Lungenembolie


Isa S_
Diese Lernkarten bieten einen Überblick über die Lungenembolie und ihre Behandlung auf Berufsschulniveau. Sie behandeln die Symptome wie Hämoptoe, Dyspnoe und Hypotonie, sowie die Diagnose durch D-Dimere und EKG. Die Karteikarten erklären auch die Therapie, Risikofaktoren wie Immobilität und Übergewicht, und Komplikationen wie Herzversagen. Ideal für angehende Mediziner und Pflegekräfte, die sich auf die Erkennung und Behandlung dieser lebensbedrohlichen Erkrankung vorbereiten.
Karten
8
Lernende
9
Sprache
Deutsch
Kategorie
Biologie
Stufe
Berufslehre
Erstellt / Aktualisiert
29.12.2015 / 07.12.2025

Lernkarten

1. Was versteht man unter einer Lungenembolie?

 

= Gefäßverschluss einer Lungenarterie durch einen Embolus

    Um welche Art des Embolus handelt es sich meist und woher kommt er?

 

Thrombus , der sich bei einer TVT (= Tiefen Venenthrombose) gelöst hat, meist

      aus den tiefen Beinvenen

2. Welche Risikofaktoren gibt es? Nennen Sie fünf.

 

  • zunehmendes Alter

  • Immobilisation

  • Operationen

  • schwere Verletzungen

  • Übergewicht

  • Schwangerschaft

  • Zufuhr weiblicher Hormone (hormonelle Verhütung, Hormonersatztherapie)

  • Krebserkrankungen

  • Herzleiden z.B. Herzinsuffizienz

  • bereits früher erlittene Venenthrombose oder Lungenembolie

3. Welche Symptome deuten auf eine Lungenembolie hin? (5)

  • Husten, evtl. blutiger Auswurf (Hämoptoe)

  • akut einsetzende Dyspnoe, Zyanose

  • Tachycardie, art. Hypotonie

  • Thoraxschmerzen

  • kalter Schweiß, Angst, Synkope, Bewusstlosigkeit

  • gestaute Halsvenen

  • ggf. Symptome der TVT

4. Durch welche Untersuchungen lässt sich die Diagnose sichern?

     Was kann bei fehlenden D-Dimeren im Blut ausgeschlossen werden?

Anamnese: a Symptome der TVT:

(Ödeme am Fußknöchel/ Unterschenkel oder ganzen Bein,

gerötete oder lila gefärbte Haut,  Spannungsgefühl)

- Immobilität

- OP

- Andere Risikofaktoren

 EKG:               in 50% der Fälle typ. Veränderungen

 Labor:           D- Dimere erhöht  (weiteres siehe Lungenembolie-> Diagnose)

                             Bei fehlenden D-Dimeren im Blut kann eine Lungenembolie ausgeschlossen werden.

5. Welche Komplikationen können bei einer Lungenembolie auftreten?

  • Rechts- bzw. globales Herzversagen à kardiogener Schock

  • chron. Cor pulmonale (Hypertrophie, Erweiterung des rechten Ventrikels)

  • Rezidivembolien in 30% der Fälle

  • Lungeninfarkt, Infarktpneumonie

  • Atelektasen (nicht belüftete Lungenabschnitte)

  • resp. Insuffizienz

Wie gefährlich ist eine Lungenembolie?

 

Wenn ein Blutgerinnsel ein sehr kleines Gefäß blockiert, kann es unbemerkt oder mit geringen Problemen sein.

Bei ausgedehnter Embolie kommt es zu akuter Lebensgefahr, da das Herz gegen einen stark erhöhten Widerstand anpumpen muss (Herzschwäche).Außerdem kommt es zum Sauerstoffmangel.

Es kann zum Kreislaufkollaps der auch Tod führen.

6. Wie läuft eine konservative Therapie ab wie lange dauert sie in der Regel?

  • Sofortige Klinikeinweisung mit Notarzt, Patient bis Therapie möglichst wenig bewegen

  • Gerinnungshemmung mit Heparin iv. oder sc. ggf. Fibrinolyse bei schwerer Lungenembolie

  • Nach 4-6 Tagen überlappend orale Antikoagulation (Marcumar) für 6Monate

  • Mobilisation

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