Biologische Begriffe
Linder Glossar
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Lernkarten
Absolute Alterbestimmung
Datierung einer Gesteinsschicht durch Messung des Zerfalls radioaktiver Isotope, deren Zerfallsgeschwindigkeit bekannt ist
Absorptionsspektrum
Abhängigkeit der Absorption elektromagnetischer Strahlung (UV-, sichtbares Licht, IR-Strahlung) von deren Wellenlänge; wichtig zur Identifizierung vieler Stoffe (z.B. Coenzyme, Chlorophylle)
Acetylcholin
Aus aktivierter Essigsäure und Cholin gebildete Substand; die als Neurotransmitter in motorischen Endplatten und Synapsen des Zentralnervensystems wirkt
Actine
Bei allen Organismen verbreitete Proteine, die in tierischen Zellen für die veränderliche Zellgestalt verantwortlich ist. Sie sind Bestandteil des Cytoskeletts.
Adaption
Anpassung des Auges an geringere Lichtintensitäten (Dunkeladaption) bzw. hohe Lichtintensitäten (Helladaption)
Adaptive Radiation
Bildung zahlreicher Arten unterschiedlicher ökologischer Anpassung bei Neubesiedlung eines Lebensraums oder dessen neuartiger Nutzung in einem geologisch kurzen Zeitraum
Adenosintriphosphat, ATP
Wichtige Verbindung (ein Nucleotid) in allen lebenden Zellen als Energielieferant für endergone Reaktionen. Bildung erfolgt entweder durch Übertragung eines Phosphatrestes von einer organischen Verbindung, z.B. bei der Glykolyse, oder durch Nutzung eines Protonengradienten, z.B. bei der Endoxidation
Adiuretin
Antidiuretisches Hormon, das im Zwischenhirn gebildet wird und bei der Regulation der Wasserausscheidung dem Wasserverlust des Körpers entgegenwirkt
Agglutination
Das Zusammenklumpen einzelner Partikel, z.B. Bakterien; geschieht meist über Antikörpermoleküle, die an Antigene auf der Oberfläche von in den Körper eingedrungener Partikel binden
Akkomodation
Änderung der Form der Linde (und damit ihrer Brechkraft) zur Einstellung der Sehschärfe für das Nahsehen (Nahakkommodation) und Fernsehen (Fernakkommodation)
Aktionspotenzial
Kurzzeitige, schnelle Änderung des Membranpotenzials einer erregbaren Zelle. Der Spannungswert verändert sich rasch vom negativen Ruhepotenzial bin in den positiven Bereich (Depolarisation). Anschließend wird das Ruhepotenzial wieder eingestellt. Die Depolarisation entsteht durch die Öffnung spannungsgesteuerter Natriumkanäle, die Rückkehr zum Ruhepotenzial durch die Öffnung spannungsgesteuerter Kaliumkanäle
Aktives Zentrum
Bereich von Enzymen, in dem das Substrat gebunden und umgesetzt wird
Aktivierungsenergie
Energiebetrag, der erforderlich ist, ume ien chemische Reaktion in Gang zu bringen. Katalysatoren, z.B. Enzyme, setzen die Aktivierungsenergie herab
Aktualitätsprinzip
Auffassung, dass die Kräfte, die heute das Erdbild umgestalten, auch in der gelologischen Vergangenhiet wirksam gewesen sind und dass diese Kräfte allmählich wirken
Alkaloide
Stickstoffhaltige heterocyclische Verbindungen, die zumeist schwach alkalisch reagieren und von Pflanzen als Sekundärstoffe gebildet werden, viele sind für den menschen giftig; einige werden als Arzneimittel oder als Rauschdrogen genutzt
Allel
Allele sind zwei oder mehrere unterschiedliche Ausbildungsformen eines Gens; ein Chromosom besitzt jeweils nur ein Allel; Unterbegriff zu Gen
Allergie
Übermäßige Immunreaktion auf ein normalerweise harmloses Antigen aus der Umgebung körpereigener Zellen bzw. gegen sie. Auch ein zu langsamer Abbau von Immunkomplexen führt zu einer Allergie
Allopatrische Artbildung
Artbildung infolge räumlicher Trennung von Populationen, also geografische Isolation