BWL LAP
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Lernkarten
Anspruchsgruppen (7) Stakeholders
Kunden
Lieferanten
Kapitalgeber (FK = Banken und EK = Aktionäre (Shareholder)
Mitarbeiter (AN)
Konkurrenz
Staat (Gemeinde, Kantone, Bund)
Institutionen (Verbände, Parteien, Vereine, Medien)
Erwartung von Anspruchsgruppen
1. Kunden
2. Lieferanten
3. Kapitalgeber
4. Mitarbeiter
5. Konkurrenz
6. Staat
7. Institutionen
- Gute Qualität, Umweltschonende Produkte, Faires Preis Leistungsverh., Guter Service
- Regelmässige Bestellung, Pünktliche Zahlung
- Entschädigung für Kapital, Mitspracherecht, Information über Geschäftsverlauf
- Sichere Arbeitsplätze, Faire Löhne, Gute Sozialleistungen, Wertschätzung und gutes Arbeitsklima
- Faires Verhalten im Wettbewerb (Preis, Werbung)
- Einhaltung Gesetze, Steuern
- Informationen, Finanzielle Unterstützung (Sponsoring), Je nach Institution verschiedene Einzelinteressen (Umweltschutz, Tierschutz)
Erwartung von Unternehmen
- Kunden
- Lieferanten
- Kapitalgeber
- Mitarbeiter
- Konkurrenz
- Staat
- Institutionen
- Rasche Bezahlung RG, ehrliche Interessenäusserung, Kundentreue
- Pünktlich und Korrekte Lieferung, Gutes Preis-Leistungsverhältnis
- Erhöhung Kredite/Eigenkapitaleinlage, faire Zinsen, Treue
- Treue zur Unternehmung, Ehrlichkeit, Verlässlichkeit, Gute Arbeitsleistungen
- Wettbewerb mit fairen Mitteln
- Gute Infrastruktur, Günstige Unternehmungssteuer
- Gute Beziehungen, Unterstützung bei Problemen
Umweltsphären + Bezug
- Ökologische - Bezug Natur
- Ökonomische - Bezug gesamtwirschaftliche Rahmenbedinungen und Entwicklung
- Technologische - Bezug Technologische Entwicklung und technologische Fortschritte
- Soziale - Bezug gesellschaftliches Umfeld
- Rechtliche - Bezug Gesetze und Verordnungen des Staates
Unternehmungsstrategie
- Langfristige Entwicklung Unternehmung
- Oberste Führungskräfte
- Entscheidend für Wachstum
- Z.B. Soll neues Produkt entwickelt werden und wie soll es aussehen.
Unternehmungsleitbild
- Abgeleitet von Strategie
- Vereinfachte Darstellung der Strategie
- Für Mitarbeiter und Öffentlichkeit
- Allgemein gehalten
- Z.B. Wie umweltbewusst soll sich die Unternehmung ausrichten-
Organisation
Aufbauorganisation: Struktur und Hierarchie festlegen. Aufgaben, Kompetenzen, Verantwortung wird auf einzelne stellen übereinstimmend verteilt (Kongruent)
Ablauforganisation: Regelt Reihenfolge Arbeitsprozesse. Flussdiagramm.
Begriffe
- Organigramm
- Stelle
- Dienstweg
- Abteilung
- Linienstellen
- Stabstellen
- Stellenbeschreibung
- Organigramm
- Abteilungen und Stellen grafisch dargestellt
- Stelle
- Umfasst Teilaufgaben einzelner Mitarbeiter (Buchhaltung)
- Dienstweg
- Formaler Weg, über den Weisungen fliessen müssen
- Leiter Stelle Asien will Kontakt mit GL. Dienstweg über Stelle Verkauf.
- Abteilung
- Mehrere Stellen Gleicher oder ähnlicher Art zusammengefasst
- Abt. Marketing: Marktforschung, Werbung
- Linienstellen
- Kann unterstellten Mitarbeiter Anweisungen geben muss vorgesetzte Stelle befolgen
- Stabstellen
- Beratende oder unterstützende Funktion. Keine Weisungsbefugnisse gegenüber Linienstelle
- Stellenbeschreibung
- Pflichtenheft, umfasst alle Aufgaben, Kompetenzen und Verantwortung einer Stelle
Linienorganisation
- Merkmale (3)
- Vorteil (3)
- Nachteil (2)
- Nur Linienstellen
- Linienstellen können untergestellten Mitarbeitern keine Weisungen geben
- Linienstellen müssen Anordnungen vorgesetzten Befolgen
- Klare Unterstellungsverhältnisse
- Klare Verantwortlichkeiten
- Keine Doppelspurigkeiten
- Starke Belastung Vorgesetzte
- Vorgesetzte verfügen nicht immer über genügend Fachkompetenzen
Stablinienorganisation
- Merkmale (3)
- Vorteil (3)
- Nachteil (2)
- Besteht auch aus Stablinienstellen und Linienstellen
- Stabst. normalerweise keine Weisungsbefugnisse
- Übt beratende oder unterstützende Funktionen aus.
- Instanzen durch Städte entlastet
- Linienst. werden durch Stabstellen nicht gestört
- Weniger starkes Ressortdenken
- Kostenintensiv
- Keine Weisungsbefugnisse gegenüber Linienstellen
Organisation Kontrollspanne Tiefengliederung
Erklärung
Faustregel
- Merkmale (1)
- Vorteil (3)
- Nachteil (2)
Anzahl einer übergeordneten Stelle direkt unterstellten Ausführungsstellen bezeichnet man als Kontroll oder Leistungsspanne
Wenn die untergebenen unterschiedliche und einfallsreiche Aufgaben zu erfüllen haben (> nicht mehr als 4 untergeordnete Stellen)
Wenn die Untergebenen gleichartige Aufgaben machen (>nicht mehr als 7 untergeordnete stellen)
- Kleine Kontrollspannen führen zu Tiefengliederung der Organisation. Es ergenem sich viele Hierarchiestufen
- Vorteil:
- Vorgesetzter hat mehr Zeit für Mitarbeiter
- Übersichtliche Organisation
- Aufstiegsmöglichkeiten für Mitarbeiter
- Nachteil:
- Längere Entscheidungs- und Dienstwege
- längere Informationswege > mehr Infoverluste
Kontrollspanne Breitengliederung
- Merkmale (1)
- Vorteil (3)
- Nachteil (2)
- Grosse Kontrollspanne führt zu Breitengliederung. Wenige dafür breite Hierarchiestufen.
- Vorteil:
- Einheitliche Führung
- Direkte Weisungen
- Informationswege kurz > wenig Infoverluste
- Nachteil:
- Überlastung Vorgesetzter
- Grosser Führungsaufwand
Organigrammgliederungsmöglichkeiten
- Nach Funktionen, funktionsorientiert
- Gegliedert nach funtkionen oder Tätigkeit
- GL
- Einkauf
- Herstellung
- Verkauf
- etc.
- Nach Produkten, produkt- oder objektorientiert
- Gegliedert nach Produkten, Sparten oder Divisionen
- GL
- City Bike
- Rennvelo
- Mountain Bike
- Nach Märkten, marktorientiert
- Gegliedert nach Kundengruppen oder geografischen Absatzgebieten
- GL
- Verkauf EU
- Verkauf Asien
- Verkauf Afrika
- GL
- Private Banking
- Firmenkunden
- Retail Banking
Gliederungsarten häufig kombiniert
1 Stufe Nach Funktion
2. Stufe nach Märkten
Profit Center
- Häufig selbständig gearbeitet und Erfolg Gewinn separat ausgewiesen
- Grössere Motivation und gezieltes Engagement für den Profit der eigenen Abteilung
- Können nur bei Gliederung nach Produkten oder Märkten gebildet werden und nicht nach Funktion
Ablauforganisation 4 Fragen
Inhalt + Anderer Begriff
- Was ist zu tun? Inhalt
- Wann ist es zu tun? Zeitpunkt
- Wo ist es zu tun? Ort
- Wer tut es? Stelle
Beinhaltet Reihenfolge Arbeitsprozesse + Prozessorganisation
Darstellung in Flussdiagramm
Unternehmungskonzept wirtschaftliche Ziele?
Umsetzung langfristige Unternhemungsstrategien in die mittel- und kurzfristigen Unternehmensplanung erfolgt mittels Unternehmungskonzepts. Darin werden Ziele der drei wichtigsten Unternehmensbereichen festgelegt und es wird aufgeführt mit welchen mitteln und verfahren diese erreicht werden sollen
Unternehmungskonzept Leistungswirtschaftlicher Bereich
- Ziele
- Mittel
- Verfahren
- Ziele
- Marktziele
- Welche Bedürfnisse will man befriedigen?
- Welche Marktsegmente bearbeiten?
- Welche Marktstellung anstreben?
- Produktziele
- Welche Art und Qualität soll Produkt aufweisen?
- Welche Mengen sollen hergestellt werden?
- Welches Sortiment (flach, tief, breit oder schmal) soll angeboten werden?
- Marktziele
- Mittel
- Personal
- Personalbestand
- Qualifikation
- Produktionsmittel
- Auswahl Rohstoffe
- Maschinen
- Fahrzeuge
- Personal
- Verfahren
- Strategie in Forschung und Entwicklung
- Strategie in Beschaffung
- Strategie in Produktion
- Strategie für den Absatz
Unternehmungskonzept Finanzwirtschaftlicher Bereich
- Ziele
- Mittel
- Verfahren
- Ziele
- Liquiditätsziele
- Gewinnziele
- Höhe Reingewinn
- Angestrebte Rendite des Eigenkapitals
- Ausgestaltung Produktivität
- Mittel
- Kapitalbedarf
- Kapitalstruktur
- Anteil von EK und FK
- Verfahren
- Sicherung Liquidität
- Möglichkeiten Kapitalbeschaffung
- Wie erfolgt Gewinnverwendung
- Abschluss Versicherungen
- Regelung Zahlungsverkehr
Unternehmungskonzept Sozialer Bereich
- Ziele
- Mittel
- Verfahren
- Ziele
- Gesellschaftsbezogene Ziele (umweltrechtes und nachhaltiges, faires Verhalten, Sponsoring, Engagement im kulturellen Bereich)
- Mitarbeiterbezogene Ziele (Lohn, Arbeitsplatz, Betriebsklima, Firmensport, Mitwirkungsrechte Arbeitnehmer)
- Mittel
- Geldmittel
- Personalbedarf
- Einrichtungen
- Verfahren
- Verhaltensnormen gegenüber Mitarbeitern (Einhaltung Ethiknormen)
- Verhaltensnormen für Gesellschaft
- Umweltschutz, Sponsoring, Politische Aktivitäten, Public Relations, Verhaltensnormen Bereich Ethik