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Saskia Maumau
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Sprache Deutsch
Stufe Universität
Erstellt / Aktualisiert 27.06.2013 / 30.06.2013
Lizenzierung Kein Urheberrechtsschutz (CC0)
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Wie ist der Verdauungstrakt von Fischen strukturiert?

 

Einteilung in Friedfische und Raubfische, aber auch Friedfische nehmen tierische Organismen auf (Crustaceen, Insektenlarven), reine Pflanzenfresser in Europa sehr selten: Graskarpfen, Silberkarpfen, Tilapia- und Mugilarten

Raubfische nehmen erst Brut kleinerer Fische auf, bevor sie mit Ernährung mit Fischen beginnen

Fische ohne Magen: Cypriniden

Fische mit Magen: Salmoniden

                               Perciden

                               Welse

                               Cichliden

                               Aale

Einteilung Verdauungstrakt: Kopfdarm: Mund- und Kiemenhöhle

                                              Vorderdarm: Speiseröhre, Magen

                                              Mitteldarm: eigtl Darm mit Pylorusanhängen

                                              Enddarm: letzter Darmabschnitt bis zum Anus

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Kopfdarm

Fische mit Magen, oft endständiges Maul „Geradeaus-Fressen“, mit Zähnen zur Aufnahme und Festhalten von Beute, wird dann unzerkleinert aufgenommen

Keine Verdauung in der Maulhöhle

Fische ohne Magen: unterständiges maul, Karpfen zum Einsaugen der Nahrung nach vorne gestülpt, Maulhöhle zahnlos, Kauplatte und Schlundzähne, aus 5. Kiemenbogen entstanden, dienen bei Cypriniden der mechanischen Zerkleinerung größerer Nahrungspartikel

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Vorderdarm

Speiseröhre (Ösophagus): immer sehr kurz, aber stark erweiterungsfähig

                                           Schwer vom Darm-magenanfang abzugrenzen

                                          Aufbau von innen nach außen: Epithel, Schleimhaut,

                                            Muskelschicht, Serosa         

                                          Muskelschicht besteht aus innerer Längs- und äußerer  

                                             Ringmuskulatur

                                          Ductus pneumaticus: Verbindung zur Schwimmblase, mündet mit

                                             In Ösophagus, ohne Magen im Vorderdarm

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Vorderdarm mit Magen

Mit Magen: Magen bei Knochenfischen oft U- oder J-Form, d.h. meist gebogen

                    Hecht und Aal: gradlinig

                    Umbiegstelle: oft ein Blindsack (Barsch, Hering)

                    Magen = stark dehnungsfähig, Bachforelle: 35% in Länge 75% in Durchmesser

                      Besteht von innen nach außen aus Epithel, Schleimhaut, Muskelschicht, Serosa

                      Zum Mitteldarm abgegrenzt durch Pförtner (Pylorus), reguliert Abgabe des

                        Mageninhaltes

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Vorderdarm ohne Magen

Vorderdarm der Cypriniden sehr kurz, unmittelbarer Übergang in Mitteldarm

                       Übergang beginnt mit Einmündung des Gallenganges (Ductus choledochus)

                       Und des Pankreas (Ductus pancreatis)

                        Am Anfang des Darms große Erweiterung als sogenannter Psedudogaster

                       Im Larvenstadium ist Darm noch gerades Rohr, entwickelt sich zum

                        Schlingenbild eines doppelt liegenden S

                       Darmlänge: Karpfen 2,5-3fache, Graskarpfen 7-8-fache der Fischlänge

                       KH-reiche Nahrung: darm verlängert sich im gegensatz zur Naturnahrung

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Mitteldarm

verdauender und resorbierender Darmabschnitt, Aufbau wie Magen

                    Darmepithel: Zylinderzellen mit schleimproduzierenden Becherzellen (Schleim:

                      Epithelschutz)

                     Schleimhaut: Oberflächenvergrößerung, Reliefstruktur mit Netzfalten

                       (Darmzotten, Villi)

  Einige Fischarten (mit Magen) als spezifische Bildung des Darmes hinter dem Pylorus Blindsäcke (Appendices pylorica) à Oberflächenerweiterung

Länge und Durchmesser der Blindsäcke: umgekehrtes Verhältnis, Gesamtlänge bis zum 6fachen der Darmlänge und 3fache der Darmoberfläche

Darmanhangsdrüsen: Leber (4lappen bei Karpfen), sonst kompakter

                                    Pankreas diffus im Pfortaderbereich

 

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Enddarm

wenig ausgeprägt, Darmstruktur wird einfacher, Funktion: fäkale Ableitung

              Abschluss: Afterschließmuskel vor Harn- und Geschlechtsöffnung

              Kloake: nur bei Knorpelfischen/ NICHT bei Knochenfischen

              Nicht verdaute Nahrung als in Schleim gehüllter Kotfaden ausgeschieden

           

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Erklären Sie die Funktion der Schwimmblase von Fischen

 

Organ der meisten Knochenfische (Ausnahme: Bodenfische, wie Groppe): um das spezifische Gewicht des Fisches dem des Wassers anzugleichen, Fisch kann im Wasser schweben

Aus einer Ausstülpung des Vorderdarms gebildet mit homologer Bildung zur Fischlunge

Nicht-Bodenfische ohne Schwimmblase(Haie): erzeugen Auftrieb durch ständiges Schwimmen oder besitzen andere Auftrieb erzeugende Strukturen: wie Fettleber