Vorlesung


M. M.
Diese Lernkarten behandeln auf Universitätsniveau die Grundlagen der Betriebs- und Organisationspsychologie, mit Fokus auf Leistung, Konfliktmanagement und Kompetenzentwicklung. Sie decken Themen wie Leistungsbereitschaft, Assessment Center und verschiedene Kompetenzarten ab. Praktiker und Führungskräfte profitieren von diesen Karteikarten, um Mitarbeiter besser zu verstehen, Konflikte zu lösen und die Leistung ihrer Teams zu optimieren.
Flashcards
27
Students
6
Language
German
Category
Computer Science
Level
University
Created / Updated
12.06.2016 / 13.06.2016

Flashcards

Was ist eine Kompetenz

Set aus Charakteristiken oder Verhaltensweisen, die herausragende Leistung in einer bestimmten Aufgabe , Rolle , Organisation oder Kultur produzieren. (vgl. Eisberg)

Welche 4 Kopetenzarten gibt es

  • Fachliche
  • Methoden
  • Soziale
  • Personale

Was ist Fachliche Kompetenz

  • spezielle Aufgaben bearbeiten können
  • berufstypische Aufgaben selbstständig und eigenverantwortlich bewältigen können
  • Aneignung von Kenntnissen (Fakten, Regeln, Gesetzen, Begriffen)
  • Erkenntnis von Zusammenhängen

Was ist Methodenkompetenz

  • Fähigkeit zur ANwendung bestimmter Lern- und Arbeitsmethoden
  • Wie löse ich ein Problem?
  • Zielgerichtetes Vorgehen
  • Projektplanung und -steuerung

Was ist soziale Kompetenz

  • Fertigkeit, die fpr soziale Interaktionen nützlich/notwendig sind
  • Teamfähigkeit
  • Toleranz, Motivation
  • Einfühlungsvermögen
  • Interaktionsfähigkeit
  • Kooperationsbereitschaft und -fähigkeit
  • Verantwortungsbewusstsein für den Umgang mit anderen

Was ist Personale Kompetenz

  • Persönlichkeit
  • Selbstkonzept (Selbstvertrauen und -wertgefühl)
  • Erscheiningsbild
  • Kreativität
  • Ethik, Werthaltung
  • Einstellung
  • Initiative
  • Körperhaltung
  • Auftreten
  • Sprache

Welche 4 Levels of Proficiency gibt es? (Erklärung)

  • Prerequisite level of performance (Vorraussetzung):
    • Grundvorraussetzungen für die Competenz
  • Demonstrated Competence (Demonstriert):
    • Zeit an, was das Individuum kann (mit Wachstumspotenzial)
  • Strength (Stärke):
    • Leistungsmerkmal um hohen Standard zu erkennen (IBM)
  • Extraordinatry Strength (Außergewöhnliche Stärke):
    • Höchster Standard
    • Vorbildfunktion

3 wichtigesten Eigenschaften eines Assessment Center Beobachters

  1. Beobachtebares Verhalten erkennen und mit konkreten Evidenzen in Echtzeit notieren können
  2. Bewertungen und konkrete Rückmeldung gemäß AC Vorgaben --> Gutachten erstellen
  3. Konkretes Feedback (Basis des Gutachtens)

Nenne 6 Beurteilungsfehler

  • Erster Eindruck
  • Sympathie/Antipathie
  • HALO-Effekt
  • Kontrast-Effekt
  • Äußeres Erscheinungsbild
  • Tendenz zur Mitte

Was wird benötigt um ein Assessment Center erfolgreich durchzuführen

  • Personen
    • Teilnehmer, Beobachter, Moderatoren
  • Räumlichkeiten
  • Technik
    • Kamera, Metaplanwand
  • Kompetenzen mit beobachtbaren Verhaltensbeschreibungen
  • Übungen
    • Unterlagen (Teilnehmer, Beobachter)
    • Bögen (Beobachter, Selbstreflektion)
  • Zeitplan
  • optinal Software

Methodische Rahmenbedingungen

  • Seminarphase
  • Sozialform (Gruppe, Einzel, Partner)
  • Hilfsmittel
  • Vorbereitungsaufwand
  • Zeitbedarf
  • Teilnehmerzahl
  • Räumlichkeit
  • Themenbereich

Gruppierungen

  • Auflockerungen, Aktivierung, Entspannung
  • Einstieg, Kennenlernen
  • Feedback
  • Führung
  • Kommunikation + Körpersprache
  • Kooperation und Teamentwicklung
  • Selbstmanagement
  • Seminar-Evaluation
  • Transfer
  • Wahrnehmung

 

Vorteile über Seminarsituationen hinaus

  • Sensibilisierung bzgl Gruppensituation
  • Moderationskompetenz
  • Aktivierung der Teilnehmer
  • Höhere Gruppenakzeptanz
  • Erfolgreiche/Produktivere Meetings und Workshops
  • Positivere Atmosphäre
  • Erhöhung der Transferleistung

Managing High Performance - solid performers

High Performance:

  • motivieren und binden
  • Leistungsgesellschaft bilden
  • Makrtposition ausbauen
  • Ermuntern, strategische Verantwortung zu übernehmen

Solid Performers:

  • Klima fördern
  • persönlichen Beitrag erhöhen
  • zukünftige Probleme vermeiden
  • Teamleistung verbessern

Low Performance

Frühzeitige Adressierung:

  • mehr Zeit für positive Massnahmen (Entwicklung, Anerkennung)
  • reduziert den AUfwand des Managers nach anfänglichen Massnahmen

zu späte Adressierung:

  • mögliche Auswirkung auf den Kunden
  • Erhöht die Arbeitsbelastung des Teams
  • Moral im Team sinkt
  • negativer Einfluss auf die Glaubwürdigkeit der/des Verantwortlichen
  • Erhöht auf lange Sicht den Aufwand des Managers
  • Zeit und Kosten

Was ist Leistung

Leistung = Bereitschaft x Fähigkeit x Möglichkeit

Leistung = Wollen x Können x Dürfen

Wer ist für Leistung verantwortlich

  • Leistungsbereitschaft:
    • Primäre Sache des MA
    • FK kann beeinflussen (+/-)
  • Leistungsfähigkeit:
    • Erhalt und Förderung von MA + FK gleichermaßen zu verantworten
    • FK: Fordern + Fördern, MA: lernen wollen + können
  • Leistungsmöglichkeit:
    • Bereitstellung durch FK
    • MA kann Freiraum schaffen

Alderfer´s Hierarchy of Needs

  • Exitence:
    • Grundlegende physiologische und materielle Sicherheitsbedürfnisse
    • Z.B.: Hunger Durst, Geld, Arbeitsbedingung
  • Relatedness:
    • Zwischenmenschliche Beziehung
    • Verständnis, AKzeptanz, ANerkennung
  • Growth:
    • Selbstverwirklichung
    • Ausschöpfung des eigenen Potential

Befriedigung von höherem erst dann angestrebt, wenn untere Ebene zu gewissem Maß befriedigt

Equity-Theorie von John Stacey Adams

Was is reinstecke:

  • Zeit, Anstrengung, Fähigkeit, Loyalität, Toleranz, Flexibilität, Integrität, Commitment, Verlässlichkeit, persönliche Opfer

Was is rauskriege:

  • Lohn, Boni, Sachzuwendungen, Sicherheit, Anerkennung, Wissen, Ineresse, Entwicklung, Ruf, Verantwortung, Freude

Keine Faire Behandlung:

  • Demotivation, Reduktion des Einsatzes, Suche nach Veränderung

Expectancy Theory

  • Erwartung: beschreibt vermeintliche Kompetenz einer Person, eine Aufgabe so zu erledigenm dass bestimmtes Ergebnis erreicht wird
  • Instrumentalität: vermeintlicher Zsmhang zwischen Leistungsergebnis und Belohnung
  • Valenz: wahrgenommene Attraktivität einer Belohnung

Was ist ein Konflikt

Zielsetzung oder Wertvorstellung mind. zweier Parteien unvereinbar

Wie erleben wir einen Konflikt

  • Vorgänge, die kein Gefühl auslösen: unbewusst
  • Filterung der Situation + Information, die uns emotional berühren
  • Frame of Reference, der Wahrnehmung steuert (persönliche Biografiem Kulter...)
  • Konflikt erfassen benötigt subjektive Sichtweise aller Beteiligten (vollständige Wahrnehmung)

Was ist Konfliktmanagement

Maßnahmen zur Verhinderung einer Eskalation oder Ausbreitung eines Bestehenden Konflikts

Konflikt als Chance

  • Innovationschance
  • Veränderung beginnt in Köpfen
  • keine Patentrezepte für Konfliktlösung. Aus Erfahrungen lernen und Konsequenzen ziehen

Thomas Kilmann Conflict Mode Instrument

Begriff: Cognitiv

Evolution von Business Analytics:

  • Herkömmliche Berichte (Was ist geschehen)
  • --> Grundlegende Analysen (Wer ist betroffen)
  • --> Prädiktive Analysen (Was wird passieren)
  • --> Kognitive Lösungen (Habe ich in der Vergangenheit schon vor einer selchen Entscheiung gestanden?)

Was bedeutet Cognitive

  • Verstehen
    • Adaptieren und interpretieren der Daten
  • Begründen
    • Interpretieren und organisieren der Informaionen /Begründung der Schlussfolgerungen)
  • Lernen
    • Daten sammeln und kontinuierliches Lernen mittels jeder Interaktion

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