Analgetika

Glossar 3.3

Glossar 3.3


L. L.
Diese Lernkarten bieten einen Überblick über Analgetika und deren Wirkungen im Rahmen der Berufslehre. Sie behandeln zentrale Themen wie Schmerzreize, das Nervensystem und verschiedene Wirkstoffe, die bei akuten und chronischen Schmerzen eingesetzt werden. Die Karteikarten erklären auch die Anwendung von Analgetika, ihre Nebenwirkungen und wie sie im Körper wirken. Besonders nützlich sind sie für angehende Mediziner und Pflegekräfte, die ein fundiertes Verständnis von Schmerzmanagement und Analgetika benötigen.
Flashcards
31
Students
5
Language
German
Category
Medical
Created / Updated
20.09.2016 / 01.09.2017

Flashcards

Akute Schmerzen

Schmerzen, die plötzlich auftreten und nach spätestens drei Monaten wieder abklingen

Analgetika mit peripherer Wirkung

Schmerzmittel, die dort wirken, wo die Schmerzen entstehen

Analgetika mit zentraler Wirkung

Schmerzmittel, die dort wirken, wo die Schmerzen wahrgenommen werden (im ZNS)

Antiphlogistika

Wirkstoffe, die entzündungshemmend wirken

antiphlogistisch

Entzündungshemmend

antipyretika

Wirkstoffe, die eine fiebersenkende Wirkung haben

Antipyretisch

fiebersenkend

Aura

Als Vorphase zur Kopfschmerzattacke einer Migräne auftretende, unterschiedliche Reiz- und Ausfallerscheinungen

Ausschleichen

Langsame Dosierungsreduktion mit dem Ziel, eine Therapie, die nicht plötzlich abgebrochen werden darf, zu beenden

Chronische Schmerzen

Schmerzen, die länger als drei Monate bestehen oder immer wieder auftreten (zu Rückfällen neigen)

Endorphine

körpereigene, schmerzdämpfende Substanzen

Euphorie

Hochgefühl

Euphorisierend

ein Hochgefühl auslösend

Fieber

Erhöhte Körpertemperatur

Fieberkrampf

In der frühen Kindheit in Verbindung mit einer fieberhaften Erkrankung auftretender Anfall im Gehirn

Initial

Als Einstieg

LINDAFF

Instrument zur Bedarfsermittlung, Hilfe zur Symptonerkennung

Lokalistation, Intensität, Natur der Beschwerden, Dauer, Anamnese, Faktoren die verschlimmern, Faktore die verbessern

Lokalanästhetika

Wirkstoffe, die lokal begrenzt die Empfindlichkeit der sensorischen Nervenzellen aufheben, sodass ein Schmerzreiz nicht mehr ausgelöst wird

Migräne

Besondere Kopfschmerzform, die sich wiederrum in weitere Formen unterteilen lässt

Neorologisch

Auf das Nervensystem bezogen

Neurotransmitter

Biochemische Stoffe, die an den Kontaktstellen der Nervenzellen, Information auf die folgende Zelle übermitteln

NSAR

Nichtsteriodale Antirheumatika sind Antiphlogistika, die chemisch nicht mit den Glukokortikoiden (sind Steroide) verwant sind.

Otal

Anwendung im Ohr

Prostaglandine

Gruppen körpereigenen Substanzen, die im Gewebe gebildet werden und an Schmerz- und Entzündungsprozessen, aber auch an vielen weiteren Prozessen beteiligt sind

Prostaglandinsynthesehemmer

Wirkstoffe, die die Entstehung von Prostalglandine im Gewebe hemmen

Sedativ, sedierend

Beruhigend

Spasmolytika

Wirkstoffe, die eine Entspannung der glatten Muskulatur bewirken 

Thrombozyten-aggregation

Zusammenkleben der Blutplättchen

Trigger

Reiz; Auslösender Faktor

TTS

Transdermales therapeutisches System.

Arzneiform, die auf die Haut geklebt wird und den Wirkstoff durch die Haut hindurch in die Blutbahn abgibt.

ZNS

Zentrales Nervensystem, bestehend aus Gehirn und Rückenmark

Study