Chemie HQ 1
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Lernkarten
Was ist Destillieren?
Unterscheiden sich zwei flüssige Komponenten in ihren Siedepunkten, so kann durch Erhitzen bis zum ersten Siedepunkt hauptsächlich diese Komponente abgetrennt werden.
Beispiel: Schnapsbrennen.
Was ist Ad-/Absorbieren?
Besitzt ein Stoff eine besonders große Oberfläche bzw. innere Oberfläche, so kann diese manche Substanzen auf seiner Oberfläche festhalten (Adsorption) bzw. in sich aufnehmen (Absorption), während andere nicht aufgenommen werden, abhängig von der Porengrö
Was ist Extrahieren?
Wird ein Lösungsmittel auf ein Gemisch gegeben, das sowohl lösliche, als auch unlösliche Bestandteile enthält, so werden die löslichen Teile ausgewaschen und die unlöslichen bleiben zurück.
Beispiel: Kaffeekochen
Wie funktioniert Abdampfen?
Man entfernt ein vorhandenes Lösungsmittel durch Erhitzen und Verdampfen. Danach bleiben die gelösten Komponenten zurück.
Beispiel: Salzgewinnung durch Verdampfen von Meerwasser.
Wie funktioniert Sedimentieren/Dekantieren/
Dichtesortieren?
Hierbei nutzt man die Tatsache aus, dass einige Stoffe schwerer sind als andere. Man wartet, bis sich die schwerere Komponente abgesetzt hat und trennt dann einfach die Phasen voneinander. Beispiel: Absetzbecken in Kläranlagen
Was ist Filtrieren?
Hierbei wird eine flüssige von einer festen Phase mit Hilfe eines Filters bzw. eines mehr oder weniger engmaschigen Siebes getrennt.
Beispiel: Sieben von Sand
Wie funktioniert Magnetsortieren?
Man trennt magnetische und nicht magnetische Komponenten mittels eines Magneten. Die magnetischen Bestandteile werden festgehalten und können dadurch aus dem Gemisch entfernt werden.
Beispiel: Mischung von Eisenfeil- und Sägespänen
Nenne 3 chemische Trennverfahren
-Thermische Zersetzung
-Umsetzung durch Oxidation
-Elektrolyse
Nenne die
drei wichtigsten chemischen Bindungsarten:
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Atombindung
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Ionenbindung
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Metallbindung
Nenne die 7 Hauptgruppen des PSE
I
Alkalimetalle
II
Erdalkalimetalle
III
Borgruppe / Erdmetalle
IV
Kohlenstoffgruppe
V
Stickstoffgruppe
VI
Chalkogene (Erzbildner)
VII
Halogene (Salzbildner)
VIII
Edelgase
Was versteht man unter einer Atombindung?
Eine Atombindung wird zwischen zwei Atomen ausgebildet, wenn sie gemeinsame Elektronenpaare aufbauen. Daneben können durchaus weitere nichtbindende Elektronenpaare an einem oder an beiden Atomen vorhanden sein.
Bsp Chlor
Was ist eine Ionenbindung?
Bindungspartner größer als 1,7, so geht man davon aus, dass die Elektronen komplett vom elektronegativeren Partner aufgenommen werden. Dadurch entstehen positiv und negativ geladene Teilchen (= Kationen und Anionen), die sich gegenseitig anziehen und Kristallgitter ausbilden, in denen die Ionen feste Plätze einnehmen, die sie nicht mehr verlassen können.
Was ist eine polare Atombindung?
Nenne Beispiele!
Die polare Atombindung wird von Nichtmetallatomen unterschiedlicher Elektronegativität gebildet, wobei die Differenz nicht größer als 1,7 sein darf. Dabei wird das bindende Elektronenpaar von einem Atom stärker beansprucht, als vom anderen.
Was ist eine reine Atombindung?
Nenne Beispiele!
Die reine Atombindung existiert nur zwischen Atomen gleicher Elektronegativität, d.h. im wesentlichen nur bei den Gasmolekülen der Nichtmetalle und bei den Halogenen.
reine Atombindung
Bedingung
AEN = 0
Beispiele
H2, Cl2, O2, N2, CS2
Ein Dipol bei einer polaren Atombindung entsteht dann, wenn
Zwei Bindungspartner mit unterschiedlicher Elektronegativität vorliegen und
die positiven und negativen Ladungsschwerpunkte räumlich nicht zusammen fallen.
Definiere Elektrolytische Dissoziation
Elektrolytische Dissoziation ist der freiwillige Zerfall einer chemischen Verbindung in frei bewegliche Ionen in einem polaren Lösungsmittel.
Was versteckt sich hinter dem Begriff Redoxreaktion?
Hinter dem Begriff Redoxreaktion verbirgt sich eine Kombination aus zwei Teilreaktionen, die direkt zusammenhängen: Reduktion und Oxidation. Da diese Teilreaktionen stets gemeinsam ablaufen, bezeichnet man die Gesamtreaktion kombiniert als Redoxreaktion.
Merke:Nur ein Ox gibt ab!
neue Definition
Oxidation
Elektronenabgabe
Reduktion
Elektronenaufnahme
Was ist Elektrolyse und was für Arten gibt es?
Bei der Elektrolyse werden chemische Verbindungen durch elektrischen Gleichstrom wieder in einfachere Bestandteile zerlegt. Man unterscheidet zwischen der Elektrolyse wässriger Lösungen, bei der die zu zerlegenden Verbindungen der Hydratation unterliegen (d.h. zuvor in Wasser gelöst werden) und der Schmelzflusselektrolyse, bei der die Ausgangsstoffe thermisch geschmolzen werden (thermische Dissoziation). In beiden Fällen liegen (wie auch bei den galvanischen Elementen) frei bewegliche Ionen vor, die mit Hilfe der angelegten Spannung entladen werden.
Was bezeichnet man als
homogene Katalyse?
Eine Reaktion, bei der der Katalysator in der Reaktionsflüssigkeit aufgelöst wird.
Nenne Einflussfaktoren der Reaktionsbedingungen auf die Reaktionsgeschwindigkeit bei chemischen Reaktionen.
-Temperatur
- Konzentration der Edukte
- Druck (bei Gasreaktionen)
- Verweilzeit im Reaktor
- Gegenwart von Katalysatoren
Was bezeichnet man als
heterogene Katalyse?
Eine Reaktion, die an der Oberfläche von Katalysatoren durch Adsorption abläuft.
Was sind Inhibitoren oder Stabilisatoren?
Antikatalysatoren, die eine unerwünschte Reaktion verhindern.
Was geschieht bei einer Gleichgewichtsreaktion?
Bei einer Gleichgewichtsreaktion findet keine vollständige Umsetzung der Edukte statt. Nach Erreichen eines sog. dynamischen Gleichgewichts (GGW) reagiert genau so viel Produkt wieder zum Edukt zurück wie umgekehrt.
Unterscheide die exotherme von der endothermen Reaktion und gib je ein Beispiel an.
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exotherme Reaktion
endotherme Reaktion
die freiwerdende Energie ist größer als die zugeführte
("freiwillige Reaktion")
die zugeführte Energie ist größer als die freiwerdende
("unfreiwillige Reaktion")
Die Reaktionsprodukte sind energieärmer, also stabiler als die Edukte
Die Reaktionsprodukte sind energiereicher, also instabiler als die Edukte
Bsp.: Ammoniaksynthese
Bsp.: Chlor-Alkali-Elektrolyse