IMPP


R. S.
Diese Lernkarten decken medizinische Themen auf Universitätsniveau ab, mit Fokus auf Krankheiten, Symptome und Diagnosen. Sie behandeln Faktoren, Ursachen und Risiken von Erkrankungen wie Kopfschmerzen, Hauterkrankungen und Stoffwechselstörungen. Auch spezifische Syndrome, Tests und Behandlungsmethoden werden erläutert. Medizinstudenten und Ärzte profitieren von diesen Karteikarten, um ihr Wissen in Allgemeinmedizin zu vertiefen und Diagnosen zu schärfen.
Flashcards
35
Students
9
Language
German
Category
Medical
Level
University
Created / Updated
16.11.2013 / 03.05.2021

Flashcards

M. Behcet

zählt zu den entzündlich rheumatischen Arthritiden ; Iritis, Aphten, Arthalgien, Erythem

progressiven systemischen Sklerose

Systemerkrankung des Bindegewebes mit Kollagenanhäufung und fibrotischer Umwandlung der Haut und inneren Organe;

Infektiöse Mononukleose - Befunde

EBV-Infektion; Fieber, Tonsillitis, generalisierte LK-Schwellung, Splenomegalie; Leukozytose mit monozytoiden/lymphozzytoiden Zellen (5-20%); Therapie: symptomatisch, Bettruhe, Antipyretika

Basaliom

häufigster malginer Tumor der Haut; bevorzugt an lichtexponierten Stellen; lokal-infiltrierend-destruierendes Wachstum; Unterscheidung: knotig ulzerierend, plan, pigmentiert

Mamma-Ca; Risikoeinschätzung

1) High risk (Faktor 4)

2) Moderate Risk (Faktor 2-4)

3) Low Risk (Faktor 1-2)

1)w, >50J, Mastopathie II/III, früherer Brustkrebs; 2)Verwandte 1.Grades mit Ca, obere soz. Schicht, späte Menopause, Nullpara, späte Erstgebärende, Adipositas; 3) Frühe Menarche, Alkohol

Perniziöse Anämie

1) Pathogenese

2) Klinik

1)AK gegen Parietalzellen --> Mangel an intrinsic-factor und damit an VitB12; 2) gelbe Hautfarbe, LDH/BIlirubin erhöht, Autoimmungastritis, atrophische Glossitis (Hunter), Markscheidenschwund der Hinterstränge u der Pyramidenbahn

Hämophilie B

Faktor 9 - Mangel, normale Blutungszeit und normaler Quick-Wert, verlängerte aPTT, positiver Rumpel-Leede-Test

Hämophilie

Faktor-8-Mangel, häufiger

Nephrotisches Syndrom

Proteinurie - Hypoproteinämie - Ödem - Hyperlipidämie - Thromboseneigung - Infektanfälligkeit

Insulin - Wirkungen

Hemmung der Ketogenese, der Gluconeogenese, Steigerung der Glykogensynthese, Fettsynthese, Glc-Aufnahme in die Zelle

Erythema exsudativum multiforme

symmetrisch auftretenden runden Erytheme mit zentraler Hämorraghie und/oder Blasenbildung (Kokarden); Auslöser: Herpes simplex- und andere Viren, Streptokokken, Yersinien, Mykoplasmen, Medikamente

Dermatitis herpetiformis Duhring

in 80% mit Gluten-Unverträglichkeit assoziiert; Papeln, Plaques, Bläschen v.a. an ISGs und oberem Rücken

Affektkrampf

Durch Schmerz oder Wut ausgelöst, hört das Kind auf zu atmen. Bewusstlosigkeit und Krampf können die Folge sein, bevor wieder ausreichend Luft eingeatmet wird

Heberden-Arthros

Arthrose der Finger-Endgelenke

M. Osgood-Schlatter

septische Nekrose der Tuberositas tibiae, v.a. Kinder und Jungedliche betroffen

Hodentorsion

Akute starke Schmerzen; Bei Elevation des Hodens kommt es zur Schmerzverstärkung (Prehn-Zeichen)

Tarsaltunnel-Syndrom

Kompression des N. tibialis unter dem Retinaculum musculi flexorum (Faserzug des Fascia cruris zwischen Malleolus med. und Calcaneus) infolge Fraktur, Distorsion oder ohne spezifische Ursache

M. Gilbert-Meulengracht

Häufigste familiäre Hyperbilirubin-Syndrom; Ursache:Verminderung der Aktivität der UDP-Glukuronyltransferase ; diskrete und wechselnde Erhöhung des indirekten Bilirubins; Anstieg lässt sich durch Nahrungskarenz provozieren

MODY

Genetischer Defekt der beta-Zellfunktion; Manifestation vor 25. LJ; autosomal-dominant vererbt

azetonämisches Erbrechen

onderform der Dehydratation, ausgelöst durch hartnäckige Brechattacken; häufig bei Kleinkindern; Ursache: Folge eines Infektes oder Ernährungsfehler; obstartiger Foetor ex ore; vertiefte Atmung, Ketonurie ohne Glucosurie; Th: Gabe v. kalter Flüssigkeit

primäre biliäre Zirrhose (PBC)

Zirrhotisches Spätstadium einer Cholangitis, meistens w, Klinik: Pruritus, Leistungsknick, Maldigestion, Xanthelasmen; Befundkonstellation: Hypercholesterinämie, Ikterus (Spider nävi), Cholestaseenzyme (alkalische Phosphatase, gamma-GT)

H2-Atemtest

Zur Diagnostik einer Lactose-Intoleranz; Dabei kommt es nach Gabe von Laktose im Kolon auf Grund bakterieller Fermentation der unverdauten Laktose zu vermehrter Abatmung von H2, was im Test quantitativ bestimmt wird.

Arteriitis temporalis Horton

generalisierte Riesenzellarteriitits, die selbständig und/oder mit der Polymyalgia rheumatica auftreten kann; Anfallartige Kopf- und Augenschmerzen temporal, Sehstörungen, Schwindel; Trias: Museklschmerzen + Sturzssenkung + Anämie

medikamenteninduzierter Kopfschmerz

Dauerkopfschmerz; diffus, drückend

Trigeminusneuralgie

ez. sekunden- bis minutenlange Schmerzattacken durch geringfügige Reize (z.B. Kauen, Berührung, Windhauch, Zähneputzen); meist einseitig, meist 2./3. Ast; Kontraktionen der mimischen Muskulatur; Th: Carbamazepin;

Commotio cerebri (Gehirnerschütterung)

durch eine Schädelprellung verursachte akute neuronale Funktionsstörung des Gehirns; Vigilanzstörung, retrograde Amnesie, Kopfschmerzen; Schwindel, Erbrechen; spez. Behandlung nicht nötig

Fingerknöchelpolster

„knuckle pads“; armlose, umschriebene, polsterartige Verdickungen an den Streckseiten der Fingermittelgelenke

Pityriasis rosea

„Röschenflechte“; akut-entzündliche, jedoch selbstlimitierende Dermatose; Beginn mit münzgroßer Mutterplatte ("Primärmedaillon") mit zentraler Rötung, dann stammbetont mehrere Herde mit randständiger Schuppung ("Schuppenkrause")

seborrhoische Dermatitis

chronisch-rezidivierende Hauterkrankung mit den typischen Lokalisationen (behaarte Kopfhaut, Augenbrauen, Nasolabialfalte, vordere/hintere Schweißrinne, Anal-Inguinalregion)

Rosacea

entzündliche Gesichtsdermatose mit Erythemen, Teleangiektasien, Papeln und Pusteln; periorale und periorbitale Bereiche bleiben erscheinungsfrei, Augenbeteiligung möglich (Konsil!)

Porphyria cutanea tarda

Enzymdefekt der Uroporphyrin-III-Dekarboxylase; weist auf Leberschaden hin; angeboren oder erworben; Blasen häufig am Handrücken, fleckige Hyperpigmentierung

W150-Wert

Ergometerleistung in Watt bei einer Herzfrequenz von 150 Schlägen/min; Mann: 2,1Watt/kg KG; Frau: 1,8

Mouches volantes

im Gesichtsfeld wahrgenommene kleine schwarze Punkte, fadenförmige Strukturen oder Flecken,; entstehen durch altersbedingte Verflüssigung und Destruktion des Glaskörpers, Keinen Krankheitswert

Sudeck Dystrophie

sympathisch vermitteltes Schmerzsyndrom nach Verletzungen von Knochen/Weichgewebe; Ursache evtl neurovas. Fehlregulation; RF: wiederholte Repositionsmanöver, großes Fraktur-Hämatom, lange Ruhigstellung, unzureichende Analgesie; Stadien I-III (I,II rever.)

Cluster-Kopfschmerz

Bing-Horton-Syndrom; chron.-rez. heftige einseitige Kopfschmerzen; Anfallsdauer 15 min -3h; zusätzlich Augenrötung, Tränenfluss, Miosis, Ptose, Lidödem, Rinorrhoe, Schwitzen

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