Biologie
Fachbegriffe Verhaltensbiologie
Fachbegriffe Verhaltensbiologie
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Cartes-fiches
Ethologie
Unterschiedliche, vergleichende Verhaltensweisen bei verschiedenen Tieren
Verhalten
Lebewesen, welche zu aktiver Bewegung fähig sind
Proximate Ursachen
Was passiert? (Nervenzellen, Ausschüttung von Hormonen)
Ultimate Ursachen
Warum passiert etwas? (Der vogel singt, weil er weibchen anlocken will etc.)
Reflexkettentheorie
Verhalten ist eine Reihe aus Reizen und Reaktionen
Behaviorismus
Verhalten wird ausschliesslich von Umwelteinflüssen gesteuert
Schlüsselreiz
Reize, welche eine bestimmte Reaktion hervorrufen
Soziobiologie
Einige Handlungen eines tieres sind genetisch Bedingt
Fitnessmaximierung
Verhalten dient zur möglichst erfolgreichen weitergabe der Gene
Ritualisierung
Handlungen, welche durchgeführt werden, jedoch nicht mehr den originalen Zweck besitzen (z.B Scheinputzen)
Transkulturelle Universalien
Verhaltensarten, welche auch allgemein für eine Art gelten (z.B Gestik, Mimik, etc.)
Aufzucht unter Erfahungsentzug
Aufzucht eines Individum in kompletter Isolation
Familienanalysen
Untersuchungen in Familien
Zwillings- und Adoptionsexperimente
Untersuchungen bei Zwillingen oder adoptierten Kindern
Züchtungsexperimente
Verhaltensweisen können "gezüchtet" werden
Reifung
Prozess, welcher nicht angeboren, jedoch lernbar ist
Elterliche Effekte
Verhaltensweisen, welche angeboren, jedoch nicht genetisch vererbt
Angeborene Lerndisposition
Schnelles entwickeln von Phobien welche jedoch nicht angeboren sind (z.B Affe und Schlangenphobie)
Bereichspezifische Fähigkeiten
Entwicklung von bestimmte Fähigkeiten zu bestimmten, begrenzten Zeiten (z.B im Kinderalter Sprachen lernen)
Prägung
Lernprozess, welcher meist in früher Kindheit stattfindet, schnell und irreversibel sind.
Bindung
Reversibel, nicht zwingend schnell und beruht nicht auf einer sensiblen Phase
Bedingter Reflex
Durch Lernprozesser erworbener Reflex
Unbedingter Reflex
Angeborener Reflex
Klassische Konditionierung
Bedingter Reflex verknüpft mit einem neutralen Reiz (z.B Pawlows Hund)
Operante Konditionierung
Reihenfolge verschiedener Ereignisse, welche zu einer bedingten Aktion führen
Lernen am Erfolg
Perfektionieren einer Verhaltensweise, wenn sich diese als erfolgreich entpuppt
Soziales Lernen
Beobachten anderer Individuen und kopieren
Imitation
Wenn Tiere etwas abschauen und übernehmen
Kognitives Lernen
Zusammenhänge verstehen und Lösungen für ein Problem finden
Spielverhalten
Simulierte Situation, welche den Lernprozess fördert und das Tier auf den Alltag vorbereitet
Periphere Reizfilterung
Wenn es sich auf die Sinnesorgane bezieht (z.B Menschen sehen nicht Infrarot)
Zentrale Reizfilterung
Bewerten des Reizes und anschliessendes angepasstes Handeln
Handlungsbereitschaft
Summe aller innerer und äusserer Faktoren, welche das Tier zum Handlen bewegen können
Denken
Setzt eine Mentale Repräsentation eines problems voraus
Selbswahrnehmung
Erkennt man sich selber oder nicht (z.B Spiegel)
Bewusstsein
Man weiss was in einem vorgeht und kann es genau steuern
Empathie
Ermöglicht einem sich in jemand andern hineinzuversetzen