Lernkarten

Christoph Boog
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Lernende 18 Lernende
Sprache Deutsch
Stufe Berufslehre
Erstellt / Aktualisiert 27.03.2014 / 14.02.2019
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Was bedeutet Funktionsspiel:

Die Spielentwicklung des Kindes beginnt bereits im Mutterleib: Das Kind bewegt sich und ertastet seinen eigenen Körper. Das Funktionsspiel ist eine direkte Weiterführung davon. Der Begriff Funktionsspiel bezeichnet die ersten Spielweisen des Kindes. Das Funktionsspiel gliedert sich in zwei Unterarten: Das sensomotorische Spiel und das Objektspiel.

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Nennen Sie mir die zwei Unterarten des Funktionsspiels:

  • Sensomotorisches Spiel
  • Objektspiel
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Beschreiben Sie mir das Sensomotorische Spiel:

Die Sensomotorischen Spiele werden dem Säuglingsalter zugesprochen. Es sind Körperfunktiosspiele, bei denen die spielende Person eine Wirkung, die sie selbst herbeigeführt hat, lustvoll wiederholt und auf diese Weise beherrschen lernt. In dieser Zeit lernt das Kind seinen Körper auch durch Hautkontakt mit einer Bezugsperson kennen, es schaut Gegenständen interessiert nach, es hört auf Stimmen und Geräusche in seiner Umgebung.

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Nennen Sie mir konkrete Spielbeispiele für das Sensomotorische Spiel:

  •  Guck Guck Spiel
  • Hoppe Hoppe Reiter
  • Mobile aus verschiedenen Materialien
  • Massagen
  • Wasserspiele
  • Fingerspiele ( Zehn kleine Zappelmänner)
  • Erfahrungsspiele
  • Spiele mit Finger- und Handpuppen
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Beschreiben Sie mir die Bedeutung des sensomotorischen Spiels für die Entwicklung:

  • Spiel ist mit körperlicher Bewegung verbunden, es regt Kreislauf, Atmung und Verdauung an.
  • Tragen und Schaukeln, helfen Spannung abzubauen.
  • Die ersten Lall-Monologe mit Zunge und Lippen, sind schon Vorbereitungen für die Sprache.
  • Die Zuwendung des Erwachsenen verschafft Geborgenheit und Selbstvertrauen.
  • Taktil-visuell-auditive Wahrnehmungsspiele fördern das Körperempfinden, den Gleichgewichtssinn und die Grundlange für die Entwicklung der Intelligenz.
  • Durch das Bereitstellen verschiedenster Reize und Eindrücke werden Kreativität und Fantasie gefördert.
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Beschreiben Sie mir das Objektspiel mit Hilfe seiner typischen Erscheinungsform:

Das Objektspiel beudetet spielen mit Gegenständen. Diese Spiele werden entwicklungspsychologisch dem zweiten Lebensjahr zugeordnet. Aber auch Menschen mit schweren Behinderungen, können solche Spiele spielen. Typische Erscheinungsform des Spiels: Kind ist ständig bestrebt, neue Gegenstände in seiner Umwelt zu erkunden und auszuprobieren, z.B. in den Mund nehmen, anschauen, hantieren, ein Rad auf ein Auto stecken, Spielzteugteller stapeln. Das Kind erweiter so sein physikalisches Wissen, lernt z.B. Eigenschaftsbegriffe wie hart und weich, biegsam, eckig, rund sowie einfaches Statik- und Mechanikwissen, z.B. Standfestigkeit, schaukeln, kippen, fallen, rollen Ebenso lernt es das Zweck-Mittel-Wissen wie Lärm erzeugen, in Bewegung bringen etc.

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Nennen Sie mir die verschiedenen Spielarten:

  • Funktionsspiel
  • Konstruktionsspiel
  • Symbolspiel
  • Rollenspiel
  • Regelspiel
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Nennen Sie mir die Bedeutung des Objektspiels für die Entwicklung:

  • Kind lernt Gegenstände ins Spiel mit einzubeziehen.
  • Das Kind spürt und ertastet  verschiedene Materialien; z.B. weich, hart , glatt, rau, trocken, rund, kantig, und entwickelt seine erste Vorstellung davon.
  • Kind begreift funktionale Zusammenhänge und wendet sie an.
  • Erfährt physikalische Phänomene wie Gewicht, Balance, Beschleunigung, Bewegung, feste Körper, Flüssig.
  • Kind schärft Sinneswahrnemung.
  • Kind legt von seiner Umgebung Erfahrungsschatz an.
  • Kind lernt schütteln, schlagen, reiben, stossen, ziehen, werfen (entwickelt motorische Fähigkeiten).
  • Die Hand wird Werkzeug des Denkens, das Kind beginnt zu be-greifen.