CH 504

Glossar

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H. M.
Diese Lernkarten behandeln die Grundlagen der Chemie auf Mittelschulniveau, mit Fokus auf Ionen, Lösungen und Gitterstrukturen. Sie erklären die Eigenschaften von Ionen, die Bildung von Ionengittern und die Rolle von Wasser bei der Hydration von Ionen. Die Karteikarten behandeln auch die Löslichkeit von Salzen, die Gitterenergie und die Hydrationsenergie, sowie die elektrischen Eigenschaften von Metallen und Salzen. Ideal für Schüler, die ein besseres Verständnis der chemischen Bindungen und Lösungsprozesse erlangen möchten.
Karten
33
Lernende
2
Sprache
Deutsch
Kategorie
Chemie
Stufe
Mittelschule
Erstellt / Aktualisiert
08.03.2016 / 12.05.2021

Lernkarten

Anionen

Negativ geladene Nichtmetall-Ionen - Molekül-Ionen

aq

aquatisiert oder hydratisiert, von Wasser-Dipolen umhüllt

Bronze

Legierung aus Kupfer und Zinn

Diamantartige Stoffe

Neben den Stoffen mit einem Atomgitter (Diamant und Quarz) werden auch Salze mit sehr grossen Gitterkräften als diamantartige Stoffe bezeichnet, weil sie fast so hart und unlöslich sind wie Diamant

Elektrischer Strom

Beruht auf der Verschiebung von geladenen Teilchen.

Elektrische Leitfähigkeit

Stoffe mit beweglichen Ladungsträgern leiten den Strom. Bei den Metallen werden Elektronen im Gitter verschoben, in Salzschmelzen und Salzlösungen Ionen.

Elektronenaffinität

Energie, die bei der Elektronenaufnahme durch Nichtmetall-Atome umgesetzt wird.

Fällung

Beim Mischen von Salz-Lösungen können schwerlösliche Salze entstehen und ausfallen.

Formelmasse

Die Summe der Massen aller Atome einer Formel in u.

Gitterenergie

Energie, die frei wird bei der Einlagerung der Ionen ins Ionengitter, d.h. bei der Bildung des festen Salzes aus dem Ionen-Gas. Sie ist die treibende Kraft der Salzbildung. Weil sie die aufgewendeten Energien übertrifft, verläuft die Salzbildung exotherm.

Gitterkräfte

Kräfte, welche die Teilchen im Gitter zusammenhalten. Im Ionengitter: Ionenbindung; im Metallgitter: metallische BIndung; im Atomgitter: Atombindung und im Molekülgitter: Zwischenmolekulare Kräfte.

Gittertypen

Molekülgitter, Atomgitter - Metallgitter und - Ionengitter.

Hydration

Wasser-Dipole werden von Ionen oder Dipolen angezogen und lagern sich an diese an. Dabei wird die Hydrationsenergie frei. In wässrigen Lösungen sind die Teilchen des gelösten Stoffs von Wasser-Dipolen umhüllt: hydratisiert.

Hydrationsenergie

Wird bei der Hydration frei.

Hydratwasser

Viele Salze kristallisieren aus wässriger Lösung als Hydrate aus. Das Hydratwasser (auch Kristallwasser) ist oft an die Kationen gebunden und lässt sich durch Erwärmen entfernen. Es wird in der FOrmel angegeben: CuSO4 x 5H2O.

hygroskopisch

Wasseranziehend. Viele Salze können Wasser oder Waserdampf aufnehmen und in ihr Kristallgitter einlagern - Hydratwasser.

Ionen

Geladene Teilchen. NMe-Ionen sind Anionen, Me-Ionen sind Kationen, Molekül-Ionen sind mehrheitlich Anionen.

Ionengitter

Gitter, in dem jedes Ion von einer estgelegten Zahl (Koordinationszahl) nächster Nachbarn (mit entgegengesetzer Ladung) umgeben ist. Gitter entsteht aufgrund der elektrostatischen Kräfte. Radius klein, Ladung hoch, - Grosse Gitterkräfte.

Ionenladung

Ergibt sich aus der Zahl der Elektronen, die vom Atom abgegen oder aufgenommen wurden; Entspricht der Differenz zwischen Protonen- und Neutronenzahl.

 

Ionenradien

Bei Metallen kleiner, da sie wenn ionisiert, eine Schale weniger haben. Bei Nichtmetallen bleibt sie in etwa gleich.

 

 

Kationen

Ionen mit positiver Ladung.

Koordinationszahl

Als KZ bezeichnet man die Anzahl der nächsten Nachbarn eines Teilchens in einem Gitter.

Kristallisation

Bildung von Kristallen beim Erstarren einer Schmelze, beim Resublimieren eines Dampfs und aus einer Lösung beim Eindampfen oder Verdunsten des Lösungsmittels, beim Abkühlen einer gesättigten Lösung und  bei der Bildung eines schwerlöslichen Stoffes.

Kristallwasser

Hydratwasser

Legierungen

Gemische und Verbindungen mehrer Metalle.

Lösen eines Salzes

Beim Lösen eines Salzes werden die Ionen von Wasser-Dipolen umhüllt (hydratisiert) und dadurch aus dem Gitter gelöst. Das Ionengitter zerfällt, die hydratisierten Ionen verteilen sich gleichmässig im Lösungsmittel (Diffusion).

Löslichkeit

Unter der Löslichkeit eines Salzes verstehen wir die Masse, die sich bei bestimmten Bedingungen in einer festgelegten Portion (meist 100g) Wasser löst (gesättigte Lösung). Sie nimmt i.A. mit steigender Temperatur zu. Die Löslichkeit eines Salzes ist umso höher, je kleiner seine Gitterkräfte sind, d. h., je kleiner seine Ionenladungen und je grösser die Ionenradien sind.

Lösung, gesättigte

Gesättigt nennt man eine Lösung, welche die max. lösliche Menge eines Stoffs enthält.

Lösungswärme

Die Summe aus der Gitterenergie, die zur Trennung der Ionen aufzuwenden ist, und der Energie, die bei der Hydration der Ionen frei wird. Der Lösungsvorgang ist exotherm, wenn die frei werdende Hydrationsenergie die aufzuwendende Gtterenergie übertrifft.

Metall-Atome

Metall- Atome haben i.A. weniger als vier Valenzelektronen und entsprechend kleine Rumpfladungen. Die Ionisierungsenergien sind darum kleiner als bei den Nichtmetallen; Die Valenzelektronen lassen sich leichter abspalten.

Metall-Ionen

Kationen. Ihre Ladungszahl entspricht der Zahl der Elektronen, die das Metall-Atom abgegeben hat. Viele Übergangsmetalle können Ionen mit unterschiedlichen Ladungen bilden, die Ladungszahl ist im Namen anzugeben.

Metalleigenschaften

gute Leitfähigkeit für Strom und Wärme, Verformbarkeit und Glanz, grosse Dichte und Härte, hohe Schmelz- und Siedetemperaturen.

Metallgitter

Die Metalle bilden im festen Zustand ein Metallgitter, in dem die Atomrümpfe sehr dicht gepackt sind (dichteste Kugelpackungen). Sie werden zusammengehalten von Valenzelektronen, die sich frei zwischen ihnen bewegen.

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