Lernkarten

Saskia Maumau
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Sprache Deutsch
Stufe Universität
Erstellt / Aktualisiert 27.06.2013 / 30.06.2013
Lizenzierung Kein Urheberrechtsschutz (CC0)
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Erläutern Sie den Verlauf der nachzuweisenden Stickstoffverbindungen während der Einlaufphase von Biofiltern.

 

Oxidation des Stickstoffs à Nitrifikation

Getauchte Filterbetten sind aufgebaut, wie Tropfkörper und liegen auf Boden auf,

Sauerstoff muss eingebracht werden

Verstopfung macht Rückspülung notwendig, bei der eine Menge Bakterienbiomasse abgetragen werden kann

Diskontinuierliche Nitrifikationsleistungen

Rotationstauchkörper gute Sauerstoffaufnahme der Bakterien, gute Raumumsatzleistungen

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Warum und wie wird in Kreislaufsystemen eine pH-Stabilisierung erreicht?

 

Einsatz von fakultativ anaeroben Bakterien, deren Reaktion die Nitrifikation abpuffern (Denitrifikation) wirkt pH-Wert stabilisierend

Karbonate werden kontinuierlich zugegeben, über Bandfutterautomaten etc.

Durch Nitrifikation fällt der pHWert ab

Entkeimung mittels UV oder Ozon

 

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Erläutern Sie Vor- und Nachteile von Kreislaufsystemen.

 

Vorteile: Wiederverwendung des Wassers, geringe Verluste

Nur geringe Fläche wird benötigt

Hohe Technologien können eingesetzt werden, dadurch ist manueller Einsatz vermindert

Gute Quarantänestationen für Satzfische mit guter Überwachung des Fischbestandes Speisefischproduktion ist über das ganze Jahr notwendig Nachteile: Noch nicht alle Teile sind ausgereift Betreiber besitzen oft noch nicht genügend Kenntnisse Durch Kreislaufführung können sich pathogene Erreger schnell im gesamten Bestand ausbreiten Behandlung von Fischkrankheiten ist schwierig Hohe Investitionskosten Therapeutika gegen Fischkrankheiten beeinflussen mikrobielle Nitrifikation der biologischen Reinigungseinheit

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Erläutern Sie das Funktionsprinzip von Netzkäfigen

 

Netze werden in größeren Systemen ausgebracht, so wird das Gehege automatisch durchflossen

An Schwimmsteganlagen und im Boden hängend verankert

Setzt größere natürliche/künstlich angelegte wasserreservoire voraus mit kontinuierlicher Durchströmung

Meere, Seen, tiefe Teiche, große Flüsse

Geringer Investitionsaufwand

Fischarten: Lachs, Regenbogenforelle, Milchfische, Wolfsbarsch, Goldbrasse

In BRD nur wenige Anlagen

Mittlere besatzdichten 10-50kg/kubikmeter, Bedarfsgerechte Zufütterung

Problem: Handhabbarkeit der ins Wasser abgegebenen Nährstoffe

Auffangplanen sollen zu große Nährstoffausträge verhindern

Produktion von Makroalgen, filtrierenden Mollusken in Nähe der Netzgehege um Nährstoffausträge zu minimieren

Produktionshöhe sollte Gewässer angepasst werden, um Nährstoffüberbelastungen zu vermeiden, die zu einem Ungleichgewicht führen könnten

Generell alle Produktionsstufen möglich, aber kleine Netze wachsen schnell zu

Zwei Arten: Haltung mit reiner Naturnahrung und Fischhaltung mit Fütterung/Zufütterung

Bei Naturnahrung wird durch beleuchtete Netze Zooplankton als Nahrung angelockt

Fütterung in Netzkäfigen manuell oder automatisiert (Pendelfutterautomaten, Druckluftfütterer)

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Schätzen Sie die ökologische Relevanz von Netzkäfigen ein

 

Wichtig ist es, darauf zu achten, das die Bestandsdichte den gegebenheiten im Gewässer angepasst wird und keine Nährstoffüberschüsse zu erwarten sind, die das Ökogleichgewicht stören könnten

Verwendung von Antifoulingsubstanzen ist kritisch einzuschätzen

 

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Welche Faktoren sind bei der Standortauswahl von Netzkäfigsystemen zu bedenken?

 

Meere, Seen, tiefe Teiche, große Flüsse

Kontinuierliche Durchströmung muss gegeben sein

Makroalgen, Filtrierer können in der Nähe angesiedelt werden, um das Wasser zu reinigen

Natürliche Belastbarkeit des Wassers muss berücksichtigt werden

Standortauswahl bezüglich:

Wasserqualität

Wasseraustausch

Sediment

Bodentierfauna

Fischfauna

Verhältnis geplante Produktion zu Gewässergröße (Belastbarkeit)

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Welche Aufzuchtvarianten können in Netzkäfigen genutzt werden?

 

Generell können alle Produktionsstufen in Netzkäfigen realisiert werden, allerdings müssen  Larvalstadium die Netze so engmaschig sein, dass diese schnell verstopfen und häufig gereinigt oder ausgetauscht werden müssen

Zudem ist sowohl manuelle als auch automatisierte Fütterung möglich