Antriebssysteme

Lehrveranstaltung der TU Dresden Studiengang Maschinenbau Vertiefungsrichtung Allgemein Konstruktiver Maschinenbau kurz AKM

Lehrveranstaltung der TU Dresden Studiengang Maschinenbau Vertiefungsrichtung Allgemein Konstruktiver Maschinenbau kurz AKM


M. K.
Diese Lernkarten behandeln die Grundlagen und Funktionsweisen von Antriebssystemen auf Universitätsniveau. Sie decken Themen wie Kupplungen, Steuerungseinrichtungen, Antriebsstränge und Arbeitsmaschinen ab, wobei besondere Aufmerksamkeit auf Biegemomenten, Kardanfehlern und der Anpassung von Antriebssystemen gelegt wird. Studierende der Technik profitieren von diesen Karteikarten, um ein tieferes Verständnis der Komponenten und ihrer Aufgaben zu erlangen, was für die Entwicklung und Optimierung von Antriebssystemen essenziell ist.
Karten
14
Lernende
14
Sprache
Deutsch
Kategorie
Technik
Stufe
Universität
Erstellt / Aktualisiert
07.02.2014 / 28.01.2019

Lernkarten

Aufbau eines Antriebssystems

- Antriebs- bzw Kraftmaschine,

- Antriebsstrang bzw Zwischenschaltung,

- Arbeitsmaschine,

- Steuerungs- bzw Regeleinrichtungen

Aufgabe und Elemente der Antriebs- bzw Kraftmaschine

- stellt Antriebsenergie,

- häufig E-Motoren aber auch Verbrennungs-

   oder Strömungsmaschinen in Verwendung

Aufgabe und Elemente des Antriebsstrages bzw der Zwischenschaltung

- sichert Übertragung der Antriebsenergie

- möglichkeit der Energieanpassung

- Elemente: -> Wellen

                      -> Getriebe

                      -> Wandler

                      -> Kupplungen/ Bremsen

                         (schaltbar oder nicht schaltbar)

Aufgabe der Arbeitsmaschine

- wandelt zugeführte (und angepasste) Energie in Ausgangsenergie

Klassifizierung über Merkmale wie Kennlinie, Kennfeld, Arbeitsspiel

Aufgabe der Steuerungs- bzw Regelungseinrichtungen

- bedarfsgerechte Anpassung der Leistungsflusses

- mittels Informationsverarbeitung und Aktoren bzw Sensoren

- vergleich von SOLL- und IST- Werten

Grundfunktionen von Kupplungen (5)

1: Verbindung zweier Wellen

2: Leistungsübertragung ( M und n)

3: Ausgleich von Wellenversatz

4: Schaltfuktion

5: Beinflussung der dynamischen Eigenschaften

Untergliederung von Kupplungen

NICHT schaltbare Kupplungen:

- formschlüssig

- kraftschlüssig

- starr

- nachgiebig

 

SCHALTbare Kupplungen:

- formschlüssig

- kraftschlüssig

- fremdbetätigt

- momentbetätigt

- richtungsbetätigt

- drehzahlbetätigt (diese nur kraftschlüssig)

Nenne nichtschaltbare, getriebebewegliche Kupplungen. (9)

- Gelenkwelle

- Klauenkupplung

- Laschen-

- Metallbalg-

- Kreuzscheiben-

- Lamellen-

- Zahn-

- Parallelkurbel-

- Membran-

 

Beschreibe den Kardanfehler.

ist die Drehwinkeldifferenz zwischen an und abtreibender Welle während eines Umlaufes.

delta phi = phi2 - phi1

Bedingungen zum Ausgleich des Kardanfehlers.

1. Beugewinkel müssen gleich sein

   beta1 = beta2

2. die Ebenen von Antriebs-, Zwischen- und

Abtriebswelle müssen in einander liegen

3. die inneren Gelenkgabeln müssen in einer

 Ebene liegen

Was versteht man unter dem leistungslosen Biegemoment.

Das leistungslose Biegemoment entspricht den durch die Ablenkung des Drehmomentes hervorgerufenen, in den Gelenken wirkenden Momentenkomponenten, welche die Welle auf Biegung beanspruchen.

Wie lautet das Abtsttheorem und auf wen geht es zurück?

- Das Abtasttheorem besagt das die Abtastrate / -schrittweite kleiner gewählt werden sollte als die halbe Schwingungsdauer der höchsten auftretenden Eigenfrequenz.

- n = 1 / ((2...10) * fmax)

- Benannt nach Shannon

Wann ist ein Betriebsverhalten im Betriebspunkt stabile und wann instabil?

stabil:

(dM,m) / (dn) <  (dM,w) / (dn)

instabil:

(dM,m) / (dn) >  (dM,w) / (dn)

Nenne Anforderungen an das Modell 7 Ersatzsystem eine schwingenden Systems.

- Genauigkeit ( -> alle char. Eigenschaften müssen abgebildet sein)

- Wirtschaftlichkeit (-> nur so viele Freiheitsgrade wie nötig)

- Parameterbestimmbarkeit (-> Parameter sollen durch schematische Vorgehensweise ermittelbar sein)

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