CAD-Systeme + Applikationen
Lehrveranstaltung der TU Dresden Studiengang Maschinenbau AKM -> Dies sind keine offiziellen Fragen! Die Fragen habe ich mir während meiner Prüfungsvorbereitung aus den Vorlesungsmitschriften, den Vorlesungsvideos generiert
Lehrveranstaltung der TU Dresden Studiengang Maschinenbau AKM -> Dies sind keine offiziellen Fragen! Die Fragen habe ich mir während meiner Prüfungsvorbereitung aus den Vorlesungsmitschriften, den Vorlesungsvideos generiert
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Flashcards
1.) Was versteht man unter Produkt Daten Management (PDM)?
PDM ist das Management des Produkt- und Prozessmodells mit der Zielsetzung eindeutige und reproduzierbare Produktkonfigurationen zu erzeugen.
2.) Was ist das Ziel von Digitalen Produktmodellen?
Digitale Produktmodelle haben die Zielsetzung reale Produkte, mit ihren für den gesamten Lebenszyklus relevanten Informationen, in digitaler Form abzubilden.
3.) Worin liegt der Unterschied zwischen Produkt Daten Management und Produkt Lifecycle Management?
PDM befasst sich häufig nur mit den anfallenden Daten der Entwicklung, Konstruktion und des Designs.
PLM umfasst die gesammte Produktentwicklungskette von der Planung, der Entwicklung, des Entwurfsprozesses, des Produktionsprozesses und der Wartung, Reparatur sowie Daten der Kunden und der Lieferanten während des gesamten Lebenszykluses.
4.) Worin liegt der Unterschied zwischen Dokumentenstruktur und Artikelstruktur (Materialstruktur im SAP)?
Dokumente beinhalten die Struktur der CAD Files. Sie beschreibendas virtuelle Produkt. Jede Schraube ist nur einmal aufgeführt.
In der Artikelstruktur sind die Informationen für den Einkauf hinterlegt wie zum Beispiel Informationen zur Farbe und Beschichtungen oder benötigtes Öl. Benötigte Schrauben sind entsprechend ihrer benötigten Menge aufgeführt.
5.) Nenne Komponenten von PDM Modellen.
- Entitys / Elemente ( Artikel, Dokumente, ...)
- Relationships / Beziehungen ( 1:n, n:m, 1:1, ...)
- (Tabellen in Datenbank -> abgelegte Entitys)
7.) Was enthalten sogenannte Meta- oder Stammdaten?
Alle zur Beschreibung eines Objektes relevanten Eigenschaften.
- Was
- Wer
- Wann
- Datum
- Anzahl Blätter
- ...
8.) Was versteht man unter Digitalen Prozessmodellen?
Digitale Prozessmodelle sind die Abbildung von technischen / organisatorischen Geschäftsabläufen in digitaler Form.
9.) Nenne die verschiedenen Kategorien technischer Dokumente und Erläutere sie kurz.
Primärdokumente
- Entwicklungsdokumente welche die produktdefinierenden Daten enthalten
- Lasten- und Pflichtenhefte
- Modelle
- Zeichnungen
Sekundärdokumente
- Fertigungsdokumente
- Prüf- und Arbeitspläne
- NC- Modelle
- Werkzeugzeichnungen
Tertiärdokumente
- Dokumente, welche während der Phase der Produktnutzung verwendet werden
- Bedienhandbücher
- Ersatzteilkataloge
- Wartungsanweisungen
10.) Nenne verschiedene Dokumente, welche gemäß ISO 9001 von PDM Systemen verwaltet werden.
- 3D CAD Modelle
- 2D Zeichnungen
- Berechnungsprogramme
- Layouts
- NC Programme
- Text Dokumente (Berichte, Spezifikationen,...)
- gescannte Papiervorlagen
- Papiervorlagen...
11.) In der Datenverwaltung von PDM Systemen wird zwischen Metadaten und Files unterschieden. Worin liegen die Unterschiede?
Speicherbedarf
- bei Metadaten gering
- bei Files hoch
typische Codierung
- Metadaten: alphanumerisch und Sonderzeichen
- Files: binär
Benutzung für die Selektion der Dokumente
- Metadaten: ja
- Files: (nein)
Änderung im PDM System
- Metadaten: ja
- Fils: nein
13.) Beschreibe kurz den Aublauf von Data Capturing (Datenerfassung).
- scannen zB von Mikrofilmkarten
- anlegen eines Stammdatensatzes
- bereinigen des Pixelbildes
- ablegen der Daten ins PDM System
14.) Nenne die 9 Ansprüche an die Archivierung.
- Jedes Dokument muß unveränderbar archiviert werden.
- Es darf kein Dokument auf dem Weg ins Archiv oder im Archiv selbst verloren gehen.
- Jedes Dokument muß mit geeigneten Retrievaltechniken wiederauffindbar sein.
- Es muß genau das Dokument wiedergefunden werden, das gesucht worden ist.
- Kein Dokument darf während seiner vorgesehenen Lebenszeit zerstört werden können.
- Jedes Dokument muß in genau der gleichen Form, wie es erfaßt wurde, wieder angezeigt und gedruckt werden können.
- Jedes Dokument muß zeitnah wiedergefunden werden können.
- Alle Aktionen im Archiv, die Veränderungen in der Organisation und Struktur bewirken, sind derart zu protokollieren, daß die Wiederherstellung des ursprünglichen Zustandes möglich ist.
- Elektronische Archive sind so auszulegen, daß eine Migration auf neue Plattformen, Medien, Softwareversionen und Komponenten ohne Informationsverlust möglich ist.
15.) Was sind die Ziele von Sicherheitsmaßnahmen?
- Vertraulichkeit
- Schutz vor unbefugter Kenntnissnahme
- Integrität
- Schutz vor Manipulation
- Authentizität
- Schutz vor gefälschter Identität
- Verfügbarkeit
- Schutz vor Ausfall der IT Systeme
- Backup
- Recovery
- Lebensdauer von Datenträgern
- Schutz vor Ausfall der IT Systeme