Grundlagen


T. S.
Diese Lernkarten bieten einen Einblick in die Welt der chemischen Bindungen und ihre Strukturen. Sie beleuchten die Wechselwirkungen zwischen Molekülen, die Rolle von Dipolen und die Bedeutung von Elektronenpaarbindungen. Die Karteikarten erklären, wie Atome durch Elektronenabgabe, -aufnahme oder gemeinsame Elektronen die Edelgasregel erreichen, und unterscheiden zwischen polaren und unpolaren Bindungen. Ideal für Studierende der Chemie, die die Grundlagen der Molekülbildung und ihre Eigenschaften verstehen möchten.
Cartes-fiches
11
Utilisateurs
4
Langue
Allemand
Catégorie
Chimie
Niveau
Autres
Créé / Mis à jour
02.06.2012 / 03.04.2019

Cartes-fiches

Moleküle und ihre Bezeichnung

- Ein Molekül kann aus gleichen Atomen (aus einer Atomsorte) bestehen (Element, Bsp.: CL2), oder aus verschiedenen (mehrere Atomsorten) (Verbindung, Bsp.: H2O).

- Molekülformel bezeichnet eine Einheit (in sich abgeschlossen)

- Tiefgestellte Zahlen (Indexzahl) geben an, wieviele Atome des vorangestellten Elementes in der Einheit vorhanden sind

Edelgasregel (Oktettregel): Grundlage

Jedes Atom hat die Tendenz, die gleiche Elektronenanordnung aufzuweisen, wie das nachst benachbarte Edelgas.

Die Edelgasregel kann ein Atom erreichen durch:

- Elektronenabgabe (Bildung von Kationen)

- Elektronenaufnahme (Bildung von Anionen)

-> Ionenbindung

- gemeinsame Elektronen zweier Atome

-> Atombindung / kovalente Bindung

unpolare Elektronenpaarbindung

Im Wasserstoff-Molekül werden die beiden negativ geladenen Elektronen der H-H-Bindung gleich stark von den positiv geladenen Atomkernen angezogen. Man spricht in diesem Fall von einer unpolaren Elektronenpaarbindung.

polare Elektronenpaarbindung

In einer O-H-Bindung werden die beiden Elektronen des bindenden Elektronenpaars von den acht Protonen des Sauerstoff-Atomkerns viel stärker angezogen als von dem einen Proton des Wasserstoff-Atomkerns. Es kommt zu einer Ladungsverschiebung. Man bezeichnet diese Bindung als eine polare Elektronenpaarbindung.

Dipol-Molekül? Die Struktur entscheidet. (H2O)

Das Wasser-Molekül hat eine gewinkelte Struktur. In diesem Fall verstärken sich die Ladungsverschiebungen der beiden polaren O-H-Bindungen. Das Wasser-Molekül ist daher ein Dipol-Molekül.

Dipol-Molekül? Die Struktur entscheidet. (CO2)

Das Kohlenstoffdioxid-Molekül hat eine lineare Struktur. Die Ladungsverschiebungen der beiden polaren C-O-Bindungen sind deswegen genau entgegengesetzt gerichtet. Ihre Wirkungen heben sich gegenseitig auf. Das Kohlenstoffdioxid-Molekül ist daher kein Dipol-Molekül.

Elektronennegativität:

Tendenz, Bindungselektronen an sich zu ziehen

polare Bindung

Verteilung der Bindungselektronen

polares Molekül

Verteilung der Ladung im "Teilchen"

Wechselwirkungen zwischen Teilchen / Molekülen

- Van der Waal's-Kräfte

wirken: zwischen allen Teilchen (Atome, Moleküle, usw.)

- Dipol-Dipol-Kräfte

wirken: zwischen polaren Molekülen

-Wasserstoffbrücken

wirken: zwischen Molekülen, falls Molekül

- polar ist

- H-Atome enthält

- nichtbindende e- Paare enthält

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