Biosignale Teil 4
Messmethoden, Pointcaré, Lungenfunktion, Weaning
Messmethoden, Pointcaré, Lungenfunktion, Weaning
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Flashcards
Was für Messmethoden gibt es?
Zeitanalytische Methode
Frequenzanalytische Methode
Was für Messmethoden gibt es?
Zeitanalytische Methode
Frequenzanalytische Methode
Zeitanalytische Methode
Histogramm zählt die anzahl der RR-Intervalle einer bestimmten Klasse.
Je gleichmäßiger sich die RR-Intervalle über viele Klassen verteilt, umso größer ist die HRV und umso geringer ist die Belastung des Menschen. (Je höher die Variabilität des Herzschlags HRV desto besser)
- Reale RR-Zeiten der Herzschläge werden im definierten Messzeitraum erhoben
- zugehörige Differenzen zwischen den RR-Zacken werden ermittelt
- RR-Intervalle werden im Diagramm übertragen
Wozu dienen Pointcaré Maps bzw was sind diese Maps?
- Dienen zur Visualisierung der Eigenschaften der Zeitreihen
Geometrisches Verfahren zur visuellen Darstellung der Veränderung der Frequenz von Herzschlägen
- Graphische Darstellung der Korrelation der RR-Reihe mit sich selbst nach Vorschub um ein RR-Intervall
- arrythmische Ereignisse bilden inselförmige Punkthaufen ausserhalb der durch normale Sinusschläge produzierten Punktwolke die nach erfolgreicher Artefaktbildung beseitigt sein sollte
- visuelle qualitative Auswertung, so kann der Arzt schnell erkennen ob der Patient gesund ist.
Frequenzanalyse
unterschiedliche periodische Oszillationen der Herzrate, können einer bestimmten Frequenz zugeordnet werden
RR-Intervalle als gewichtete Summe von Sinusschwingungen unterschdl. Frequenzen dargestellt
Methoden der Frequenzanalyse
HF-Power:
- Bewertung der parasympathischen Aktivität des Herzens
- Bereich von 0,15-0,40 Hz
- Repräsentiert hochfrequente, atmungsabhängige Variation der Geschwindigkeit der Herzkontraktion
LF-Power:
- Bewertung der sympathischen Aktivität des HerzensAktivitäten sind auch zentrale, hauptsächlich sympathische Baroreflexe zurückzuführen
- langsame Oszillationen der Herzschlagfrequenz
- Bereich von 0,04-0,15 Hz
Was ist die Pleura
Verbindung zwischen Thorax und Lunge --> Brustfell
Besteht aus zwei Pleurablätter einmal das Lungenfell (Pleura Pulmonalis), Rippenfell (Pleura Parietalis) und einem dazwischen liegenden Spalt, mit Unterdruck, den so genannten Pleuraspalt.
beide Pleurablätter besitzen eine Schicht aus flacher Deckzellen, die als Gleitmittel eine wässrige Flüssigkeit absondern. Diese Flüssigkeit verhindert das kollabieren der Lunge da sie durch Eigenelastizität und Oberflächenspannung ihr Volumen verringern will.
--> Ein Sog entsteht, der die Brustkobbewegung auf die Lunge überträgt.
Was ist ein Pneumothorax?
Luft gerät in Pleuraspalt und Lunge fällt in sich zusammen, da somit kein Unterdruck vorhanden ist und die Lunge sich wegen ihrer Eigenelastizität zsm zieht.
Unterdruck sorgt dafür dass die lunge in ihrem normalen Zustand am Brustfell haftet und sich entfaltet.
Was für Pneumothoraxarten gibt es?
- offener Pneumothorax: Brustkorbverletzung öffnet Pleuraspalt nach Außen. Andere Lunge ist ebenfalls betroffen, da ein Teil der Luft zw. kollbierter und gesunder Lunge pendelt.
- geschlossener Pneumothorax: Riss in Lunge und in viszeraler Pleura. z.B durch geplatztes Lungenemphysem, rasches Auftauchen, Überdruckbeamung
- Ventilpneumothorax: Bei jeder Atembewegung wird neue Luft in Pleuraspalt gepumpt, Hautlappen bei Wunde wirkt wie Ventil --> Überdruck entsteht, der die Organe woe z.B das Herz zur Seite drückt und seine Füllung behindert.
Vitalkapazität
VC--> Lungenvolumen, das bei einer max. Einatmung wieder max. ausgeatmet werden kann.
Tidalvolumen
VT --> Volumen eines normalen Atemzuges, ca. 500 ml bei Erwachsenen
Badewannenkurve
Stellt die Ausfallrate als Funktion der Zeit dar.
Zyklisches Austauschen von Risikokomponenten vor Ablauf der techn. Lebensdauer bzw. vor Verschleiß
Risiken und Komplikationen von Volumenkontrollierte/ Druckkontrollierte Beatmung
- Bei Volumenkontrollierte Beatmung: Risiko--> Druckspitzen durch Veränderung der Elastizität und Dehnbarkeit der Lunge
- Bei Druckkontrollierte Beatmung: Tidalvolumenschwankungen durch Complianceveränderung
Was ist Weaning?
Weaning ist die Entwöhnung des Patienten vom Beatmungsgerät und maschineller Atemunterstützung
Kurzes Weaning (0,5-mehrere Stunden) wenn,
- Beatmungsdauer kurz war, nach OP oder bei Beatmung bis zu 3 Tage
- sich die Lungenfunktion nicht wesentlich änderte
- keine Lungenerkrankung die Beatmung erforderte
- keine Komplikation bei Extubation des Endotrachealtubus
Weaning über Tage bis Wochen (Monate und Jahre)
- Nach Langzeitbeatmung (länger als einer Woche)
- bei schweren Erkrankungen
- muskuläre Schwäche der Atemmuskulatur
--> kontinuirliches Weaning: Stetige Abnahme der unterstützung
--> diskontinuirliches Weaning: Phasen ohne Unterstützung wechseln mit Phasen der Vollunterstützung ab.