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Isa S_
Diese Lernkarten bieten einen grundlegenden Überblick über die menschliche Anatomie und Krankheitslehre. Sie behandeln Themen wie Entzündungen, deren Symptome und Verläufe, sowie die Wirkungen von Medikamenten und Neurotransmittern. Die Karteikarten sind ideal für Schüler, die sich auf eine Klausur vorbereiten, da sie wichtige Konzepte und Beispiele aus der Biologie und Medizin zusammenfassen.
Flashcards
26
Students
10
Language
German
Category
Biology
Created / Updated
24.11.2014 / 11.11.2019

Lernkarten

15. Welche Schritte laufen im Körper bei einer Gefässverletzung mit Blutung ab?

1. Gefässverletzung --> Gefässkonstriktion

2. Blutstillung --> Thrombozytenaddhässion, Tc bilden einen Pfropf

3. Blutgerinnung--> aus Gerinnungsfaktoren (Fibrinogen) Gefäss/Wundverschluss.

2. Aus welchen 3 Schichten besteht die Haut? Welche Gewebearten findet sich vorwiegend in den jeweiligen Schichten und trägt damit zu deren Funktion bei?

Oberhaut = Epidermis

- mehrschichtig / verhorntes Plattenepithel

- Schutz

Lederhaut = Coricum

- Bindegewebe, kollagene Fasern

- Blutgefässe, Nerven, Drüsen, Sinneszellen --> reissfest, dehnbar

Unterhaut = Subcutis

- Fettgewebe in lockeres Bindegewebe

- Speicherorgan, mechanischen und thermischen Schutz

9. Nennen Sie sowohl die Wirkung des Sympathikus als auch des Parasympathikus an 5 Zielorganen.

Parasympathikus (Entspannung)

Augen: Pupillenverengung

Bronchien: Engstellung

Herz: Blutdruck/Puls tief

Magen-Darm: Sekretion/Peristaltik hoch

Speichel: viel, dünnflüssig

Sympathikus (Stress)

Augen: Pupillenerweiterung

Bronchien: Erweiterung

Herz: Blutdruck/Puls steigend

Magen-Darm Peristaltik/Durchblutung tief

Speichel: wenig, zähflüssig

5. In welche Anteile gliedert sich das vegetative Nervensystem?

Sympathikus: Reaktion auf Stress Kampf und Flucht nach aussen gerichtet ermöglicht maximalen Energieaufwans

Parasympathikus: Nach innen gerichtet, lässt Körper zur Ruhe kommen und aktiviert Verdauung, Ausscheidung

2. Was ist ein Reflex? Welche beiden Formen gibt es und worin unterscheiden sie sich? nenne Sie jeweils 1 Beispiel.

Ein Reflex ist eine stereotype, immer gleich ablaufende Handlung , die automatisch abläuft und willentlich fast nicht beeinflusst werden kann. Sie entlasten das Grosshirn (Bewusstsein) in dem sie durch Muskelspannung schnelle Schutzreaktionen ausführen und bei schnellen Routinebewegungen (Autofahren) mitwirken.

Viele Reflexe finden im Rückenmark statt.

 

Eigenreflex (monosynaptisch =eine Schaltstelle) Rezeptor im ausführenden Organ.

Patellarsehnenreflex, Achillessehnenreflex, Bizepssehnenreflex

Fremdreflexe (polysynaptische Reflexe = mehrere Schaltstellen) Rezeptor und Erfolgsorgan getrennt.

Würgreflex, Husten-, Niesreflex, alle Schutzreflexe, Erröten, Blutdruck und Pulsanstieg

10. Was sind Antikörper? Wo werden sie gebildet? welche Funktion haben sie?

AK sind Immunglobuline der spezifischen Abwehr (Eiweisse) werden von Plasmazellen gebildet.

Können AK alleine Errege abtöte?

Antigen --> Antikörperkomplex

- Agglutination --> bilden grössere Einheiten --> verbinden sich

- Opsonierung --> machen Erreger für die Abwehr "schmackhaft"

Können AK alleine Errege abtöte?

Nein.

11. Was sind Neurotransmitter, welche unterschiedliche Wirkung können sie haben? Nennen Sie einige typischen Vertreter mit Wirkung.

Botenstoffe im Nervensystem!

regulieren Antrieb, Aufmerksamkeit, Gedächtnis, Appetit, Durst, Gefühle, Sexualtrieb, Schlaf-Wach-Rhytmus

  • Ausgewogenes Verhältnis der einzelnen Substanzen ist wichtig für körperliches und seelisches Wohlbefinden.

  • Viele neurologische und psychische Erkrankungen beruhen auf einem Ungleichgewicht oder absolutem Mangel von Neurotransmittern.

Acetylcholin                      erregend

Glutamat                            häufigster erregender Transmitter im ZNS

GABA                                   häufigster hemmender Transmitter im ZNS (K.O. Tropfen)

Glycin                                   häufigster hemmender Transmitter im Rückenmark

Dopamin                             erregend, im Mittelhirn

Noradrenalin                    vorwiegend erregend

9. Skizzieren Sie eine Synapse

skizziere

b. Wie unterscheiden sich Aktiv- und Passivimmunisierung?  Nennen Sie Beispiele.

Aktiv

Gesunde Menschen werden geimpft, abgeschwächte Erreger werden gespritzt, dass der Körper Antikörper entwickelt und so gut geschützt ist, falls die Erkrankung wirklich auftreten würde.

--> Hep. B, (wir empfohlen nach 10Jahren aufzufrischen)

Passiv

Mensch die bereits infiziert wurden, werden spezifische AK gespritzt, damit der Mensch schneller gesund wird.

--> Tetanus, Tollwut

--> hält max. 3-4 Monate, es werden Fremdeiweisse injiziert.

4. Was ist ein Motoneuron, gehört es zu den afferenten oder efferenten Neuronen und wo endet es?

Eine Nervenzelle die ein Muskel erregt.

efferentes Neuron, führt vom ZNS zum Muskel, endet an der motorischen Endplatte.

d. Was ist Hämoglobin, wozu dient es und woraus ist es aufgebaut?

roter Blutfarbstoff, dient dem Sauerstofftransport, komplexes Eiweiss aus Eisen.

5. Was ist eine Synkope? Welche Ursachen kann sie haben?

Ohnmacht, plötzliche, kurzzeitige Bewusstseinsstörung mit Verlust des Muskeltonus und spontaner Erholung. (Achtung Verletzungsgefahr)

- Kardiovaskulär (Hypotonie, Herzrhythmusstörungen, Aortenstenose

- zerebrovaskulär, TIA, (Durchblutungsstörung des Gehirns)

- reflektorisch gefässbedingt, z.B. schnelles Aufstehen

- vegetativ

- medikamentös

- psychisch

4. Was versteht man unter einem Koma, welche Gefahren bestehen, was sollten Sie tun?

Patient ist tief bewusstlos, die Atmung kann jederzeit aussetzen, ist auch durch starke Reize  nicht weckbar, Schutzreflexe fehlen. Man muss den Patienten in die stabile Seitenlage bringen, damit er falls er erbrechen muss, nichts in die Lunge läuft.

14. Was ist Eiter?

Eiter besteht aus massenhaft Leukozyten, Erregern, Resten von phagozitierten, abgestorbenen Erregern und Gewebetrümmern.

1. Definieren Sie den Begriff Entzündung.

Eine komplexe Abwehrreaktion des Körpers auf jede Art der Gewebeschädigung. Schützt den übrigen Organismus vor deren Ausbreitung und die Noxen oder deren Folgen zu beseitigen.

7. An welchen Symptomen kann man eine systemische Entzündung erkennen? (Welche Allgemeinsymptome einer Entzündung kennen Sie?)

- Fieber >37.5° durch Wirkung von Pyrogenen auf das thermoregulatorische Zentrum im ZNS

- allg. Krankheitszeichen: Abgeschlagenheit, erhöhtes Schlafbedürfnis, Appetitlosigkeit

--> Ziel es Organismus ist es sich auf die Bekämpfung der Entzündung zu konzentrieren, daher treten die Symptome auf, damit der Mensch gezwungen ist ins Bett zu liegen und sich auszuruhen.

- gesteigerter Stoffwechsel --> Tachykardie und Tachypnoe

- evt. Hypotonie bei sehr schweren ausgedehnten Entzündungen als Folge von Gefässdilatation und Volumenverlust durch Exsudation

--> im Extremfall: septischer Schock

!!6. Nennen Sie die 6 Kardinalsymptome der akuten Entzündung (nach Celsus). Wie sind sie pathogenetisch zu erklären?!!           

Rötung/rubor  

 Folge der Mehrdurchblutung

Überwärmung/dolor

Folge der Mehrdurchblutung

Schwellung/tumor

Folge der Exsudation

Schmerz/dolor

Folge der Exsudation und durch Mediatoren --> Reizung der Nerven (Schmerzfasern)

eingeschränkte Funktion/functio laesa

Folge von Schwellung und Schmerz

1. Wie entstehen und verlaufen Autoimmunerkrankungen?

Fehler  bei der Erkennung führen zu Autoimmunerkrankungen. genetische Abneigung, Körper bekämpft sich selbst.

Das Immunsystem erkennt Teile des MHC- Molekül (Histokompatibilitäts Kompex) an bestimmten Zellen, bzw. Geweben als körperfremd. Es kommt zu AK-Bildung gegen körpereigene Gewebe. Diese lösen eine Immunreaktion = Entzündung aus.(Rheuma, Morbus Crohn, Morbus Basedow, DiabetesTyp II)

Verlauf:

- Erkrankung verläuft schubförmig = chronisch rezidivierend

- Aktive Entzündung führt zu Zerstörung und Narbenbildung des betroffenen Gewebes mit Funktionsverlust

- Heilung unwahrscheinlich:

                da das Immunsystem dauernd Kontakt zu den eigenen Antigenen hat

                da bei jedem Schub erneut Gedächtniszellen gebildet werden bzw. das Immungedächtnis      aufgefrischt wird.

10. Welcher Krankheitsverlauf entsprich einer exsudativen und welche einer proliferativen Entzündung?

exsudative Entzündung --> akute Entzündung

proliferative Entzündung --> chronische Entzündung

10. Skizzieren Sie unterschiedliche prognostische Verläufe von Erkrankungen.

erklären, beschreiben und beschriften können.

9. Mit welchem Fachausdruck wird der Verlauf einer Erkrankung beschrieben? Welche Unterschiede kennen Sie?

Verlauf von Krankheiten = Prognose!

Heilung: Wiederherstellung in den ursprünglichen Zustand --> Heilung der Haut nach einer Schürfwunde

Defektheilung: es bleibt ein Defekt zurück --> Narbe

Tod (Exitus): letal = tödlich, infaust=aussichtslose Prognose--> trotz Therapie nicht heilbar (Kopf ab)

Rezidiv: Rückfall, Wiederauftreten derselben Krankheit nach einem beschwerdefreien Intervall

--> Tumorrezidiv nach scheinbar völlige Entfernung

Chronifizierung: schleichender Verlauf von langer Dauer, nicht ausheilen der Krankheit

chronisch kontinuierlich: Krankheitssymptome bleiben gleich --> weder besser noch schlechter

chronisch rezidivierend: Krankheitssymptome treten in gewissen Abständen auf

--> Asthma bronchiale, Epilepsie, Allergien

chronisch progredient: Krankheitssymptome werden zunehmend schlimmer

--> M. Parkinson, M. Alzheimer, MS

Die medikamentöse Therapie kann die Krankheit nur verlangsamen nicht stoppen.

Inapperent: Vom Patient unbemerkt, Infektion/Grippe

!!5. Was ist die Ätiologie, wie kann sie unterteilt werden? Geben Sie Beispiele.!!

Lehre von den Krankheitsursachen

exogen: wirken von aussen auf den Organismus, --> Bakterien, Viren

endogen: gehen aus dem Innern hervor, --> Alter, Autoimmunerkrankung

monokausal: von 1 Ursache ausgelöst --> Röteln, MMR

polykausal: von vielen Faktoren verursache --> Sucht, Depression, Arteriosklerose..

4. Ordnen sie diagnostische Methoden nach den technischen Verfahren, durch die sie erzielt werden.

Laboruntersuchungen: Urin, Blut, Stuhl

Bildgebende Verfahren: Ultraschall, Röntgen, CT, MRI

elektrophysiologische Verfahren: EKG, EEG

endoskopische Verfahren: Magen-Darm-Spiegelung

5. Was verstehen Sie unter Haupt-, Neben-, und Wechselwirkungen eines Medikaments?

Hauptwirkung = die gewünschte Wirkung eine Pharmakons

Nebenwirkung = unerwünschte Wirkung des Medikamentes

Wechselwirkung = Wirkungsbeeinflussung bei Zusammentreffen mehrerer Medikamente

1. Welche 3 Grundsätzlichen Therapieziele kennen Sie?

kurativ: führt zur Heilung

palliativ: lindert Symptome --> meist bei unheilbaren Leiden (Krebs)

präventiv: schützt vor der Entstehung einer Erkrankung (Impfung)

1. Nennen Sie 8 Aufgaben der Haut.

 

  • Schutzfunktion

  • Temperaturregulation (Verengung oder Erweiterung der Blutgefäße = Durchblutung; Aufnahme bei Einstrahlung bei Hitze; Schwitzen, Temperatursensoren als Teil des Nervensystems)

  • Regulierung des Wasserhaushaltes (Abgabe von Wasser und Salzen, {Schweiß)

7 Wärmepunkte, 16 Kältepunkte, 100 Druckpunkte, 700 Schmerzpunkte, 14m Nerven

  •  
  • Sinnesfunktion (Wahrnehmen von Schmerzen, Berührung)

  • Immunfunktion (z.B. Allergien im Rahmen)

  • Kommunikation (Rötung, Blässe)

  • Mechanischer Schutz (z.B. bei Stößen oder Hinfallen)

  • Ausscheidungsorgan (überschüssiges Eiweiß, Schadstoffe)

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