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Sprache Deutsch
Stufe Andere
Erstellt / Aktualisiert 19.12.2014 / 06.09.2021
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  1. Was unterscheidet einen Rückentrainer von einem Fitnesstrainer? Welches sind seine zusätzlichen Kompetenzen und Fähigkeiten?

1

  • zusätzliche Eigen- und Sozialkompetenz
  • arbeiten mit dem Core-System
  • genauer Haltungsaufbau
  • erkennen besser Fehlhaltungen und haben die Fähigkeit diese auch zu korrigieren
  • Grenzen kennen zwischen Training und Therapie
  • Ziele sind anders von Rückenkunden, (Rückenfixierter)
  • Queing / Anleitung / Kontrolle (anders als im normalen Training)         
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Was für Merkmale bringt ein Rückenkunde mit?

2

  • evtl. Krankheit, Unfall, Op
  • meist Schmerzen und Beschwerden, chron. oder unter Belastung
  • eingeschränkte Beweglichkeit
  • oftmals schlechte Fehlhaltung, Schonhaltung
  • Wille etwas zu verändern, ev. Unsicherheit, Angst
  • fehlende Rumpfstabilität
  • Zusammenspiel Beuger, Strecker, Core System gestoert
  • Med. u/o Therapie-Erfahrung
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Zähle Faktoren auf, die für die weit verbreiteten Rückenproblematiken wahrscheinlich verantwortlich sind:

3

  • Fehlhaltungen, einseitige stetig gleiche Haltung, Verharren in der Beugung, sitzende Taetigkeit
  • Stress
  • Stimmung
  • Gewohnheiten
  • Biochemie (falsche Ernährung, Uebergewicht)
  • Sportarten
  • Krankheitsbilder
  • mangelnde Bewegung
  • Abnutzung durch Fehlbelastung
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Wie viele Schwingungen hat die Wirbelsäule und wie bezeichnest du sie?

  • die WS bildet eine doppel S-Form
  • Lendenlordose (Schwingung nach vorne)
  • Halslordose (Schwingung nach vorne)
  • Brustkyphose (Schwingung nach hinten)
  • Sakralkyphose  (Schwingung nach hinten)
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Beschreibe einen Wirbelkörper:

5

Wirbelbogen, Wirbelloch f. Rueckenmark, Dornfortsatz, 2 Querfortsaetze, Gelenkfortsatz, Facettengelenk, Nervenwurzel

 

 

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Woraus besteht ein Wirbelsäulen-Segment?

6

2 Wirbelkoerper, dazwischen liegende Bandscheibe und dazugehoerender Spinalnerv

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Welche Knochen bilden den Schultergürtel?

7

Gelenkspfanne, Schulterblatt

Humeruskkopf

Schluesselbein

BWS

 

Brustkorb, Rippen

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Was ist anatomisch das Charakteristische am Schultergelenk?

8

  • Kugelgelenk,
  • grosses Rom
  • nicht straff Band gesichert 
  • grosse Beweglichkeit durch kleine Pfanne
  • muskelgesichert
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Benenne die stabilisierende Muskulatur des Schultergelenks, als Gruppe und die einzelnen Muskeln:

9

Rotatorenmanschette

  • Supraspinatus (Startermuskel für Abduktion)
  • Subscabularis (Innenrotation)
  • Infraspinatus (Aussenrotation)
  • Teres minor (Aussenrotaion)
  • diese bilden zusammen eine stabilisierende Kapsel, die den Humerus zentriert halten
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Zähle 3 charakteristische Eigenschaften des Hüftgelenks auf:

10

  • Kugelgelenk, straff bandgesichert
  • gute grosse Überdachung, starke grosse Kapsel
  • grosses Rom
  •  Hüftkopf wird durch ein Band mit Blut versorgt
  • Labrum zur Vergrösserung der Pfanne und zur Führung der Bewegung und zum Schutz der Gelenksflüssigkeit
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Was ist das ISG (SIG) und wo befindet es sich?

11

 

Illiosakralgelenk ist die gelenkige Verbindung zwischen Kreuzbein und Darmbein. Wenig bewegliches, straffes Gelenk, Nutation rsp. Konternutation heisst die Kippung in Richtung ventral rsp. dorsal

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Welche Angaben sind elementar für einen korrekten Übungsaufbau und eine korrekte Ausführung?

  • Übungsname, Ziel und Sinn der Übung
  • korrekte Ausgangsposition= Endstellung (ASTE=ESTE), Haltungsaufbau
  • wo ist Umkehrpunkt
  • welches Tempo, z.B. 4er, 2er, Varianten
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5

5 Kommentare

  • 21.12.2014
    Kommentar gelöscht
  • 21.12.2014
    Kommentar gelöscht
  • 21.12.2014
    Kommentar gelöscht
  • 21.12.2014
    Antwort Edith: Auswärtsrotation der Beine bzw.Divergenz von 5-13Grad -> dann ist eine neutrale Hüftposition gewährleistet und eine funktionelle / natürliche Abrollphase dadurch möglich
  • 21.12.2014
    Antwort Edith: Auswärtsrotation der Beine bzw.Divergenz von 5-13Grad -> dann ist eine neutrale Hüftposition gewährleistet und eine funktionelle / natürliche Abrollphase dadurch möglich
5

Erkläre die funktionelle Fussdivergenz und begründe sie.

  • Füsse im Winkel 5-13 ° aussenrotiert = funktionelle Fusslängsachse
  • (Verbindungslinie Auftreffpunkt Mitte Ferse zum Abstosspunkt Grosszehgrundgelenk)
  • die anatomische FLA zeigt dabei eine Divergenz zur Gehrichtung von ca. 5-13°
  • Knie neutral, Becken neutral, physiolog. Lendenlordose
  • Überdachung vom Kopf des Oberschenkelknochen in der Pfanne steht
  • der Divergenzwinkel der Füsse ist abhängig vom Hüftgelenk und Abrollphase der Füsse lateral
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Was ist eine 3-Punkte-Belastung?

  • ideale Druckverteilung des Fusses
  • Kleinzehballen – Grosszehballen - Ferse

Der Koerperschwerpunkt steht ueber der Mitte der Unterstuetzungsflaeche, die 3 Punkte Belastung fuehrt zu einer Inklination von 5 bis 8 Prozent

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Was ist der Unterschied zwischen der anatomischen und der funktionellen Fusslängsachse?

15

Die anatomische Fusslaengsachse teilt den Fuss der Laenge nach in zwei praktisch gleich grosse Haelften.

 

Die funktionelle FLL verlaeuft vom Abstosspunkt Mitte Ferse zum Auftreffpunkt am Grosszeh Grundgelenk in der natruerlichen Abrollphase. Sie beschreibt eine Divergenz von 5 bis 13 Grad in Gehrichtung

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Welche Konsequenzen hat das Wissen über die Fussachsen auf Deinen Unterricht?

16

Immer Fussdivergenz (ASTE) anleiten und kontrollieren, kein Parallelstand, da sonst das Becken nicht neutral steht und das Hueftgelenk nicht optimal ueberdacht ist.

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Beschreibe eine optimale aufrechte Haltung.

17

Funktionelle Fussdivergenz mit 3 Punkte Belastung

Knie neutral

Becken neutral

physiologische Lendenlordose mit aktiv gestreckter BWS

Kopf in der Verlaengerung der Koerperlaengsachse.

Blick zum Horizont

Schulterguertel ruht entspannt auf dem Thorax

 

Die 3 Punkte Belastung fuehrt zu einer Inklination von 5 bis 3 Prozent ventral. Die Koerperhaltung sollte so oekonomisch wie moeglich sein.

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Nenne die 5 Grundfehlhaltungen in der Sagitalebene?

  • Hohlrundrücken
  • Hohlrundrücken mit Überhang
  • Flachrücken
  • Flachrücken mit Überhang
  • Normhaltung (Wirbelsäule) mit Überhang
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Erkläre die Problematik des Überhanges:

  • Statik ist verändert, Thorax steht hinter der Körperlängsachse
  • Rückenmuskeln sind gestört, Streckerkette ist gestört, erhalten keinen Aktivierungsreiz
  • Stabilisation der Rückensegmente ist nicht gesichert
  • passive Strukturen sind belastet, Facettengelenke
  • Core-System ist gestört
  • Beckenbodenbelastung
  • paradoxe TVAktivitaet
  • Beugerkette arbeitet fallverhindernd, verschiebung der Segmente
  • Beugerkette ist Haltungsbestimmend
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Was ist die „Inklination“ und wie viel Grad beträgt sie ungefähr?

20

  • die 3 Punktebelastung führt zu einer Inklination von 5°-8°ventral> kein Senkrechtstand im Training
  • Körperschwerpunkt liegt  in der Mitte der Unterstützungsfläche
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Welche anatomischen und äusseren Faktoren beeinflussen die Sitzhaltung?

  •  
  • anatomisch> Haltungsmuster, Genetik, Gewohnheit, Emotionen, Stress, Biochemie, koerperliche Verfassung bestimmen die Beugehaltung im Sitzen
  • aeussere Faktoren> Tischhoehe, Stuhlhoehe, Hoehe des Pultes, Bildschirmhoehe
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Zähle die Referenzpunkte für eine Haltungsanalyse von der Seite auf.

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  • Mitte Fuss
  • Mitte Knie
  • Hüftgelenk
  • Mitte Thorax
  • Mitte Schultergelenk
  • Atlaspunkt
  • Kronenpunkt

Koerperlinie beschreibt den Weg eines Pendels, eine Inklination. Annaeherung gemaess Genetik und Koennen > Koerpersegmente stehen neutral uebereinander, Organe haben Schutz und Raum f. ihre Funktion, Stabilisatoren und Beweger koennen optimal angesteuert werden. Optimale Haltung in Sport u. Alltag transferieren > hilft Fehlbelastungen zu vermindern.

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Welche Fehlhaltungen im Hüftgelenk kennst Du?

  • Aufrichtung
  • Beine innenrotiert
  • Beckenschub nach ventral oder lateral
  • Kombinationen von Aufrichten und zur Seite schieben

 

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Welche Fehlhaltungen im Schultergelenk kennst Du?

24

Schulterhochstand, Protraktion und Innenrotation, Dysbalance (einseitige Taetigkeit wie Tasche an Schulter anhaengen, Hoerer einklemmen)

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Konzentrische und exzentrische Ansteuerung, beschreibe die unterschiedliche Arbeitsweise der Muskulatur:

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Konzentrisch> Muskelansatz und Muskelursprung naehern sich an, der Muskel verkuerzt sich> Widerstand ueberwinden

Exzentrisch> Muskelansatz und Muskelursprung entfernen sich voneinander, Muskel wird in die Laenge gezogen> Widerstand bremsen, entgegenwirken

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Nenne die Muskelfunktionsgruppen nach M. Comerford und erkläre ihre Aufgaben:

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Lokale Stabilisatoren> sicherung der neutralen Zone, Gelenkstabilisation. Sind nah am Gelenk, arbeiten vorangesteuert durch Volumenveraenderung, sind eingelenkig, trainingsuntypisch

Globale Stabilisatoren> Haltungs, Bewegungskontrolle, Gleichgewicht, Koordination, Feinmotorik. Training durch Gleichgewichtsuebungen, labile Unterlagen, Haltungsschulung, Fuehrung der Bewegung

 

Globale Beweger> grosse Radien, Kraft, Schnelligkeit. Training durch Gewichte, Widerstand, grosse Bewegungen, Beschleunigung

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Nenne die lokalen Stabilisatoren des Rumpfes, des Core-Systems.

 

  • Transversus
  • tiefliegende Multifidi
  • Anteile des Beckenbodens
  • Anteile des Zwerchfells
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Was ist die spezielle Aufgabe der lokalen Stabilisatoren?

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  • Sicherung der neutralen Zone (kurze Muskelfasern)
  • segmentale Stabilisation
  • arbeitet vorangesteuert
  • bremst die Bewegung im Gelenk
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Nenne die methodische Folge für den Core-Reprint.

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S-ensibilisieren (Wahrnehmung)

A-ktivieren (Muskeln, langsam und sanft ansteuern)

K-ontrollieren und koordinieren (vonTransversus und Atmung)

-dann

E-ntspannung

-oder

I-ntrgration in die globale Bewegung

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Zähle verschiedene Fehlformen der WS auf und beschreibe sie:

In der Frontalebene: von vorne

-Skoliose:

-unter einer Skoliose versteht man eine Seitabweichung der WS (S-Form)

In der Transversalebene: von oben

-Torsionsskoliose mit Gibbus-Bildung:

-bei einer Torsionsskoliose ist die Wirbelsäule nicht nur zur Seite verbogen, sondern zusätzlich um die eigene Längesachse verdreht.

in der Sagitalebene: von seitlich

-Hyperkyphose_(Rundrücken):

-ist eine krankhafte Verstärkung der Kyphose in der Brustwirbelsäule

-Hyperlordose

-ist eine Fehlhaltung mit übertriebener Lordose der Lendenwirbelsäule

-um nicht nach vorne zu fallen, wird der Brustkorb hinter die Körperachse verlagert.

-Flachrücken:

-Becken ist aufgerichtet, was die Lendenlordose stört/auflöst.

-die BWS ist sehr flach und im Übergang zur HWS stark gebogen