Antriebssysteme
Lehrveranstaltung der TU Dresden Studiengang Maschinenbau Vertiefungsrichtung Allgemein Konstruktiver Maschinenbau kurz AKM
Lehrveranstaltung der TU Dresden Studiengang Maschinenbau Vertiefungsrichtung Allgemein Konstruktiver Maschinenbau kurz AKM
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Flashcards
Aufbau eines Antriebssystems
- Antriebs- bzw Kraftmaschine,
- Antriebsstrang bzw Zwischenschaltung,
- Arbeitsmaschine,
- Steuerungs- bzw Regeleinrichtungen
Aufgabe und Elemente der Antriebs- bzw Kraftmaschine
- stellt Antriebsenergie,
- häufig E-Motoren aber auch Verbrennungs-
oder Strömungsmaschinen in Verwendung
Aufgabe und Elemente des Antriebsstrages bzw der Zwischenschaltung
- sichert Übertragung der Antriebsenergie
- möglichkeit der Energieanpassung
- Elemente: -> Wellen
-> Getriebe
-> Wandler
-> Kupplungen/ Bremsen
(schaltbar oder nicht schaltbar)
Aufgabe der Arbeitsmaschine
- wandelt zugeführte (und angepasste) Energie in Ausgangsenergie
Klassifizierung über Merkmale wie Kennlinie, Kennfeld, Arbeitsspiel
Aufgabe der Steuerungs- bzw Regelungseinrichtungen
- bedarfsgerechte Anpassung der Leistungsflusses
- mittels Informationsverarbeitung und Aktoren bzw Sensoren
- vergleich von SOLL- und IST- Werten
Grundfunktionen von Kupplungen (5)
1: Verbindung zweier Wellen
2: Leistungsübertragung ( M und n)
3: Ausgleich von Wellenversatz
4: Schaltfuktion
5: Beinflussung der dynamischen Eigenschaften
Untergliederung von Kupplungen
NICHT schaltbare Kupplungen:
- formschlüssig
- kraftschlüssig
- starr
- nachgiebig
SCHALTbare Kupplungen:
- formschlüssig
- kraftschlüssig
- fremdbetätigt
- momentbetätigt
- richtungsbetätigt
- drehzahlbetätigt (diese nur kraftschlüssig)
Nenne nichtschaltbare, getriebebewegliche Kupplungen. (9)
- Gelenkwelle
- Klauenkupplung
- Laschen-
- Metallbalg-
- Kreuzscheiben-
- Lamellen-
- Zahn-
- Parallelkurbel-
- Membran-
Beschreibe den Kardanfehler.
ist die Drehwinkeldifferenz zwischen an und abtreibender Welle während eines Umlaufes.
delta phi = phi2 - phi1
Bedingungen zum Ausgleich des Kardanfehlers.
1. Beugewinkel müssen gleich sein
beta1 = beta2
2. die Ebenen von Antriebs-, Zwischen- und
Abtriebswelle müssen in einander liegen
3. die inneren Gelenkgabeln müssen in einer
Ebene liegen
Was versteht man unter dem leistungslosen Biegemoment.
Das leistungslose Biegemoment entspricht den durch die Ablenkung des Drehmomentes hervorgerufenen, in den Gelenken wirkenden Momentenkomponenten, welche die Welle auf Biegung beanspruchen.
Wie lautet das Abtsttheorem und auf wen geht es zurück?
- Das Abtasttheorem besagt das die Abtastrate / -schrittweite kleiner gewählt werden sollte als die halbe Schwingungsdauer der höchsten auftretenden Eigenfrequenz.
- n = 1 / ((2...10) * fmax)
- Benannt nach Shannon
Wann ist ein Betriebsverhalten im Betriebspunkt stabile und wann instabil?
stabil:
(dM,m) / (dn) < (dM,w) / (dn)
instabil:
(dM,m) / (dn) > (dM,w) / (dn)
Nenne Anforderungen an das Modell 7 Ersatzsystem eine schwingenden Systems.
- Genauigkeit ( -> alle char. Eigenschaften müssen abgebildet sein)
- Wirtschaftlichkeit (-> nur so viele Freiheitsgrade wie nötig)
- Parameterbestimmbarkeit (-> Parameter sollen durch schematische Vorgehensweise ermittelbar sein)