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Cartes-fiches
Sie erkennen die Folgenden typischen Formen und können deren Entstehung und Eigenschaften erklären:
Küsten sind der Übergangssaum zwischen Festland und Wasser, wozu sowohl ein Stück Festland, als auch ein Stück Gewässer (Meer) zählt. Der Grenzsaum zu einem See wird als Ufer bezeichnet, da es hier keine richtige Brandung gibt, es bilden sich also auch ke
Ausgleichsküste (mit Nehrung, Haff/Lagune)
Eine Ausgleichsküste ist eine Küstenform, die infolge von Strandversetzung durch Winde und Sandablagerungen entsteht. Anfangs ist es nur ein kleiner „Haken“ welcher rausragt. Dann später durch die ganzen Sandablagerungen der Winde entstehen verschiedene Sandbanken, welche sich über Jahrhunderte verbinden. Bevor sie ganz verbunden sind nennt man es Haft.
So gleicht sich die Küste allmählich aus, bis sie eine geradlinig verlaufende Küste ist. Das nennt man dann Ausgleichsküste. Wenn die geschlossen ist entsteht ein sogenannter “Strandsee“.
-> Anfangs Haken (beim Haken entsteht die Nehrung, dass ist wenn sich das Material dort ansammelt) , dann Haff und am Schluss Strandsee
Kliff-und Steilküste
Die Kliffküste, auch Abbruch- oder Abrasionsküste genannt, bezeichnet eine Küstenform, die durch die ständige Arbeit der Meeresbrandung an einer Steilküste, d.h. der marinen Erosion und Denudation, welche als Abrasion bezeichnet wird, entsteht. Dabei kommt es zur Bildung eines Kliffs. Die Geschwindigkeit wie schnell es die Abbrechungen gibt ist abhängig von der länge der Brandung, der stärke des Kliffs und Anzahl Sturmfluten ab. Beim Steilkliff sind Die Ablagerungen Horizontal, bei der Kliffküste schräg.
Schärenküste
Schären sind kleine felsige Inseln, die vor der Küste liegen. Sie sind während der Eiszeit entstanden, als die Gletscher über felsige Landschaften verliefen und diese abgeschliffen haben. Durch das fehlen des Gewichts des Gletschers hebte sich das Land an. So haben sie ihre typische Kuppenform erhalten.
Fjorde
Fjorde entstehen durch Talgletscher, welche von ihrem Ursprungsgebiet, dem Kar durch bereits bestehende Flusstäler abwärts fliessten. Fjordküsten sind Hebungsküsten. Durch Abschmelzen des glazialen Eisschildes entlastet, hebt sich das Land. Mit dem Rückzug der Gletscher konnte das Meer in die Täler einfliessen und so entstanden die Fjorde.
Kar
Aushöhlung an einer Gebirgsflanke mit steilen Seiten und steiler Rückwand, die durch Gletschererosion entstand. Manche Kare enthalten auch Karseen.
Gletscherschliff:
Vom fliessenden Eis blank geschliffene Partie des (ehemaligen) Gletscherbetts, oft mit Kratzspuren (Gletscherschrammen), die von Steinen stammen, welche im Eis enthalten waren und über den Fels geschrammt wurden.
Mittelmoräne
Mittelmoränen entstehen durch die Vereinigung zweier Seitenmoränen beim Zusammenfliessen zweier Gletscher
Verschiedene Arten von Moränen auf und am Gornergletscher, Wallis, Schweiz: 1 - Seitenmoränen und 2 - Mittelmoränen.
Nährgebiet:
Das Nährgebiet ist dort, wo der Gletscher wächst (meist der oberste/höchste Teil eines Gletshers): Aufbau mit Schnee, wieder gefrorenem Schneematsch und Firn zu Eis. Das Nährgebiet sollte ca. mindestens 60% des Glezschers ausmachen, damit er nicht schwindet.
Zehrgebiet:
Zehrgebiet:Im Zehrgebiet verliert der Gletscher Eis. Der Vorgang des Abbaus von Schnee und Eis durch Schmelzen geschieht zum Beispiel infolge Sonneneinstrahlung und hoher Lufttemperatur. Das Zehrgebiet befindet sich am Ende eines Glezschers. Ist das Zehrgebiet grösser als 40% des Gesamtgletschers, nimmt die Grösse des Gletschers ab.
Gletschervorfeld
Gebiet vor der aktuellen Gletscherstirn, das seit dem Gletscherhochstand während der Kleinen Eiszeit vom Eis frei gegeben wurde. Das Gletschervorfeld wird zunächst durch Pionierpflanzen, später auch durch Bäume besiedelt.
Gletscherfluss & Rückzug (Erklärung):
Der Gletscher fliesst dann, wenn das Nährgebiet des Gletschers grösser als 60% ist. Das bedeutet, dass mehr Eis entsteht als, dass schmilzt. Der Gletscher wächst also.
Beim Gletscherrückzug ist es nicht so, dass der Gletscher zurück fliesst, sondern dass das Zehrgebiet grösser als 40% ist. Aus diesem Grund wird mehr Eis abgebaut, als zugeführt à der Gletscher schrumpft (von unten nach oben).
Oberlauf
Dominierende Erosionsformen: Tiefenerosion, Hangabtragung, Benutation grösser als Seitenerosion
Fliessgeschwindigkeit: hoch
Erosion/Transport/Sedimentation: Erosion Transport
Mittellauf
Dominierende Erosionsformen: Seitenerosion, Rückwärtserosion grösser als Tiefenerosion und Hangabtragung
Fliessgeschwindigkeit: weniger hoch
Erosion/Transport/Sedimentation: Erosion Transport Sedimentation
Unterlauf
Dominierende Erosionsformen: Kaum mehr Erosion, vor allem Ablagerung
Fliessgeschwindigkeit: klein
Erosion/Transport/Sedimentation: Sedimentation
V-Tal/ Kerbtal:
Talbildung = das Ergebnis linienhafter erosion. Fluss leistet eintiefung in den Untergrund, abrinnende hangwasser an Talflanken sorgt für flächenhafte Denudation. talquerschnitt ergibt sich aus der Identisität von erosion und denudation. Wenn erosion und denudation im gleichgewicht bleibt kerbtal erhalten (V-Tal)
Flussmäander
Im Unterlauf, kurz vor der Mündung, mäandieren Flüsse auf der flauchen Talaue unregelmässig hin und her. Nach überschwemmung oder stärker Wasserführung verlegen sie ihren Lauf-> neuer Weg.Der breite Talboden zeigt alte und verlassene Flussschlingen. Sandbänke im Flussbett deuten auf eine geringe Transportkraft des träge dahinfliessenden Gewässeres hin.
Terrassental/ Flussterrassen:
Täler in Terassenform haben es einemWechsel von Erosion und Sedimentation zu verdanken.Ein solcher Wechsel der Formgebung kann tektonische oder klimatische Ursachenbesitzen. Während der Kaltzeiten:Niederschlag in Form von eis gebunden, Ablagerung ihres Transportschutts im Tal.Während Warmzeiten: schneiden erosiv in den aufgeschütteten Schotterkörper ein. Terassen sind reste ehemaliger Talböden.
Mittelland
Phase 4
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