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Dennis Pütz
Diese Lernkarten bieten einen umfassenden Überblick über grundlegende chemische Konzepte und Reaktionen. Sie decken Themen wie Atombindungen, Ionenbindungen, Redoxreaktionen, Elektrolyse und verschiedene Trennverfahren ab. Besonders nützlich für Studierende und Lehrende, die sich mit den Grundlagen der Chemie vertraut machen oder ihr Wissen auffrischen möchten.
Karten
24
Lernende
3
Sprache
Deutsch
Kategorie
Chemie
Stufe
Andere
Erstellt / Aktualisiert
06.04.2014 / 03.10.2017

Lernkarten

Was ist Destillieren?

Unterscheiden sich zwei flüssige Komponenten in ihren Siedepunkten, so kann durch Erhitzen bis zum ersten Siedepunkt hauptsächlich diese Komponente abgetrennt werden.

Beispiel: Schnapsbrennen.

 

Was ist Ad-/Absorbieren?

Besitzt ein Stoff eine besonders große Oberfläche bzw. innere Oberfläche, so kann diese manche Substanzen auf seiner Oberfläche festhalten (Adsorption) bzw. in sich aufnehmen (Absorption), während andere nicht aufgenommen werden, abhängig von der Porengrö

Was ist Extrahieren?

Wird ein Lösungsmittel auf ein Gemisch gegeben, das sowohl lösliche, als auch unlösliche Bestandteile enthält, so werden die löslichen Teile ausgewaschen und die unlöslichen bleiben zurück.

Beispiel: Kaffeekochen

Wie funktioniert Abdampfen?

Man entfernt ein vorhandenes Lösungsmittel durch Erhitzen und Verdampfen. Danach bleiben die gelösten Komponenten zurück.

Beispiel: Salzgewinnung durch Verdampfen von Meerwasser.

Wie funktioniert Sedimentieren/Dekantieren/

Dichtesortieren?

Hierbei nutzt man die Tatsache aus, dass einige Stoffe schwerer sind als andere. Man wartet, bis sich die schwerere Komponente abgesetzt hat und trennt dann einfach die Phasen voneinander. Beispiel: Absetzbecken in Kläranlagen

Was ist Filtrieren?

Hierbei wird eine flüssige von einer festen Phase mit Hilfe eines Filters bzw. eines mehr oder weniger engmaschigen Siebes getrennt.

Beispiel: Sieben von Sand

Wie funktioniert Magnetsortieren?

Man trennt magnetische und nicht magnetische Komponenten mittels eines Magneten. Die magnetischen Bestandteile werden festgehalten und können dadurch aus dem Gemisch entfernt werden.

Beispiel: Mischung von Eisenfeil- und Sägespänen

 

Nenne 3 chemische Trennverfahren

-Thermische Zersetzung

-Umsetzung durch Oxidation

-Elektrolyse 

Nenne die

drei wichtigsten chemischen Bindungsarten:

 

  • Atombindung

  • Ionenbindung

  • Metallbindung

 

Nenne die 7 Hauptgruppen des PSE

I

Alkalimetalle

II

Erdalkalimetalle

III

Borgruppe / Erdmetalle

IV

Kohlenstoffgruppe

V

Stickstoffgruppe

VI

Chalkogene (Erzbildner)

VII

Halogene (Salzbildner)

VIII

Edelgase

 

Was versteht man unter einer Atombindung?

Eine Atombindung wird zwischen zwei Atomen ausgebildet, wenn sie gemeinsame Elektronenpaare aufbauen. Daneben können durchaus weitere nichtbindende Elektronenpaare an einem oder an beiden Atomen vorhanden sein.

Bsp Chlor

Was ist eine Ionenbindung?

Bindungspartner größer als 1,7, so geht man davon aus, dass die Elektronen komplett vom elektronegativeren Partner aufgenommen werden. Dadurch entstehen positiv und negativ geladene Teilchen (= Kationen und Anionen), die sich gegenseitig anziehen und Kristallgitter ausbilden, in denen die Ionen feste Plätze einnehmen, die sie nicht mehr verlassen können. 

Was ist eine polare Atombindung?

Nenne Beispiele!

Die polare Atombindung wird von Nichtmetallatomen unterschiedlicher Elektronegativität gebildet, wobei die Differenz nicht größer als 1,7 sein darf. Dabei wird das bindende Elektronenpaar von einem Atom stärker beansprucht, als vom anderen.

 

Was ist eine reine Atombindung?

Nenne Beispiele!

Die reine Atombindung existiert nur zwischen Atomen gleicher Elektronegativität, d.h. im wesentlichen nur bei den Gasmolekülen der Nichtmetalle und bei den Halogenen.

 

reine Atombindung

Bedingung

AEN = 0

Beispiele

H2, Cl2, O2, N2, CS2

 

 

Ein Dipol bei einer polaren Atombindung entsteht dann, wenn

Zwei Bindungspartner mit unterschiedlicher Elektronegativität vorliegen und

die positiven und negativen Ladungsschwerpunkte räumlich nicht zusammen fallen.

Definiere Elektrolytische Dissoziation

Elektrolytische Dissoziation ist der freiwillige Zerfall einer chemischen Verbindung in frei bewegliche Ionen in einem polaren Lösungsmittel.

Was versteckt sich hinter dem Begriff Redoxreaktion?

Hinter dem Begriff Redoxreaktion verbirgt sich eine Kombination aus zwei Teilreaktionen, die direkt zusammenhängen: Reduktion und Oxidation. Da diese Teilreaktionen stets gemeinsam ablaufen, bezeichnet man die Gesamtreaktion kombiniert als Redoxreaktion.

Merke:Nur ein Ox gibt ab!

 

 

neue Definition

Oxidation

Elektronenabgabe

Reduktion

Elektronenaufnahme

 

 

Was ist Elektrolyse und was für Arten gibt es?

Bei der Elektrolyse werden chemische Verbindungen durch elektrischen Gleichstrom wieder in einfachere Bestandteile zerlegt. Man unterscheidet zwischen der Elektrolyse wässriger Lösungen, bei der die zu zerlegenden Verbindungen der Hydratation unterliegen (d.h. zuvor in Wasser gelöst werden) und der Schmelzflusselektrolyse, bei der die Ausgangsstoffe thermisch geschmolzen werden (thermische Dissoziation). In beiden Fällen liegen (wie auch bei den galvanischen Elementen) frei bewegliche Ionen vor, die mit Hilfe der angelegten Spannung entladen werden.

Was bezeichnet man als

homogene Katalyse?

Eine Reaktion, bei der der Katalysator in der Reaktionsflüssigkeit aufgelöst wird.

 

Nenne Einflussfaktoren der Reaktionsbedingungen auf die Reaktionsgeschwindigkeit bei chemischen Reaktionen.

-Temperatur

- Konzentration der Edukte

- Druck (bei Gasreaktionen)

- Verweilzeit im Reaktor

- Gegenwart von Katalysatoren

 

Was bezeichnet man als

heterogene Katalyse?

Eine Reaktion, die an der Oberfläche von Katalysatoren durch Adsorption abläuft.

 

Was sind Inhibitoren oder Stabilisatoren?

Antikatalysatoren, die eine unerwünschte Reaktion verhindern.

 

Was geschieht bei einer Gleichgewichtsreaktion?

Bei einer Gleichgewichtsreaktion findet keine vollständige Umsetzung der Edukte statt. Nach Erreichen eines sog. dynamischen Gleichgewichts (GGW) reagiert genau so viel Produkt wieder zum Edukt zurück wie umgekehrt.

Unterscheide die exotherme von der endothermen Reaktion und gib je ein Beispiel an.

exotherme Reaktion

endotherme Reaktion

die freiwerdende Energie ist größer als die zugeführte

("freiwillige Reaktion")

die zugeführte Energie ist größer als die freiwerdende

("unfreiwillige Reaktion")

Die Reaktionsprodukte sind energieärmer, also stabiler als die Edukte

Die Reaktionsprodukte sind energiereicher, also instabiler als die Edukte

Bsp.: Ammoniaksynthese

Bsp.: Chlor-Alkali-Elektrolyse

 

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