S 22-49


L. R.
Diese Lernkarten bieten eine Übersicht über verschiedene Arzneiformen und deren Anwendungen, insbesondere für die Berufslehre. Sie behandeln Themen wie Arzneistoffe, Cremes, Lösungen und deren Wirkungen, sowie spezifische Anwendungen in der Mundhöhle und anderen Körperregionen. Besonders nützlich sind sie für angehende Mediziner und Pflegekräfte, die ein fundiertes Verständnis der Arzneimittellehre benötigen, um Patienten sicher und effektiv zu behandeln.
Flashcards
37
Students
6
Language
German
Category
Medical
Created / Updated
04.06.2016 / 09.06.2025

Cartes-fiches

Arzneiformen

Bezeichnung, Herkunft

Als Arzneiform bezeichnet man die Zubereitung in der ein Arzneistoff verabreicht,

Die Pharmazeutische Technologie nennt man auch Galenik und ist die Lehre von der Medi herstellung. Bennant wurde die nach dem griechischen arzt Galenos von Pergamon.

Pulver

-fein zermahlene Arzneistoffe

- Je kleiner die Teilchengrösse desto schneller löst sie sich auf in einer Flüssigkeit.

Pulverpräparate

mehrfachdosierte Präperate

einzeldosierte Präperate

Pulverinhalte

-Schachteln, Dosen

-Sachets

-Turbuhaler, Diskus

Granulate

Vorteil

Sind Pulver, die wegen der besseren Handhabung gekrönt sind.

 

Stäuben nicht

Tabletten

Vorteile

-Einzeldosen, die durch pressen einer mischung aus Arzneistoff & Hilfstoff hergestellt werden.

-exakte Dosierbarkeit, Steuerung Wirkstoffabgabe, gut einzunehmen, günstige herstellung, unkompl. lagerung

nicht überzogene Tabletten

 

werden nach dem Pressen in der Regel nicht mehr behandlet

Flimtabletten

Vorteile

Sind Tabletten die von einem Sirup oder Lacküberzug umhüllt sind. dicker überzug=Dragées

-leichtere einnahme

-guter geruch geschmack

-schutz vor saurem magensaft/Umwelteinflüssen

überzogene tabl nur brechen wenn bruchrille vorhanden ist!!!

 

Brausentabletten

Vorteile:

Nachteil:

Effervetten

-sind nicht überzogene tabl. die saure substanzen und Karbonate enthalten, die sich in wasser schnell lösen und eine trinkfertige Lösung ergeben. Arzneistoff muss wasserlöslich sein.

V: wirken schnell

N: sind feuchtigkeitsempfindlich.

Lutschtabletten

Tabletten zur lokalen anwendung in der Mundhöhle

-werden so hergestellt dass eine langsame freisetzung des arzneistoffs in der mundhöhle gewährleistet ist und durch langanhaltende, lokale wirkung entsteht...

Sublingtabletten

Vorteil

Wichtig

setzen wirkstoff in der Mundhöhle frei. wirkt jedoch nicht lokal sonders wird über mundschleimhaut resorbiert.

Vorteil: rascher wirkungseintritt, keine Flüssigkeit nötig

wichtig: sind feuchtigkeits empfindlich

Lingualtabletten/Schmelztabletten

Vorteil

Sind Tablettenformen welche schon in der Mundhöhle zerfallen danach aber geschluckt werden und erst im Magen/Darm resorbiert werden.

Vorteil:können ohne flüssigkeit eingenommen werden.

Kapseln

Sind einzeldosierte Arzneiformen, welche pulver, pellets (kügelchen), Granulate oder flüssigkeiten enthalten.

Die Kapselhülle kaunn auch aus magensaftresistentem material bestehen, welches sich nicht im Magen, sondern erst im Darm auflöst.

Weichgelatinkapseln

sind unteilbar und enthalten meist ölige Flüssigkeiten.

Steckkapseln

Deckel & Boden sind ineinander gesteckt. Ihre inhalte sind pulver, granulate oder pellets.

Suppositorien

Zäpfchen sind feste einzeldosierte arzneiformen zur rektalen applikation. sie können sowohl lokal als auch fernwirkend sein.

bestehen aus einer fettigen grundmasse die bei körpertemperatur schmiltzt.

Vorteil: praktisch bei kleinen kindern, patienten die nicht schlucken können, bei übelkeit erbrechen

Lösungen

darunter versteht man flüssige, klare zubereitungen, die aus mindistens zwei stoffen bestehen.

Dosierung: nach Volumen mittels Löffel, graduierter dosierhilfe, tropfer oder pipette..

peroral einzunehmende Lösungen

vorteile

nachteile

vorallem sirupe

vorteile: gut individuell dosierbar, rasche aufnahme durch schleimhaut

nachteile: nicht lange haltbar, gute lagerung, gfährlich bei aklis, diabetiker und kindern

Augentropfen

lokal müssen steril und reizlos sein, wässrige oder ölige Lösungen.

Wichtig nur 4 wochen haltbar nach öffnung, ölige meist abends vor dem schlafen...

Nasentropfen

nicht länger als 2 wochen anwenden

Ohrentropfen

handwarm anwenden---> anwärmen...

Suspensionen

eine feine verteilung von unlöslichen feststoffteilchen in einer flüssigkeit

wichtig: vor jeder verwendung gut mischen

Emulsion

feine verteilung von ineinander nicht löslichen flüssigkeiten z.b wasser und öl. die mischung gelingt nur dank dem zusetzen eines Emulgators der bewirkt dass die beiden flüssigkeiten gemischt bleiben.

 

Salben

Unguenta

zur kutanen anwendung, streichfähige konsistenz. wirkstoffe sind gelöst, suspendiert oder emulgiert.

salben sind weniger lang haltbar als feste arzneiformen...

Salben

sind die wirkstoffe in eine fettige grundlage eingearbeitet, so spricht man von einer salbe im eigentlichen sinne...

Cremes

sind salben wicher Konsistenz mit hohem wasseranteil (emulsionen)

-öl in wasser creme gibt der haut ein kühleffekt

-wasser in öl creme dagegen hat keinen kühleffekt...

Gele

sind rein wässrige z.T alkoholhaltige zubereitungen, die durch zusatz von quell oder geliermitteln eine halbfeste Konsistenz erhalten. haben starken kühleffekt.

Pasten

eine salbe mit hohen anteil an feststoffen durch eine zähere konsistenz.

Transdermale therapeutische systeme (TTS)

 

Plaster die hochwirksame substanzen enthalten. diese werden auf kröperzonen mit möglichst wenig haarwuch und feiner hautstruktur aufgeklebt.. die wirkstoffe werden durch die haut in den Blutkreislauf aufgenommen. also keine lokal wirkenden schmerzpflaster.

z.b gynäkologie,raucherentwöhnung, schmerztherapie, nitrate

Wichtig bei Plastern!

klebefläche nicht mit fingern berühren. hautstelle sollte bei wiederholten verwenden gewechselt werden, haut muss trocken sein, darf nicht vorbehandelt sein.

Inhalationssysteme

sie dienen der lokalen behandlung der atemwege je nach wirkstoff muss der mundpflege grössere beachtung geschenkt werden..

Treibgashaltige Dosis

sind feine verteilungen von festen oder flüssigen teilchen in einem gas oder nebel

achtung: aersole vor sonnnenbestrahlung und wärme schützen vor gebrauch schütteln.

Pulverinhalatoren

 

handelt sich um treibgasfreie systeme wie turbuhalter oder diskhaler. der wirkstoff wird in pulverform und mit der eigenen atemluft verwirbelt eingeatmet.

achtung: systeme trocken aufbewahren und nicht durch den inhalator ausatmen,

Zusammenhang mit dem Blutspiegel und Wirkung

bei oraler einnahme des arzneimittels bedingt durch die Resorption bis zu einem höhepunkt ansteigt und danach wieder absinkt bis der wirkstoff den organismus wieder vollständig verlassen hat. Minuten- mehrere tage

Nebenwikungen, unerwünschte Wirkungen

Nebenwirkungen sind die bei bestimmungsgemässen Gebrauch eines Arzneimittels auftretenden unerwünschte Begleiterscheinung. Nicht vermeidbar. Wirkstoff erreicht über Blutbahn meist alle Organe. an diesen werden dann effekte ausgelöst.

Toxische Wirkungen

sind dosisabhängig und wirkstoffspezifisch. nicht bei allen menschen treten die nebenwirkungen in gleichem masse und auf glieche art auf. z.b kopfschmerzen,magen-darm beschwerden, anstieg der leber oder nierenwerte.

zb morphin verstopft

Allergische Nebenwirkungen

sind dosisunabhänig und nicht wirkstoffspezifisch! kann örtlich begrenzt allergischee reaktionen oder zu einer generalisierten allergischen Reaktion bis hin zum anaphylaktischen Schock kommen

Wechselwirkungen

Interaktionen

ist wenn die therapeutisch erwünschte wirkungen eines arzneimittels durch andere stoffe in unerwünschten masse verändert wird! z.b alkohol, schlafmittel

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