CH 504
Glossar
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Flashcards
Anionen
Negativ geladene Nichtmetall-Ionen - Molekül-Ionen
aq
aquatisiert oder hydratisiert, von Wasser-Dipolen umhüllt
Bronze
Legierung aus Kupfer und Zinn
Diamantartige Stoffe
Neben den Stoffen mit einem Atomgitter (Diamant und Quarz) werden auch Salze mit sehr grossen Gitterkräften als diamantartige Stoffe bezeichnet, weil sie fast so hart und unlöslich sind wie Diamant
Elektrischer Strom
Beruht auf der Verschiebung von geladenen Teilchen.
Elektrische Leitfähigkeit
Stoffe mit beweglichen Ladungsträgern leiten den Strom. Bei den Metallen werden Elektronen im Gitter verschoben, in Salzschmelzen und Salzlösungen Ionen.
Elektronenaffinität
Energie, die bei der Elektronenaufnahme durch Nichtmetall-Atome umgesetzt wird.
Fällung
Beim Mischen von Salz-Lösungen können schwerlösliche Salze entstehen und ausfallen.
Formelmasse
Die Summe der Massen aller Atome einer Formel in u.
Gitterenergie
Energie, die frei wird bei der Einlagerung der Ionen ins Ionengitter, d.h. bei der Bildung des festen Salzes aus dem Ionen-Gas. Sie ist die treibende Kraft der Salzbildung. Weil sie die aufgewendeten Energien übertrifft, verläuft die Salzbildung exotherm.
Gitterkräfte
Kräfte, welche die Teilchen im Gitter zusammenhalten. Im Ionengitter: Ionenbindung; im Metallgitter: metallische BIndung; im Atomgitter: Atombindung und im Molekülgitter: Zwischenmolekulare Kräfte.
Gittertypen
Molekülgitter, Atomgitter - Metallgitter und - Ionengitter.
Hydration
Wasser-Dipole werden von Ionen oder Dipolen angezogen und lagern sich an diese an. Dabei wird die Hydrationsenergie frei. In wässrigen Lösungen sind die Teilchen des gelösten Stoffs von Wasser-Dipolen umhüllt: hydratisiert.
Hydrationsenergie
Wird bei der Hydration frei.
Hydratwasser
Viele Salze kristallisieren aus wässriger Lösung als Hydrate aus. Das Hydratwasser (auch Kristallwasser) ist oft an die Kationen gebunden und lässt sich durch Erwärmen entfernen. Es wird in der FOrmel angegeben: CuSO4 x 5H2O.
hygroskopisch
Wasseranziehend. Viele Salze können Wasser oder Waserdampf aufnehmen und in ihr Kristallgitter einlagern - Hydratwasser.
Ionen
Geladene Teilchen. NMe-Ionen sind Anionen, Me-Ionen sind Kationen, Molekül-Ionen sind mehrheitlich Anionen.
Ionengitter
Gitter, in dem jedes Ion von einer estgelegten Zahl (Koordinationszahl) nächster Nachbarn (mit entgegengesetzer Ladung) umgeben ist. Gitter entsteht aufgrund der elektrostatischen Kräfte. Radius klein, Ladung hoch, - Grosse Gitterkräfte.
Ionenladung
Ergibt sich aus der Zahl der Elektronen, die vom Atom abgegen oder aufgenommen wurden; Entspricht der Differenz zwischen Protonen- und Neutronenzahl.
Ionenradien
Bei Metallen kleiner, da sie wenn ionisiert, eine Schale weniger haben. Bei Nichtmetallen bleibt sie in etwa gleich.
Kationen
Ionen mit positiver Ladung.
Koordinationszahl
Als KZ bezeichnet man die Anzahl der nächsten Nachbarn eines Teilchens in einem Gitter.
Kristallisation
Bildung von Kristallen beim Erstarren einer Schmelze, beim Resublimieren eines Dampfs und aus einer Lösung beim Eindampfen oder Verdunsten des Lösungsmittels, beim Abkühlen einer gesättigten Lösung und bei der Bildung eines schwerlöslichen Stoffes.
Kristallwasser
Hydratwasser
Legierungen
Gemische und Verbindungen mehrer Metalle.
Lösen eines Salzes
Beim Lösen eines Salzes werden die Ionen von Wasser-Dipolen umhüllt (hydratisiert) und dadurch aus dem Gitter gelöst. Das Ionengitter zerfällt, die hydratisierten Ionen verteilen sich gleichmässig im Lösungsmittel (Diffusion).
Löslichkeit
Unter der Löslichkeit eines Salzes verstehen wir die Masse, die sich bei bestimmten Bedingungen in einer festgelegten Portion (meist 100g) Wasser löst (gesättigte Lösung). Sie nimmt i.A. mit steigender Temperatur zu. Die Löslichkeit eines Salzes ist umso höher, je kleiner seine Gitterkräfte sind, d. h., je kleiner seine Ionenladungen und je grösser die Ionenradien sind.
Lösung, gesättigte
Gesättigt nennt man eine Lösung, welche die max. lösliche Menge eines Stoffs enthält.
Lösungswärme
Die Summe aus der Gitterenergie, die zur Trennung der Ionen aufzuwenden ist, und der Energie, die bei der Hydration der Ionen frei wird. Der Lösungsvorgang ist exotherm, wenn die frei werdende Hydrationsenergie die aufzuwendende Gtterenergie übertrifft.
Metall-Atome
Metall- Atome haben i.A. weniger als vier Valenzelektronen und entsprechend kleine Rumpfladungen. Die Ionisierungsenergien sind darum kleiner als bei den Nichtmetallen; Die Valenzelektronen lassen sich leichter abspalten.
Metall-Ionen
Kationen. Ihre Ladungszahl entspricht der Zahl der Elektronen, die das Metall-Atom abgegeben hat. Viele Übergangsmetalle können Ionen mit unterschiedlichen Ladungen bilden, die Ladungszahl ist im Namen anzugeben.
Metalleigenschaften
gute Leitfähigkeit für Strom und Wärme, Verformbarkeit und Glanz, grosse Dichte und Härte, hohe Schmelz- und Siedetemperaturen.
Metallgitter
Die Metalle bilden im festen Zustand ein Metallgitter, in dem die Atomrümpfe sehr dicht gepackt sind (dichteste Kugelpackungen). Sie werden zusammengehalten von Valenzelektronen, die sich frei zwischen ihnen bewegen.