Chemie 2.3
Organische Chemie - Makromoleküle - Erdöl
Organische Chemie - Makromoleküle - Erdöl
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Lernkarten
Beschreibe Stichwortartig die Entstehung von Erdöl.
In Sauerstoaffarmen Sedimenten der Tiefsee konnten Planktonreste nicht mehr abgebaut werden --> Tiefseeschlamm . Falls die Uweltbedinungen stimmten, verwandelte sich der Tiefseeschlamm in langwierigen chemischen und biologischen Prozessen in ein komplexes Gemisch aus verschiedensten Kohlenwasserstoffen.
Welche Bedinungen braucht es für die Umwandlung von Tiefseeschlamm zu Erdöl?
- Temperaturen von 65 bis 120°C.
- Hoher Druck
Wieso sammelt sich das Erdöl typischerweise in sogenannten Ölfallen?
Erdöl hat eine geringere Dichte als das umliegende Gestein und sucht sich deshalb einen Weg nach oben. Meistens trifft es dabei auf undurchlässige Gesteinsschichten und sammelt sich in sogenannten Ölfallen. Die typischste Form von Ölfallen bilden Antiklinalen, welche bei der Gebirgsbildung aufgefaltet werden.
Unterscheide zwischen konventionellen und nichtkonventionellen Erdölreserven.
Kontenionelle Reserven = Vorkommen welche mit heutiger Technik in grossem Masstab wirschaftlich nutzbar sind.
Nichtkonventionelle Reserven = Vorkommen in welchem das Öl zähflüssig oder fest im Gestein gebunden, nur durch grossen Aufgwand förderbar ist. (Teersand, Ölschiefer, Schweröl)
Wie gestaltet sich die Suche nach Erdöl (Exploration)?
Reflexionsseismik: Erschütterungswellen breiten sich in unterschiedlichen Gesteinsschichten mit verschiedener Geschiwindigkeit aus.
Wie funktioniert die auftrennung von Rohöl?
In einer Raffinerie wird das Gemisch stark erhitzt und durch Destillation aufgetrennt.
Unterschiedliched Siedepunkte von: Flüssiggas, Benzin, Petrol, Mitteldestilate, Schweröl, Bitumen.
Nenne einige Rohölprodukte:
- Flüssiggas (Propan, butan)
- Benzin
- Flugpetrol (Kerosin)
- Dieselöl
- Heizöl Extra-leicht
- Heizöl Schwer
- Bitumen
- Schmiermittel
- Ausgangsprodukte für die chemische Industrie (Paraffine, Wachse, Kunstfasern, Kunststoffe, Weissöle als Grundstoff in der pharmazeutischen Industrie)
Wie werden Kohlenhydrate eingeteilt? (3 Stufen)
- Monosaccharide
- Disaccharide
- Polysaccharide
Nenne Beispiele für Monosaccharide in Kettenform und Lactolform (Ring)
Glucosemoleküle
Fructosemoleküle
Gib ein Beispiel für Disaccharide:
Saccarosenmolekül (Handelsübliche Rohrzucker) 2 zusammenhängende Saccharide
Gib Beispiele für Polysaccharide
Mehrere zusammenhängende Zuckereinheiten
- Stärke (Energielieferant, durch Säure abbaubar)
- Cellulose (Kein Energielieferant für Menschen, kann durch Enzime nicht aufgespaltet werden)
- In Kuhdärmen (Generell Pflanzenfresser) spalten sepzialisierte Bakterien die Cellulose auf
Was sind Fette?
Ester aus Glycerin (Trialkohol) und Fettsäuren (langkettige Carbonsäuren)
Was sagt die Iodzahl in Zusammenhang mit Fetten aus?
Iodzahl ist die Masse der Iodmoleküle in Gramm, die von 100g Fett addiert wird. (bei ungesättigten Fettsäuren(Doppelbindungen)
--> Radikalfänger (anlagern von anderen Stoffen) (
Was sind Seifen?
Natrium- oder Kaliumsalze höherer Fettsäuren
Was sind Proteine / Eiweisse?
Aus Aminosäuren aufgebaute Makromoleküle
Wie heisst die Verknüpfung zwischen 2 Aminosäuren?
Peptitbindungen (Amidbindung)
Was ist Polymerisation?
ungesättigte C-H Verbindungen werden unter aktivierung der Doppelbindung zu langen Kettenmolekülen zusammengefügt
Was sind Thermoplastische Kunststoffe?
Sie sind bei erhöhter Temperatur plastisch verformbar. (Bei Überhitzung wird die Strutkur jedoch zerstört)
Was sind Duroplastische Kunststoffe?
Duroplaste erweichen nicht beim erwärmen. Die Formgebung erfolgt, bevor der Kunststoff endgültig ausgehärtet ist.
Was sind Elastomere?
Formfeste, aber elastisch verformbare Kunststoffe.
Nenne einige Vorteile von Kunststoffen
- geringe Dichte
- beständigkeit gegen Witterungseinflüsse und viele Chemikalien
- meistens physiologisch unbedenklich
- gute Isolatoren
- kostengünstige Herstellung
Nenne einige Nachteile von Kunststoffen
- geringe Wärmebeständigkeit
- Geringe Härte --> empfindliche Oberflächen
- alterserscheinungen --> vergilben, spröde und brüchig bei Sonnenlicht
- Elektrostatische Ladung zieht Staubpartikel an
- Werden in der Regel nicht von Mikroorganismen angegriffen, d.h. sie sind nicht oder nur sehr langsam abbaubar.