Mibi
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Flashcards
Taxonomische Hirarchie
>Domäne, Phylum, Klasse, Ordnung, Familie, Gattung, Art, Stamm
Serotyp/Serovar
>Variationen innerhalb von Subspezies von Bakterien oder Viren, die mit serologischen Tests unterscheidbar sind
>Klassifizierung von Bakterien und Viren auf molekularer Ebene, Antigene werden bestimmt (Oberflächenstruktur)
Pathotyp
>Mikroorganismen-Stämme der gleichen Art, die sich in ihrer Pathogenität unterscheiden, z.B. die verschiedenen humanpathogenen Stämme des Bakteriums Escherichia coli, die unterschiedliche Pathogenitätsfaktoren besitzen und daher unterschiedliche Erkrankungen hervorrufen
Toxovar
>Unterschiedliches bilden von Toxinen
Phänotypische Methoden
>Morphologische Untersuchung
>Kulturell-Biochemische Untersuchung
>Serologische Untersuchung (Antigen-Antikörper Reakton)
>Phagen-Typisierung
>Resistenzprüfung
>Tierversuche (sehr selten)
Gram positiv: Methoden
>Morphologie, Virulenzfaktoren, Biochemie (bunte Reihe), Oberflächenantigene, Phagentypen )Lysotopie
Gram negativ: Methoden
>Morphologie, Oxidasereaktion/OF-Test, Biochemie, Oberflächenantigene, Phagent.
Oxidasereaktion
>Cytochrom C oxidase (Enzym) in der Atmungskette vorhanden oder nicht?
>Das Oxidase-Reagenz reduziert über Cytochrom c die Cytochrom c Oxidase=farblose Reagenz wird zu einem intensiv gefärbten Radikal-Kation (Würster Kation) oxidiert
>Enterobacteriaceae reagieren negativ, überwiegenden Anzahl anderer gram negativer positiv
O/F-Test (Oxidativ/Fermentativ)
>Nähraggar mit Glucose als C-Quelle," Röhrchen (aerob, anaerob) mit pH-Indikator
>Fähigkeit zur Säurebildung aus Kohlenhydraten unter oxischen und unter anoxischen Kulturbedingungen untersucht
>Fakultativ Anaerob wenn beide Röhrchen Reaktion aufweisen
Enterobacteriaceae: Test auf Lactose- Abbau
>Ein Teil kann Lactose verwerten, andere nicht
>beta-Galactosidase spaltet Laktose in Glucose und Galactose, Lactose als Substrat und pH Indikator (Beim Abbau wird Säure gebidet)
>E.coli können lactose verwerte, Salmonella nicht
Bunte Reihe (v.a. Typisierung von gram-neg.)
>Mehrzahl der Reaktionen zeigt die Fähigkeit an, bestimmte Zucker unter Säurebildung abzubauen
Serologische Differenzierung von Enterobakterien
>Moleküle auf Zelloberflächen unterscheiden sich : Flagellen, Fimbrien, Polysaccharidkapseln, Lipopolysaccharide
>Antigene zur Differenzierung
Struktur der Lipopolysaccharide
>In Cytoplsamamembran, Membranschicht aus Glycosamin mit Fettsäuren am Ende lange Kette mit Zuckermolekülen, Bsp. Phosphatidylethanolamin
>o-antigen-addition: Glucosamin, Ketodesoxyoctonat, Heptose, Glucose,Galactose, strukturell sehr variabel,= 1000 Serotypen durch nterschiedliche O-Antigene
Phasevariation bei Salmonella
Salmonella verfügen über zwei Geißel-(Flagellin)-Gene, H1 und H2, Genprodukte unterscheiden sich in antigenen Eigenschaften, von beiden Genen immer nur eins an
>H2 Flagellin wird zusammen mit einem Repressor für H1 unter Kontrolle des gemeinsamen Promotors ausgebildet
>durch Inversion der DNA im Promotor des H2 wird die Expression von H2 und H1 Repressor unterbunden = H1 kann gebildet werden bei fehlen von H2
Serologische Differenzierung von Salmonellen
>Basieredn auf O-und H- Antigegen, Verklumpung der Antikörper mit Bakterien =Agglutinationstest
Phagen-Typisierung/Lysotopie
> mittels verschiedener, spezifisch adaptierter, konstanter und standardisierter Bakteriophagen (Phagovare) vorgenommene Unterteilung der Stämme einer Bakterienart
Infektionen
>Inaperent: Träger pathogener Arten, keine Reaktion
>Apparent: Äußerung von Symptome
Antiinfectiva
Wachstumshemmung, Prinzip der "seletiven Toxizität"
>Virostatika=gegen Viren, Antimykotika=gegen Pilze, Antiparasitäre Mittel=gegen Protozoen,Antihelmitika=gegen Würmer
Antibiotika
>Deffinition: Stoffwechselprodukte von Mikroorganismen, die eine gegen andere Mikroorganismen gerichtete (antimikrobielle) Aktivität aufweisen
> i.d.R unwirksam gegen Viren Prarasiten
Antiinfectiva: Wirkungsspektren
> Breitsprektum: gegen ver. Gruppen von Bakterien
>Schmalspetrum: nur gegen bestimmte Keime, gezielte Therapie nach mikrobio. Diagnostik
>Reserve: nur für ausgewählte Situationen z.B multi resistente erreger
Angriffspunkte antimikrobieller Wirkstoffe:
Zellwand/ Peptidoglycan, Zellwandsynthese
>Hemmung der Synthese der BAusteine oer Quervernetzung des Peptidoglycan der Zellwand, z.B beta- Laktame, Glykopeptide
>Penicilline, CCephaloporine, Bacitracin, Cycloserine, Vancomycin, Fosfomycin, Carbapenems = beta-Lactam- Antibio.
>Glykopeptide: Hemmung Mureinsynthese (Vancomycin)
Angriffspunkte antimikrobieller Wirkstoffe:
Ribosom
>Bindet an Untereinheit(30S oder 50S der bakteriellen Ribosomenund dadurch Hemmung der Proteinbiosynthese
>z.B 50S: Erythromycin (Translokation tRNA gehemmt), Chloramphenicol ( Elongation, Tranpeptidierung inhibiert), Clindamycin, Puromycin (Kettenabbruch)
>30S: Tetracyclin (Elongation verhindert, anlagerung der AA-tRNA an Ribosom), Spectinomycin, Streptomycin(bindet an Ribosom Fehlablesung), Gentamoisin, Amikacin
Angriffspunkte antimikrobielle Wrkstoffe:
Stoffwechsel
> Störung der Synthese essentieller Metabolitez.B Folsäure durch Sulfonamide, Trimethoprin
Angriffspunkte antimikrobieller Wirkstoffe:
DNA-Replikation
>DNA Replikation wird gestört, z.B Hemmung der Überspiralisierung der DNA duch Fluorchinolone
>DNA-abhängige RNA Polymerase (durch Rifampin)
beta-Lactame
>hemmen die Funktion der Transpeptidase durch kompetetive Hemmung, d.h. Bindung im aktiven Zentrum mit sehr hoher Affinität
>nur im Wachstum befindliche Bakterien werden durch Pennicillin angegriffen, zur Lyse kommt es nur in hypotonem Milieu
Bsp. Penicillin, Cephalosporine, Carbapeneme, Monobactame
Aminoglycoside
>Aminozucker- und Cyclohexan-Bausteine,Hemmung der Proteinbiosynthese bei sich teilenden und nicht-teilenden Erregern, indem sie an die 30S-Untereinheit der Ribosomen ankoppeln[ und Ablesefehler der mRNA verursachen. In der Konsequenz werden z. B. defekte Proteine in die Zellmembran des Bakteriums eingebaut, was zur Lyse des Erregers führt.
>Bsp.: Streptomycin, Gentamycin, Neomycin,Kanamycin, Spectinomycin
Tetracycline
>Resistenzen, Nebenwirkungen, hemmen die Tetracycline die Proteinbiosynthese an den bakteriellen Ribosomen. Die Tetracycline verhindern die Anlagerung der Aminoacyl-tRNA an die Akzeptorstellen der 30S-Untereinheit der Ribosomen und somit die Verlängerung der Peptidkette.
Makrolide
>50-S-Untereinheit der bakteriellen 70-S-Ribosomen. Dabei behindern sie den Syntheseprozess von Proteinen (Polypeptidketten) während der Elongationsphase der Proteinbiosynthese
>Erythromycin, Tylosin, Spiramycin
Chinoline
>breites Spektrum, gute MD-Verträglichkeit,Knorpelschädigung
>Bsp. Nalidixinsäure, Norfloxacin,Enrofloxacin
bakteriostatisch
hemmt das Wachstum von Bakterien
bakteriozide
töten Bakterien ab