Biologische Begriffe

Linder Glossar

Linder Glossar


A. B.
Diese Lernkarten decken grundlegende biologische Konzepte auf Universitätsniveau ab. Sie behandeln Themen wie Zellbiologie, Membranpotenziale, enzymatische Reaktionen und die Funktion des Zentralnervensystems. Besonders hervorgehoben werden die Rolle von ATP als Energielieferant, die Anpassungsfähigkeit des Auges und die Bedeutung von Alkaloiden in der Medizin. Studierende der Biologie profitieren von diesen Karteikarten, da sie komplexe Prozesse wie die Glykolyse und die adaptive Strahlung verständlich erklären und so das Verständnis für biologische Mechanismen vertiefen.
Karten
18
Lernende
1
Sprache
Deutsch
Kategorie
Biologie
Stufe
Universität
Erstellt / Aktualisiert
04.05.2015 / 04.05.2015

Lernkarten

Absolute Alterbestimmung

Datierung einer Gesteinsschicht durch Messung des Zerfalls radioaktiver Isotope, deren Zerfallsgeschwindigkeit bekannt ist

Absorptionsspektrum

Abhängigkeit der Absorption elektromagnetischer Strahlung (UV-, sichtbares Licht, IR-Strahlung) von deren Wellenlänge; wichtig zur Identifizierung vieler Stoffe (z.B. Coenzyme, Chlorophylle)

Acetylcholin

Aus aktivierter Essigsäure und Cholin gebildete Substand; die als Neurotransmitter in motorischen Endplatten und Synapsen des Zentralnervensystems wirkt

Actine

Bei allen Organismen verbreitete Proteine, die in tierischen Zellen für die veränderliche Zellgestalt verantwortlich ist. Sie sind Bestandteil des Cytoskeletts.

Adaption

Anpassung des Auges an geringere Lichtintensitäten (Dunkeladaption) bzw. hohe Lichtintensitäten (Helladaption)

Adaptive Radiation

Bildung zahlreicher Arten unterschiedlicher ökologischer Anpassung bei Neubesiedlung eines Lebensraums oder dessen neuartiger Nutzung in einem geologisch kurzen Zeitraum

Adenosintriphosphat, ATP

Wichtige Verbindung (ein Nucleotid) in allen lebenden Zellen als Energielieferant für endergone Reaktionen. Bildung erfolgt entweder durch Übertragung eines Phosphatrestes von einer organischen Verbindung, z.B. bei der Glykolyse, oder durch Nutzung eines Protonengradienten, z.B. bei der Endoxidation

Adiuretin

Antidiuretisches Hormon, das im Zwischenhirn gebildet wird und bei der Regulation der Wasserausscheidung dem Wasserverlust des Körpers entgegenwirkt

Agglutination

Das Zusammenklumpen einzelner Partikel, z.B. Bakterien; geschieht meist über Antikörpermoleküle, die an Antigene auf der Oberfläche von in den Körper eingedrungener Partikel binden

Akkomodation

Änderung der Form der Linde (und damit ihrer Brechkraft) zur Einstellung der Sehschärfe für das Nahsehen (Nahakkommodation) und Fernsehen (Fernakkommodation)

Aktionspotenzial

Kurzzeitige, schnelle Änderung des Membranpotenzials einer erregbaren Zelle. Der Spannungswert verändert sich rasch vom negativen Ruhepotenzial bin in den positiven Bereich (Depolarisation). Anschließend wird das Ruhepotenzial wieder eingestellt. Die Depolarisation entsteht durch die Öffnung spannungsgesteuerter Natriumkanäle, die Rückkehr zum Ruhepotenzial durch die Öffnung spannungsgesteuerter Kaliumkanäle

Aktives Zentrum

Bereich von Enzymen, in dem das Substrat gebunden und umgesetzt wird

Aktivierungsenergie

Energiebetrag, der erforderlich ist, ume ien chemische Reaktion in Gang zu bringen. Katalysatoren, z.B. Enzyme, setzen die Aktivierungsenergie herab

Aktualitätsprinzip

Auffassung, dass die Kräfte, die heute das Erdbild umgestalten, auch in der gelologischen Vergangenhiet wirksam gewesen sind und dass diese Kräfte allmählich wirken

Alkaloide

Stickstoffhaltige heterocyclische Verbindungen, die zumeist schwach alkalisch reagieren und von Pflanzen als Sekundärstoffe gebildet werden, viele sind für den menschen giftig; einige werden als Arzneimittel oder als Rauschdrogen genutzt

Allel

Allele sind zwei oder mehrere unterschiedliche Ausbildungsformen eines Gens; ein Chromosom besitzt jeweils nur ein Allel; Unterbegriff zu Gen

Allergie

Übermäßige Immunreaktion auf ein normalerweise harmloses Antigen aus der Umgebung körpereigener Zellen bzw. gegen sie. Auch ein zu langsamer Abbau von Immunkomplexen führt zu einer Allergie

Allopatrische Artbildung

Artbildung infolge räumlicher Trennung von Populationen, also geografische Isolation

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