BUCH


C. B.
Diese Lernkarten bieten eine Einführung in die Grundlagen der Buchführung für Anfänger. Sie decken Themen wie Belege, Inventar, Vermögen, Bilanz und Geschäftsfälle ab. Die Karteikarten erklären die Bedeutung von Belegen, die Unterschiede zwischen Inventar und Bilanz, sowie die Grundsätze ordnungsgemäßer Buchführung. Sie sind ideal für Schüler und Einsteiger, die die Grundlagen der Finanzverwaltung verstehen möchten.
Cartes-fiches
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Langue
Allemand
Catégorie
Finances
Créé / Mis à jour
05.02.2013 / 30.12.2017

Cartes-fiches

Der Kaufmann ist verpflichtet Vermögen und Verbindlichkeiten seines Unternehmens festzustellen und zwar

- bei Gründung oder Übernahme des Gewerbes

- bei Schluss eines jeden Geschäftsjahres

- bei Auflösung oder Verkauf des Gewerbes

Die Buchinventur erfasst wertmäßig

- die nicht körperlichen Vermögensteile

- Forderungen

- Bankguthaben

- Verbindlichkeiten

die körperliche Inventur umfasst 

- mengenmäßige Aufnahmen (zählen, messen, wiegen, evtl. schätzen)

- Bewerten der aufgenommenen Positionen (z.B. Menge x Einstandspreis)

Was macht ein Inventurleiter?

- plant die Inventur

- bereitet sie vor

- überwacht den ordnungsgemäßen Ablauf

welche Inventurverfahren gibt es?

- Stichtagsinventur (Normalverfahren)

- Verlegte Inventur

- Permanente Inventur

- Stichprobeninventur

Was ist eine Inventur?

Eine Inventur ist die Tätigkeit der Bestandsaufnahme aller Vermögensgegenstände und Schulden zu einem bestimmten Zeitpunkt (Stichtag). Sie umfasst die mengenmäßige Erfassung (durch zählen, messen, wiegen oder schätzen...) und die Bewertung.

was ist das Inventar oder Inventarverzeichnis?

1. Das Inventar ist ein ausführliches mengen- und wertmäßiges Bestandsverzeichnis der Vermögensgegenstände und Schulden zu einem bestimmern Zeitpunkt. Es schließt mit der Ermittlung des Eigenkapitals.

2. Das Inventar ist die Grundlage für die Bilanz (kurz gefasst, in Kontenform) und die Gewinn- und Verlustrechnung im Jahresabschluss. Aufbewahrungsfrist 10 Jahr, auch Digital.

Unterschied zwischen Inventar und Bilanz

                                     Inventar                      Bilanz

1. Unterschrift              nein                              Ja

2. Form                         Staffel                  Kontenform

3. Inhalt                mengen + Werte             werte      

ein Anlagevermögen dient dem Unternehmer...

d.h. es umfasst längerfristig eingesetzte Wirtschaftsgüter. Diese Vermögensgegenstände sollen langfristig dem Geschäftsbetrieb dienen, d. h. sie sind NICHT für den Absatz bestimmt.

warum macht man die Buchführung?

- Der Kaufmann will wissen, wie seine laufenden Geschäfte stehen.

- Geschäftspartner/Lieferanten wollen wissen ob Vermögen/Schulden da sind

- Interessen des Staat´s (Geschäftserfolg/Steuern)

die Devinition des Reinvermögen

Reinvermögen = Vermögen ./. Verbindlichkeiten

./. = kaufmännisches Minus

./.

kaufmännisches minus

Grundsätze ordnungsgemäßer Buchführung

- Die Buchführung muss klar und übersichtlich sein

- Ordnungsmäßige Erfassung aller Geschäftsvorfälle

- Keine Buchung ohne Beleg

- Ordnungsmäßige Aufbewahrung der Buchführungsunterlagen

was ist die (GoB) ?

Die Buchführung gilt als ordnungsgemäß, wenn sie so beschaffen ist, das sie einem sachverständigen Dritten in angemessener Zeit einen Überblick über über die Geschäfftsfälle und Lage des Unternehmens vermitteln kann.

wie lautet die Formel des Eigenfinanzierungsgrad?

Eigenkapital x 100
-------------------------
    Bilanzsumme

wie lautet die Formel des Fremdfinanzierungsgrad?

Fremdkapital x 100
--------------------------
    Bilanzsumme

wie lautet die Formel des Anlagendeckungsgrad 1 ?

Eigenkapital x 100
------------------------
 Anlagevermögen


 

wie lautet die Formel der Bar-Liquidität (1. Ordnung) ?

(Kassenbestand + Bankguthaben + Schecks)
--------------------------------------------------------------
                kurzfristige Verbindlichkeiten

Merksätze Bilanz:

1. Die Bilaz ist eine (gesetzlich vorgeschriebene) kurzgefasste Gegenüberstellung von Vermögen und Kapital in Kontenform. Grundlage für die Aufstellung der Bilanz ist das Inventar.

2. Anlage- und Umlaufvermögen, geordnet nach zunehmender Flüssigkeiten, stehen auf der linken Seite (Aktiva), Eigen- und Fremdkapital, geordnet nach zunehmender fälligkeit, stehen auf der rechten Seite der Bilanz (Passiva)

3. Die Passivseite gibt Auskunft über die Herkunft der finaziellen Mittel (Finanzierungen), die Aktivseite über dereb Verwendung (Investitionen).

4. Das Eigenkapital bisldet den Ausgleich (Saldo) zwischen Vermögen und Fremdkapital. Es ist ein sogenannter Residualwert. Die Summen der beiden Seiten einer Billanz sind immer gleich groß (Bilanzsumme)

Welche Belegarten gibt es?

1. Fremdbelege: sind Belege die von Fremdfirmen erstellt wurden (Lieferrechnungen, Frachtbriefe, Bamkbelege)

2. Eigenbelege: sind Belege die das Unternehmen selbst erstellt hat (Ausgangsrechnungen usw.)

in welchen DREI Schritten werden Belege bearbeitet?

1. Buchungsvorbereitung = Prüfung der Belege rechnerisch und sachlich - Belegsortierung - Buchungsanweisung (Buchungssatz, Kontierung z.B. mit Kontierungsstempel)

2. Buchung der Belege = bei jeder Buchung wird im Grundbuch die Belegnummer vermerkt, um jederzeit von der Buchung auf den Beleg schließen zu können.

3. Ablage und Aufbewahrung der Belege = nach Handels- u. Steuerrecht geordnet aufzubewahren. Frist 10 Jahre zum Schluss des Geschäftsjahres (z.B. 31.12.)

was ist ein Buchungssatz?

1. Der Buchungssatz ist eine Kurzfassung eines Geschäftsfall.

z. B. Wareneinkauf auf Ziel (Rechnung) 10.500,- Euro

= Ware              10.500,- Euro
an
= Vbl. LL                                              10.500,- Euro

2. Das Angeben von Buchungssätzen auf Belegen heißt "Kontieren"

3. Es gilt immer - gebuchter Sollbetrag = gebuchter Haben Betrag

wie werden Buchungssätze geordnet?

1. im Grundbuch (zeitlich geordnet)

2. im Hauptbuch (sachlich geordnet) auf T-Konten dargestellt

Was ist das Grundsystem der Doppelten Buchführung?

1. Jeder Geschäftsfall wird doppelt gebucht und berührt (mindestens) zwei Konten. (doppelte oder auch Doppik genannt)

2. Bei jedem Geschäftsvorfall wird der Betrag auf einem Konto der Soll- und der Habenseite gebucht (soll an haben)

3. Für jeden Geschäftsvorfall gilt: gebuchter Sollbetrag = gebuchter Habenbetrag (Salso=0)

was ist die Buchführung?

eine planmäßige, wahre, Lückenlose und geordnete Aufzeichnung aller Geschäftsfälle einer Unternehmung aufgrund von Belegen.

Was sind Geschäftsfälle?

Das sind Vorgänge, die

- das Vermögen oder die Schulden der Unternehmung verändern

- zu Geldeinnahmen oder Geldausgaben führen

- Werteverzehr (Aufwand) oder Wertezuwachs (Ertrag) darstellen

Wichtigster Grundsatz der Buchführung

Nur eine ordnungmäßige Buchführung besitzt Beweiskraft (§§ 258 f. HGB)

Étudier