Asthma Bronchiale


Isa S_
Diese Lernkarten bieten einen Überblick über die Erkrankung Asthma bronchiale und deren Therapie auf Berufsschulniveau. Sie behandeln die verschiedenen Formen, Auslöser wie Allergene oder Kälte, sowie Symptome wie Atemnot und Husten. Die Karteikarten erklären auch die Diagnose, Therapie und Prognose, wobei sowohl Kinder als auch Erwachsene betroffen sein können. Patienten und medizinisches Personal profitieren von diesen Informationen, um die Krankheit besser zu verstehen und zu managen.
Flashcards
12
Students
4
Language
German
Category
Biology
Created / Updated
31.12.2015 / 10.06.2024

Flashcards

  1. Was charakterisiert ein Asthma bronchiale? (Definition)

     

=Keuchen

Chronische, entzündliche Erkrankung der Atemwege ausgelöst durch eine Überempfindlichkeit gegen Reize, die über eine reversible Verengung der Bronchien zu Anfällen von Atemnot führen.

  1. Wie häufig ist es in Deutschland und wer ist mehr davon betroffen?

     

Bis zu 10% bei Kindern und 5% der Erwachsenen, m:w =2:1

  1. Welche drei Pathomechanismen führen zur Obstruktion der Atemwege?

  • Bronchospasmus

  • Schleimhautödem

  • Hypersekretion von zähem Schleim

  1. Es werden ein intrinsisches und ein extrinsisches Asthma unterschieden.

    Wie unterscheiden sich die beiden Formen, wer ist davon betroffen, welche Auslöser kommen jeweils in Frage? Nennen sie je drei für jede Form.

Extrinsisches Astha: Wer betroffen?

Auslöser?

Allergisches = extrinsisches Asthma 10%

Oft vererblicht, gehört zu den atopischen Erkrankungen

Beginnt meist im Kindes- / Jugendalter

 

Auslöser:

  • Allergene, Pflanzenpollen, Tierhaar, Hausstaubmilbe

  • Stoffe aus der Arbeitswelt (Mehl à Bäckerasthma, Berufskrankheit)

 

Risikofaktoren: (nicht gefragt)

  • Atopische Erkrankungen in der eigenen oder Familienanamnese

  • gehäufte Atemwegsinfektionen

  • geringes Geburtsgewicht

  • Übergewicht- und Bewegungsmangel als Kind

  • Rauchen

  1. Es werden ein intrinsisches und ein extrinsisches Asthma unterschieden.

    Wie unterscheiden sich die beiden Formen, wer ist davon betroffen, welche Auslöser kommen jeweils in Frage? Nennen sie je drei für jede Form.

Intrinsisches Asthma:

Wer ist betroffen?

Auslöser?

Risikofaktoren:

Nichtallergisches = intrinsisches Asthma 10%

bei Erwachsenen häufiger

Auslöser:

  • Infekte (meist viral)

  • Analgetika (NSAR)

  • Umweltfaktoren: z.B. Smok, Ozon

  • Anstrengung, psychisch und physisch

  • Reflux von Magensaft

     

    Mischformen 80%

     

    Welche Risikofaktoren für ein intrinsisches Asthma gibt es?

  • Infektionen

  • Lösungsmittel

  • Kalte Luft

  • Medikamentenunverträglichkeit

5.  An welchen Symptomen erkennt man das Asthma?

  • anfallsweise auftretende akute Atemnot auf einen Reiz hin

  • exspiratorischer Stridor (pfeifende) und verlängerte Ausatmung

  • Husten, Einsatz der Atemhilfsmuskulatur

  • Tachycardie

  • Zyanose à massive Atemnot à Notfall

Wann treten sie auf?

 

auf einen Reiz hin, z.B. ein Allergen( Tierhaare, Hausstaub), Anstrengung, Aufregung, nasse Kälte

6.  Durch welche Untersuchungen lässt sich die Diagnose sichern?

 

Im Symptom freien Intervall können alle Befunde unauffällig sein:

  • Anamnese: Auslöser, Häufigkeit und Dauer...

  • Auskultation: Giemen und Brummen, bei Überblähung: stille

  • Lungenfunktion: FEV1(= 1 Sekundenvolumen bei schneller Ausatmung) vermindert

  • Labor: vermehrt IgE bei allergischem Asthma, Entzündungszeichen

  • Allergiediagnostik:  Prick-Test: Allergene in die Haut gekratzt

     inhalativer Provokationstest: Inhalation der Allergene

7.  Wie ist die Prognose bei Asthma?

  • Ausheilung bei Kindern in > 50% , bei Erwachsenen in 20%

  • in 40% deutliche Besserung

  • Lebenserwartung und Qualität hängt entscheidend von einer konsequenten Therapie ab

8. Auf welchen Säulen beruht die Therapie bei Asthma?

Was ist Ziel der Therapie?

 

Ziel:

 

  • Vermeiden von Auslösern, ggf. Hyposensibilisierung

  • Medikamentöse Therapie, im 4 Stufen-Schema mit Cortison

  • Nicht-Medikamentöse Maßnahmen: z.B. Atemschulung, Entspannungsverfahren

  • Selbstmanagement (Peak Flow)

 

Ein normales Leben zu führen trotz Asthma

Was sollte ein Patient mit bekanntem Asthma immer dabei haben?

 

Einen Asthmaspray, allg. Notfallmedikamenten, Kortison, es entspannt die Bronchien.

9. Wie können Sie einem Patienten im Asthmaanfall helfen? (4 Maßnahmen)

 

 

  • Ruhe bewahren

  • Notfallmedikamente geben, wenn Pat. seine eigenen Med. dabei hat

  • falls möglich Allergen Kontakt ausschalten, z.B. sich von Tieren, Pflanzen entfernen

  • Atmen erleichternde Sitzhaltung

  • Lippenbremsen: verlängerte Exspiration und verhindert Kollabieren der Bronchien

  • Evtl. Notarzt rufen

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