Biotechnologie 3.4
Klonierung von DNA-Molekülen
Klonierung von DNA-Molekülen
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Flashcards
DNA-Klonierung (Definition)
Einbau eines DNA-Fragments (oder Gens) in einen Klonierungsvektor (=Träger) mit anschließender Vermehrung der rekombinanten DNA-Moleküls (und evtl. Bildung des Genprodukts) in einer geeigneten Wirtszelle
Wozu dient eine DNA-Klonierung?
- gezielt: bestimmte DNA-Abschnitte in vitro vermehren
- Herstellung bestimmter Genprodukte (z.B. Insulin)
- Isolierung eines Gens/DNA-Abschnitts aus einem Gemisch von DNA-Fragmenten
Rekombination
Austausch/Neukombination von DNA-Sequnezen aus unterschiedlichen Quellen. Die daran resultierende DNA ist sog. rekombinante DNA
Rekombinantes Protein
Genprodukt/Protein, das in einer Wirtszelle aus der rekombinanten DNA gebildet wird
Insert
DNA-Molekül, das kloniert werden soll und dazu in den Vektor eingelagert werden muss
Mögliche Komponente/Arbeitsschritte für die Klonierung
- geeingetes Vekor, der die Insert-DNA aufnehmen muss
- geeignete Wirtszelle zur Vermehrung, muss in der Lage sein, den Vektor aufzunehmen.
- geeignete Kulturbedinungen zur Vermehrung der rekombinante DNA
- Verfahren zur Selektion auf rekombinante Wirtszelle
Vektoren
(Klonierung der DNA-Moleküle)
Vesikel für den Gentransfer
= NS-Moleküle, die in der Lage sind fremde DNA aufzunehmen und in eine Wirtszelle einzuführen
Wichtige Vektortypen
Prokaryoten/Kapazität/Anwendungsschwerpunkt
1. Plasmide; 0-15 Kb; PCR-Produkte, cDNA-Banken
2. Bakteriophagen; <25 Kb; cDNA-Banken, Genombibliotheken
3. Cosmide; bis 50 Kb; genomische DNA-Bibliotheken
4. BACs; bis 300 Kb; genomische DNA-Bibliotheken
Eukaryoten/Kapazität/
1. YAKs (künstl. Hefechromosomen); <1000 Kb
Plasmide (Eigenschaften)
- ringförmige DNA-Moleküle, kleiner als chromosonale DNA (meist 1-10 Kb)
- extrachromosomale DNA, zusätzlich zur chromosonalen DNA
- lowcopy⇔ highcopy Plasmide
- in einer Zelle können unterschiedliche Plasmidsorten vorkommen
- tragen meist nützliche Zusatzinfromationen
- können zwischen Zellen ausgetauscht werden