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Clinical Assessment Pflege BB BFH

Clinical Assessment Pflege BB BFH


R. W.
Diese Lernkarten bieten einen Überblick über Hautveränderungen und deren Klassifizierung, insbesondere zu Effloreszenzen wie Makula, Fleck, Urtika und Quaddel. Sie decken auch Leitsymptome verschiedener Körperregionen wie Lunge, Abdomen, Mund und Rachen sowie das Urogenitalsystem ab. Die Karteikarten sind besonders nützlich für Medizinstudierende und Fachkräfte, die sich mit der Diagnose und Behandlung von Hauterkrankungen und allgemeinen Symptomen befassen.
Karten
24
Lernende
21
Sprache
Deutsch
Kategorie
Medizin
Stufe
Andere
Erstellt / Aktualisiert
23.12.2013 / 08.07.2025

Lernkarten

Welche Effloreszenz ist das?

Wie heisst sie?

 

Primäreffloreszenz

Makula, Fleck = Farveränderung ohne Substanzunterschied

ABCD-Regel

A = Asymmetrie

B = Begrenzung

C = Colour

D = Beschaffenheit

Welche Effloreszenz ist das?

Wie heisst sie?

Primäreffloreszenz

Makula, Fleck = Farbveränderung ohne Substanzdefekt

Welche Effloreszenz ist das?

Wie heisst sie?

Primäreffloreszenz

Makula, Fleck = Farbveränderung ohne Substanzverlust

Welche Effloreszenz ist das?

Wie heisst sie?

Primäreffloreszenz

Urtika, Quaddel = umschriebenes Ödem in oberer Dermis

Weche Effloreszenz ist  das?

Wie heisst sie?

Beschreibung?

Primäreffloreszenz

Urtika, Quaddel = umschriebenes Ödem in Dermis

Scharf begrenzte, rötlich-weissliche, weiche Effloreszenz, meist bedingt durch Ödem in oberer Dermis

Welche Effloreszenz ist das?

Wie heisst sie?

Beschreibung?

Primäreffloreszenz

Urtika, Quaddel = umschriebenes Ödem in oberer Dermis

scharf begrenzte, rötlich-weissliche, weiche Effloreszenz, meist bedingt durch Ödem in oberer Dermis 

Was ist zu beachten?

A-Regel: Asymmetrie beachten

Form auf Vorderseite = symmetrisch, regelmässig --> harmloses Pigmental

--> kann entarten: unregelmässige, asymmetrische Form = verdächtiges Pigmental, siehe Bild

Was ist zu beachten?

B-Regel: Begrenzung

Reglmässiger, klarer Rand auf Vorderseite --> unverdächtiges Pigmental

kann entarten --> unregelmässige, unscharfe Ränder = verdächtiges Pigmental, siehe Bild

Was isr zu beachten?

C-Regel: Colour

Einheitliche Farbe auf Vorderseite --> unverdächtiges Pigmental

--> kann entarten: verschiedenfarbig, fleckig = verdächtiges Pigmental, siehe Bild

Was ist zu bachten?

D-Regel: Dynamik   Effloreszenz verändert sich nicht auf Vorderseite --> unverdächtiges Pigmental = keine Dynamik   --> kann entarten: Farbe, Form, Dicke oder Grösse verändern sich = Dynamik --> verdächtiges Pigmental, siehe Bild

Effloreszenz = ?

pathologische Hautveränderung

wird unterteilt in: -Primär-, -Sekundäreffloreszenz

Primäreffloreszenzen = ?

-Hautveränderung auf ursprünglich gesunder Haut

Unterscheidung: -Makula, Fleck; -Urtika, Quaddel;                    -Plaque, grossflächige erhabene Substanzveränderung;  -Papula, Knötchen, Papel; -Nodus, Knoten; -Vesikula, Bläschen; -Bulla, Blase;  -Pustula, Pustel

Sekundäreffloreszenzen =  ?

-entstehen auf  pathologisch veränderter Haut, meist Primäreffloreszenzen 

-Sekundäreffloreszenzen: -Squama, Schuppen; -Nekrose, Schorf; -Erosionen, oberflächliche Gewebsdefekte; -Exkoriationen, Gewebedefekte mit Einblutungen; -Ulkus, Geschwür; -Aphthen, Substanzdefekte der Schleimhaut; -Crusta, Kruste; -Rhagade, schmaler Riss; -Cicatrix, Narbe; -Atrophie, Hautverdünnung/Gewebeverlust;  -Lichenifikation, verdickte Haut mit hervortretenden Reteleisten

Leitsymptome Haut

-Farbveränderung Haut?

-Effloreszenzen / Läsionen?

-Pruritus (Juckreiz)?

-bei Verletzungen eigene Erklärungen Pat. erfragen; Bei Unfällen überprüfen, ob beschriebene Dynamik geeignet ist für Erklärung der zu beobachtenden Hautläsionen

Leitsymptome Lymphknoten

-Schmerzen?

-Schwellungen: dolent / indolent?

-B-Symptomatik: Nachtschweiss, Fieber, Gewichtsverlust?

Leitsymptome Urogenitalsystem?

-Schmerzen

-Miktionsstörungen

-Urinveränderungen

sexuelle Funktionsstörungen

Hinweise auf Geschlechtskrankheiten?

-Anamnese

-Ausfluss, bei Männern wie Frauen

-Juckreiz und Schmerzen an Genitalorganen

-Läsionen an Schleimhäuten der Genitalorgane, im Mund, ev. auch Umgebung ausserhalb (Haut)

-Allgemeinsymptome, reduzierter AZ (bei HIV, Hepatitis, Syphilis)

Begriff urogenital

weist hin auf:

-Vergesellschaftung von urologischen mit genitalen Pathologien

-oft in Verbindung mit Bauchbeschwerden --> mögliche Ursachen = Probleme im Bereich Nieren, Harnleiter, Blase, Harnröhre und/oder im Beteich Genitalorgane, v.a. bei Frauen Uterus, Ovarien, bei Männern Prostata

-zu beachten: bei Frauen im gebärfähigen Alter bei Bauchsz. immer an Schwangerschaft denken, speziell extrauterin, jede Frau mit Unterbauchsz. = gynäkologisch abklären

Leitsymptome Mund und Rachen?

-Schmerzen: spontan, ständig, nur beim Schlucken

-Veränderungen / Läsionen an Mundschleimhaut, Zunge, Zähnen, Zahnfleisch

Leitsymptome Abdomen?

-Schmerzen: spez. Schmerzform Koliken = wellenförmige Sz. durch unwillkürliche krampfartige Muskelkontraktionen abdomineller Hohlorgane wie Gallenblase, Darm, Harnleiter

-Aufstossen, ev mit Sodbrennen

-Blähungen, Völlegefühle

-Übelkeit / Erbrechen

-Stuhlgangsstörungen: Obstipation, Diarrhoe, Unregelmässigkeiten, Stuhlinkontinenz, Blut im Stuhl, veränderte Stuhlkonsistenz

Nomenklatur Atemgeräusche

Normale Atemgeräusche:

-zentrales Atemgeräusch (bisher: Bronchialatem)

-peripheres Atemgeräusch (bisher: Vesikuläratem)

 

Nebengeräusche:

-Giemen = pulmonales Nebengeräusch (bisher: trockene Rasselgeräusche):

--> hochfrequentes Giemen (bisher: Pfeifen)

--> tieffrequentes Giemen (bisher: Giemen und Brummen)

-Rasselgeräusche = pulmonales Nebengeräusch (bisher: feuchte Rasselgeräusche)

--> periphere (bisher: feinblasige)

--> zentrale (bisher: grobblasige)

Leitsymptome Lunge?

-Atemnot = Dyspnoe

-Husten

-Auswurf =Sputum

-Thoraxschmerzen

-Zyanose

Definition Dyspnoe?

"subjektive Erfahrung von Atembeschwerden, die qualitativ unterschiedliche Empfindungen wechselnder Intensität beinhaltet. Dieses Erleben leitet sich aus Zusammenwirken von mehreren physiologischen, psychologischen, sozialen und Umweltfaktoren ab und kann weitere physiologische und Verhaltens-Reaktionen hervorrufen". (American Thoracic Society)

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