Anatome Innere Asthma Bronchiale
Asthma Bronchiale
Asthma Bronchiale
-
- 1 / 12
-
Cartes-fiches
Was charakterisiert ein Asthma bronchiale? (Definition)
=Keuchen
Chronische, entzündliche Erkrankung der Atemwege ausgelöst durch eine Überempfindlichkeit gegen Reize, die über eine reversible Verengung der Bronchien zu Anfällen von Atemnot führen.
Wie häufig ist es in Deutschland und wer ist mehr davon betroffen?
Bis zu 10% bei Kindern und 5% der Erwachsenen, m:w =2:1
Welche drei Pathomechanismen führen zur Obstruktion der Atemwege?
Bronchospasmus
Schleimhautödem
Hypersekretion von zähem Schleim
Es werden ein intrinsisches und ein extrinsisches Asthma unterschieden.
Wie unterscheiden sich die beiden Formen, wer ist davon betroffen, welche Auslöser kommen jeweils in Frage? Nennen sie je drei für jede Form.
Extrinsisches Astha: Wer betroffen?
Auslöser?
Allergisches = extrinsisches Asthma 10%
Oft vererblicht, gehört zu den atopischen Erkrankungen
Beginnt meist im Kindes- / Jugendalter
Auslöser:
Allergene, Pflanzenpollen, Tierhaar, Hausstaubmilbe
Stoffe aus der Arbeitswelt (Mehl à Bäckerasthma, Berufskrankheit)
Risikofaktoren: (nicht gefragt)
Atopische Erkrankungen in der eigenen oder Familienanamnese
gehäufte Atemwegsinfektionen
geringes Geburtsgewicht
Übergewicht- und Bewegungsmangel als Kind
Rauchen
Es werden ein intrinsisches und ein extrinsisches Asthma unterschieden.
Wie unterscheiden sich die beiden Formen, wer ist davon betroffen, welche Auslöser kommen jeweils in Frage? Nennen sie je drei für jede Form.
Intrinsisches Asthma:
Wer ist betroffen?
Auslöser?
Risikofaktoren:
Nichtallergisches = intrinsisches Asthma 10%
bei Erwachsenen häufiger
Auslöser:
Infekte (meist viral)
Analgetika (NSAR)
Umweltfaktoren: z.B. Smok, Ozon
Anstrengung, psychisch und physisch
Reflux von Magensaft
Mischformen 80%
Welche Risikofaktoren für ein intrinsisches Asthma gibt es?
Infektionen
Lösungsmittel
Kalte Luft
Medikamentenunverträglichkeit
5. An welchen Symptomen erkennt man das Asthma?
anfallsweise auftretende akute Atemnot auf einen Reiz hin
exspiratorischer Stridor (pfeifende) und verlängerte Ausatmung
Husten, Einsatz der Atemhilfsmuskulatur
Tachycardie
Zyanose à massive Atemnot à Notfall
Wann treten sie auf?
auf einen Reiz hin, z.B. ein Allergen( Tierhaare, Hausstaub), Anstrengung, Aufregung, nasse Kälte
6. Durch welche Untersuchungen lässt sich die Diagnose sichern?
Im Symptom freien Intervall können alle Befunde unauffällig sein:
Anamnese: Auslöser, Häufigkeit und Dauer...
Auskultation: Giemen und Brummen, bei Überblähung: stille
Lungenfunktion: FEV1(= 1 Sekundenvolumen bei schneller Ausatmung) vermindert
Labor: vermehrt IgE bei allergischem Asthma, Entzündungszeichen
Allergiediagnostik: Prick-Test: Allergene in die Haut gekratzt
inhalativer Provokationstest: Inhalation der Allergene
7. Wie ist die Prognose bei Asthma?
Ausheilung bei Kindern in > 50% , bei Erwachsenen in 20%
in 40% deutliche Besserung
Lebenserwartung und Qualität hängt entscheidend von einer konsequenten Therapie ab
8. Auf welchen Säulen beruht die Therapie bei Asthma?
Was ist Ziel der Therapie?
Ziel:
Vermeiden von Auslösern, ggf. Hyposensibilisierung
Medikamentöse Therapie, im 4 Stufen-Schema mit Cortison
Nicht-Medikamentöse Maßnahmen: z.B. Atemschulung, Entspannungsverfahren
Selbstmanagement (Peak Flow)
Ein normales Leben zu führen trotz Asthma
Was sollte ein Patient mit bekanntem Asthma immer dabei haben?
Einen Asthmaspray, allg. Notfallmedikamenten, Kortison, es entspannt die Bronchien.
9. Wie können Sie einem Patienten im Asthmaanfall helfen? (4 Maßnahmen)
Ruhe bewahren
Notfallmedikamente geben, wenn Pat. seine eigenen Med. dabei hat
falls möglich Allergen Kontakt ausschalten, z.B. sich von Tieren, Pflanzen entfernen
Atmen erleichternde Sitzhaltung
Lippenbremsen: verlängerte Exspiration und verhindert Kollabieren der Bronchien
Evtl. Notarzt rufen