolgen langfristige Ziele
Handlungen der Manager können nicht transparent beobachtet werden -> Informationsasymetrie
Moral Hazard: handeln in opportunistischer weise auch eigene interessen verfolgend (Lösung: zu Mitunternehmern machen)
Principal-Agent-Ansatz
Prinzipal beauftragt Agents -> Aktionäre beauftragen Vorstände, UL
Agent arbeitet wg. finanzieller Entlohnung, verfolgt eher kurzfristige Ziele, Prinzipale verfolgen langfristige Ziele
Handlungen der Manager können nicht transparent beobachtet werden -> Informationsasymetrie
Moral Hazard: handeln in opportunistischer weise auch eigene interessen verfolgend (Lösung: zu Mitunternehmern machen)
Anforderungen Berufsbild des Controllers
Sorgen für Ergebnis- und Strategietransparenz
koordinieren Teilziele und Teilpläne ganzheitlich
organisieren unternehmensübergreifend zukunftsorientiertes Berichtswesen
sichern Daten und Informationsversorgung der Entscheidungsträger
tragen aktiv und innovativ zu mehr Wirtschaftlichkeit bei
Controller von Finanz- und Rechnungswesen abgrenzen
Kosten- und Planungsmanagement vs. Finanzmanagement
Sicherung der Unternehmensziele vs. Sicherung der Vermögenswerte
Betriebsbuchhaltung vs. Geschäftsbuchhaltung
Berichterstattung nach innen vs. nach aussen
Betriebserfolg vs. Kapitalrendite
Ablaufprozess-Optimierung vs. Finanzwirtschaftl. Optimierung
Soll-Ist-Vergleiche, Kennzahlensysteme, vs. GuV-Rechnung, Bilanz, Liquipläne
begrenzte externe Beziehungn vs. starke externe beziehungen
Verkäufer (vorantreiben, motivieren) vs. Einkäufermentalität (sichern, bremsen)
Controlling vs. Revision
ständig, und kontinuierliche Informationen auswerten vs. situationsbedingt fall- und turnusweise Überwachungseinrichtung
indirekt weisungsgebend, weisungsgebunden vs. neutral und unabhägig
am unternehmensziel ausgerichtet vs. nur mittelbar durch risikominderung
zukunftsgerichtet vs. dokumenations,historisch, nur präventiv zukunft
geht von datenrichtigkeit aus vs. prüft daten auf richtigkeit
prüft informationen auf steuerungseignung vs. prüft auf ordnungsmässigkeit
konzern
zusammenschluss mehrerer abhängiger unternehmen zu einer wirtschaftlichen einheit
rechtlich selbstständige unternehmen, wirtschaftlich verbunden