Betriebs- und Organisationspsychologie 2
Vorlesung
Vorlesung
-
- 1 / 27
-
Lernkarten
Was ist eine Kompetenz
Set aus Charakteristiken oder Verhaltensweisen, die herausragende Leistung in einer bestimmten Aufgabe , Rolle , Organisation oder Kultur produzieren. (vgl. Eisberg)
Welche 4 Kopetenzarten gibt es
- Fachliche
- Methoden
- Soziale
- Personale
Was ist Fachliche Kompetenz
- spezielle Aufgaben bearbeiten können
- berufstypische Aufgaben selbstständig und eigenverantwortlich bewältigen können
- Aneignung von Kenntnissen (Fakten, Regeln, Gesetzen, Begriffen)
- Erkenntnis von Zusammenhängen
Was ist Methodenkompetenz
- Fähigkeit zur ANwendung bestimmter Lern- und Arbeitsmethoden
- Wie löse ich ein Problem?
- Zielgerichtetes Vorgehen
- Projektplanung und -steuerung
Was ist soziale Kompetenz
- Fertigkeit, die fpr soziale Interaktionen nützlich/notwendig sind
- Teamfähigkeit
- Toleranz, Motivation
- Einfühlungsvermögen
- Interaktionsfähigkeit
- Kooperationsbereitschaft und -fähigkeit
- Verantwortungsbewusstsein für den Umgang mit anderen
Was ist Personale Kompetenz
- Persönlichkeit
- Selbstkonzept (Selbstvertrauen und -wertgefühl)
- Erscheiningsbild
- Kreativität
- Ethik, Werthaltung
- Einstellung
- Initiative
- Körperhaltung
- Auftreten
- Sprache
Welche 4 Levels of Proficiency gibt es? (Erklärung)
- Prerequisite level of performance (Vorraussetzung):
- Grundvorraussetzungen für die Competenz
- Demonstrated Competence (Demonstriert):
- Zeit an, was das Individuum kann (mit Wachstumspotenzial)
- Strength (Stärke):
- Leistungsmerkmal um hohen Standard zu erkennen (IBM)
- Extraordinatry Strength (Außergewöhnliche Stärke):
- Höchster Standard
- Vorbildfunktion
3 wichtigesten Eigenschaften eines Assessment Center Beobachters
- Beobachtebares Verhalten erkennen und mit konkreten Evidenzen in Echtzeit notieren können
- Bewertungen und konkrete Rückmeldung gemäß AC Vorgaben --> Gutachten erstellen
- Konkretes Feedback (Basis des Gutachtens)
Nenne 6 Beurteilungsfehler
- Erster Eindruck
- Sympathie/Antipathie
- HALO-Effekt
- Kontrast-Effekt
- Äußeres Erscheinungsbild
- Tendenz zur Mitte
Was wird benötigt um ein Assessment Center erfolgreich durchzuführen
- Personen
- Teilnehmer, Beobachter, Moderatoren
- Räumlichkeiten
- Technik
- Kamera, Metaplanwand
- Kompetenzen mit beobachtbaren Verhaltensbeschreibungen
- Übungen
- Unterlagen (Teilnehmer, Beobachter)
- Bögen (Beobachter, Selbstreflektion)
- Zeitplan
- optinal Software
Methodische Rahmenbedingungen
- Seminarphase
- Sozialform (Gruppe, Einzel, Partner)
- Hilfsmittel
- Vorbereitungsaufwand
- Zeitbedarf
- Teilnehmerzahl
- Räumlichkeit
- Themenbereich
Gruppierungen
- Auflockerungen, Aktivierung, Entspannung
- Einstieg, Kennenlernen
- Feedback
- Führung
- Kommunikation + Körpersprache
- Kooperation und Teamentwicklung
- Selbstmanagement
- Seminar-Evaluation
- Transfer
- Wahrnehmung
Vorteile über Seminarsituationen hinaus
- Sensibilisierung bzgl Gruppensituation
- Moderationskompetenz
- Aktivierung der Teilnehmer
- Höhere Gruppenakzeptanz
- Erfolgreiche/Produktivere Meetings und Workshops
- Positivere Atmosphäre
- Erhöhung der Transferleistung
Managing High Performance - solid performers
Low Performance
Frühzeitige Adressierung:
- mehr Zeit für positive Massnahmen (Entwicklung, Anerkennung)
- reduziert den AUfwand des Managers nach anfänglichen Massnahmen
zu späte Adressierung:
- mögliche Auswirkung auf den Kunden
- Erhöht die Arbeitsbelastung des Teams
- Moral im Team sinkt
- negativer Einfluss auf die Glaubwürdigkeit der/des Verantwortlichen
- Erhöht auf lange Sicht den Aufwand des Managers
- Zeit und Kosten
Was ist Leistung
Leistung = Bereitschaft x Fähigkeit x Möglichkeit
Leistung = Wollen x Können x Dürfen
Wer ist für Leistung verantwortlich
Alderfer´s Hierarchy of Needs
- Exitence:
- Grundlegende physiologische und materielle Sicherheitsbedürfnisse
- Z.B.: Hunger Durst, Geld, Arbeitsbedingung
- Relatedness:
- Zwischenmenschliche Beziehung
- Verständnis, AKzeptanz, ANerkennung
- Growth:
- Selbstverwirklichung
- Ausschöpfung des eigenen Potential
Befriedigung von höherem erst dann angestrebt, wenn untere Ebene zu gewissem Maß befriedigt
Equity-Theorie von John Stacey Adams
Was is reinstecke:
- Zeit, Anstrengung, Fähigkeit, Loyalität, Toleranz, Flexibilität, Integrität, Commitment, Verlässlichkeit, persönliche Opfer
Was is rauskriege:
- Lohn, Boni, Sachzuwendungen, Sicherheit, Anerkennung, Wissen, Ineresse, Entwicklung, Ruf, Verantwortung, Freude
Keine Faire Behandlung:
- Demotivation, Reduktion des Einsatzes, Suche nach Veränderung
Was ist ein Konflikt
Zielsetzung oder Wertvorstellung mind. zweier Parteien unvereinbar
Wie erleben wir einen Konflikt
- Vorgänge, die kein Gefühl auslösen: unbewusst
- Filterung der Situation + Information, die uns emotional berühren
- Frame of Reference, der Wahrnehmung steuert (persönliche Biografiem Kulter...)
- Konflikt erfassen benötigt subjektive Sichtweise aller Beteiligten (vollständige Wahrnehmung)
Was ist Konfliktmanagement
Maßnahmen zur Verhinderung einer Eskalation oder Ausbreitung eines Bestehenden Konflikts
Konflikt als Chance
- Innovationschance
- Veränderung beginnt in Köpfen
- keine Patentrezepte für Konfliktlösung. Aus Erfahrungen lernen und Konsequenzen ziehen
Begriff: Cognitiv
Evolution von Business Analytics:
- Herkömmliche Berichte (Was ist geschehen)
- --> Grundlegende Analysen (Wer ist betroffen)
- --> Prädiktive Analysen (Was wird passieren)
- --> Kognitive Lösungen (Habe ich in der Vergangenheit schon vor einer selchen Entscheiung gestanden?)
Was bedeutet Cognitive
- Verstehen
- Adaptieren und interpretieren der Daten
- Begründen
- Interpretieren und organisieren der Informaionen /Begründung der Schlussfolgerungen)
- Lernen
- Daten sammeln und kontinuierliches Lernen mittels jeder Interaktion