Biologie

Fachbegriffe Verhaltensbiologie

Fachbegriffe Verhaltensbiologie


V. S.
Diese Lernkarten bieten einen Überblick über grundlegende biologische Konzepte im Bereich des Verhaltens von Tieren und Menschen, geeignet für den Mittelschulunterricht. Sie decken Themen wie Reflexe, Lernprozesse, Konditionierung, Reizfilterung und die Ursachen von Verhalten ab. Die Karteikarten eignen sich besonders für Schüler, die ihr Verständnis von Tierverhalten, Lernmechanismen und den Auswirkungen von Umwelt und Genetik vertiefen möchten.
Karten
37
Lernende
1
Sprache
Deutsch
Kategorie
Biologie
Stufe
Mittelschule
Erstellt / Aktualisiert
05.04.2015 / 08.02.2016

Lernkarten

Ethologie

Unterschiedliche, vergleichende Verhaltensweisen bei verschiedenen Tieren

Verhalten

 

Lebewesen, welche zu aktiver Bewegung fähig sind

Proximate Ursachen

Was passiert? (Nervenzellen, Ausschüttung von Hormonen)

Ultimate Ursachen

Warum passiert etwas? (Der vogel singt, weil er weibchen anlocken will etc.)

Reflexkettentheorie

Verhalten ist eine Reihe aus Reizen und Reaktionen

Behaviorismus

Verhalten wird ausschliesslich von Umwelteinflüssen gesteuert

Schlüsselreiz

Reize, welche eine bestimmte Reaktion hervorrufen

Soziobiologie

Einige Handlungen eines tieres sind genetisch Bedingt

Fitnessmaximierung

Verhalten dient zur möglichst erfolgreichen weitergabe der Gene

Ritualisierung

Handlungen, welche durchgeführt werden, jedoch nicht mehr den originalen Zweck besitzen (z.B Scheinputzen)

Transkulturelle Universalien

Verhaltensarten, welche auch allgemein für eine Art gelten (z.B Gestik, Mimik, etc.)

Aufzucht unter Erfahungsentzug

Aufzucht eines Individum in kompletter Isolation

Familienanalysen

Untersuchungen in Familien

Zwillings- und Adoptionsexperimente

Untersuchungen bei Zwillingen oder adoptierten Kindern

Züchtungsexperimente

Verhaltensweisen können "gezüchtet" werden

Reifung

Prozess, welcher nicht angeboren, jedoch lernbar ist

Elterliche Effekte

Verhaltensweisen, welche angeboren, jedoch nicht genetisch vererbt

Angeborene Lerndisposition

Schnelles entwickeln von Phobien welche jedoch nicht angeboren sind (z.B Affe und Schlangenphobie)

Bereichspezifische Fähigkeiten

Entwicklung von bestimmte Fähigkeiten zu bestimmten, begrenzten Zeiten (z.B im Kinderalter Sprachen lernen)

Prägung

Lernprozess, welcher meist in früher Kindheit stattfindet, schnell und irreversibel sind. 

Bindung

Reversibel, nicht zwingend schnell und beruht nicht auf einer sensiblen Phase

Bedingter Reflex

Durch Lernprozesser erworbener Reflex

Unbedingter Reflex

Angeborener Reflex

Klassische Konditionierung

Bedingter Reflex verknüpft mit einem neutralen Reiz (z.B Pawlows Hund)

Operante Konditionierung

Reihenfolge verschiedener Ereignisse, welche zu einer bedingten Aktion führen

Lernen am Erfolg

Perfektionieren einer Verhaltensweise, wenn sich diese als erfolgreich entpuppt

Soziales Lernen

Beobachten anderer Individuen und kopieren

Imitation

Wenn Tiere etwas abschauen und übernehmen

Kognitives Lernen

Zusammenhänge verstehen und Lösungen für ein Problem finden

Spielverhalten

Simulierte Situation, welche den Lernprozess fördert und das Tier auf den Alltag vorbereitet

Periphere Reizfilterung

Wenn es sich auf die Sinnesorgane bezieht (z.B Menschen sehen nicht Infrarot)
 

Zentrale Reizfilterung

Bewerten des Reizes und anschliessendes angepasstes Handeln

Handlungsbereitschaft

Summe aller innerer und äusserer Faktoren, welche das Tier zum Handlen bewegen können

Denken

Setzt eine Mentale Repräsentation eines problems voraus

Selbswahrnehmung

Erkennt man sich selber oder nicht (z.B Spiegel)

Bewusstsein

Man weiss was in einem vorgeht und kann es genau steuern

Empathie

Ermöglicht einem sich in jemand andern hineinzuversetzen

Lernen