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Carmen Metzger
Diese Lernkarten bieten einen umfassenden Überblick über die Grundlagen des Marketings und der Preispolitik auf Universitätsniveau. Sie decken Themen wie die Definition von Marketing, verschiedene Marketingstrategien, die Analyse des Produktlebenszyklus, und die Bedeutung von Marktsegmentierung ab. Die Karteikarten sind besonders nützlich für Studierende der Betriebswirtschaftslehre, die sich mit den Grundlagen des Marketings vertraut machen möchten, sowie für Marketingfachleute, die ihre Kenntnisse in Preispolitik, Produktmanagement und Marktanalyse vertiefen wollen.
Flashcards
37
Students
52
Language
German
Category
Micro-Economics
Level
University
Created / Updated
07.02.2013 / 21.11.2024

Flashcards

Definition: Absatz oder Vertrieb

Verwertung der in einem Unternehmen erwirtschafteten Leistungen

Definition: Marketing

zusätzlich Wecken von Bedürfnissen sowie Schaffung und Erschließung von Märkten

Definition: relevanter Markt

Markt der gleichen oder substitutionsfähigen Produkte

Bsp.: für Margarinehersteller gehört auch der Buttermarkt zum relevanten Markt, falls die Kunden beide Produkte als substitutionsfähig ansehen

Definition: Marktpotenzial/Marktvolumen

•Marktpotenzial: erreichbarer Umsatz in einem relevanten Markt


•Marktvolumen:erreichter Umsatz in einem relevanten Markt

Definition: Sättigungsgrad

Marktvolumen im Verhältnis zum Marktpotenzial

Definition: Marktanteil

Umsatz im Verhältnis zum Marktvolumen

Definition: relativer Marktanteil

eigener Marktanteil im Verhältnis zum Markteinteildes größten Mitbewerbers

Management-Konzeption mit folgenden Hauptaufgaben

•AnalysederKundenbedürfnisseMarktforschung als Teil des Marketings
•aufbauende Ausrichtung des Unternehmens auf Kundenbedürfnisse
•bessereBedürfnisbefriedigungsmöglichkeitenanbietenalsdie Konkurrenz

Marketing-Instrumente

Berücksichtigung von Kunden, Wettbewerb, gesellschaftl. Rahmenbedingungen

Absatzpolitische Instrumentarien

„Marketing-Mix“

Produktpolitik (Product)
Preispolitik (Kontrahierungspolitik, Price)
Kommunikationspolitik (Promotion)
Distributionspolitik (Place)

Definition: Marktforschung

Beschaffung, Aufbereitung, Analyse und Interpretation von Marktinformationen

Definition: Marketingforschung

Konzentration auf Absatzmarkt

Definition: Marktanalyse

zeitpunktbezogene Erhebung von Kennzahlen

Definition: Marktbeobachtungen

laufende Erhebung der Kennzahlen

Problem: qualitative Informationen müssen auf quantitativen Skalen eingeordnet werden

Bsp.: Das Produkt ist schön oder unpraktisch

Aufgaben der Marktforschung/Marktbeobachtung

•Identifikation und Analyse der Marktteilnehmer
•Erkennen und Bewerten verwandter Produkte
•Verfolgung von Produktentwicklungen
•Prognose der Marktentwicklungen
•Entdecken von Trends
•Kennenlernen des Geschäftsgebarens der Marktteilnehmer
•Konkurrenzanalyse

Beschaffungs-Marketing

Einkaufsaktivitäten werden an Gegebenheiten in Beschaffungsmärkten sowie auf die zielgerichtete Beeinflussung von Faktormärktenund Bezugsquellen ausgerichtet.

Definition: Kommerzielles Marketing

•Investitionsgüter-Marketing: Anlagen, Rohstoffe, Einsatzstoffe...Bsp.: Automobilzulieferer
•Dienstleistungs-Marketing: konsumptivebzw. investive DienstleistungenBsp.: Frisör bzw. Versicherung
•Konsumgüter-Marketing: Verbrauchs-bzw. GebrauchsgüterBsp.: Lebensmittel bzw. Autos

Definition: Non-Profit-Marketing

•erwerbswirtschaftlich (Theater, öff. Bildungseinrichtungen...)
•nicht erwerbswirtschaftlich (Kirchen, soziale Einrichtungen...)

Portfolio-Analyse

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Methoden der Situationsanalyse

• Chancen-Risiken-Analyse: eigene Handlungsmöglichkeiten gegenüber
ungünstigen Umweltentwicklungen


• Stärken-Schwächen-Analyse: Ressourcenanalyse


• Lebenszyklusanalyse: Welche Maßnahme zu welchem Zeitpunkt?


• Erfahrungskurvenanalyse: Analyse des Lerneffektes


• Portfolio-Analyse:
(Boston-Portfolio)
strategische Planung

Portfolio-Analyse (Boston)

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Empfohlene Normstrategien (Überblick)

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Portfolio-Analyse (Boston) Fazit

•Boston-Portfolio macht sichtbar, welche Kombination von strategischen Geschäftseinheiten zur Erreichung der Unternehmensziele ideal ist.
•Es werden nur zwei strategische Erfolgsfaktoren berücksichtigt.
•Die Marktwachstumsrate wird als gegebener Faktor angesehen. Diese Betrachtung ist fraglich, denn ein Unternehmen kann durch geeignete Marketing-Maßnahmen das Marktwachstum positiv beeinflussen.
•In Märkten mit sehr starkem Wettbewerb mit vielen unterschiedlich großen Anbietern reichen die Dimensionen Marktwachstum und Marktanteil oft nicht aus. Das Boston-Portfolio ist also eher in überschaubaren Oligopolmärktenmit wenigen großen Anbietern sinnvoll anwendbar.

Marktsegmentierung

•Einteilung des Marktes in homogeneKäufergruppen; Zielgruppenanalyse
•Ziel:Unterscheidung und individuelle absatzpolitische Bearbeitung verschiedener Käufer (Wer ist potenzieller Kunde?)

demographischerMerkmale: Geschlecht, Alter, Haushaltsgröße,…
geographischerMerkmale: Land, Bundesland, Ort, Stadtteil…
psychologischerMerkmale: Wertvorstellung, Charaktereigenschaft,Freizeitverhalten, …
branchenspezifischer Merkmale: Gesundheitswesen, Handwerk, …

Kundennutzen

•Unique Selling Proposition

• Angebot muss für den Kunden sinnvoll sein

• Angebotmuss einzigartigsein

Möglichkeiten der differenzierten Marktbearbeitung

Produktdifferenzierung: unterschiedliche Produkte
Preisdifferenzierung: unterschiedliche Preise
Vertriebsdifferenzierung: unterschiedliche Absatzwege
Differenzierung durch Werbung: unterschiedliche Werbeformen

Kennzeichen von Produkten

•Leistungskern
•Verpackung
•Markierung
•Kundendienst

Zusammenhang zwischen Lebensdauer und Umsatz

Einführung:Umsatzanstieg, bei genügend Werbeaufwand
Wachstum: Wachsende Bekanntheit bei Kunden, Nachahmungen treten auf
Reife: Konkurrenzdruck steigt, geringste Werbequote
Sättigung: Umsatz erreicht Maximum
Degeneration:Sinkender Umsatz, Produkt sollte vom Markt genommen werdenEinführung

Produktlebenszyklus

•Analyse des typischen Lebenslaufes eines Produktes hinsichtlich derAuswirkungen auf das Unternehmen
•Ziel: Schlussfolgerungen für strategisches Handeln
•Produktlebenszyklusphasen, wirtschaftl. Größen:

Produktlebenszyklus mit Enstehungszyklus

•Abschätzung des Wachstums
•Abschätzung, in welcher Phase sich Produkte bzw. SGE befinden

Distributionspolitik

Entscheidungen im Zusammenhang mit dem Wegeines Produktes vom Herstellerzum Kunden

Ziel: hoher Servicegrad, hoher Distributionsgrad, geringe Vertriebskosten

•akquisitorische Distribution: Gestaltung der im Hinblick auf die Gewinnung und Zufriedenstellung von Kunden günstigsten Vertriebsform(Absatzkanal)
Entscheidung über Absatzwege und –organe
direkter vs. indirekter Vertrieb
•logistische Distribution: Entscheidung über den physischen Transport von Produkten und die dazu notwendigen Einrichtungen
umfasst Lagerung und Transport
Ziel besteht darin, dem Kunden das richtige Produktzur richtigen Zeitan den gewünschten Ortzu liefern

Preispolitik (vertragliche Vereinbarungen zwischen Verkäufer und Käufer über Preise, Rabatte, Skonti, Lieferungs-und Zahlungsbedingungen)

Preis-Absatz-Funktionen: Zusammenhang zwischen mengenmäßiger Nachfrage xnach einem Gut und dessen Preis px

Preispolitische Strategien

•Prämienpreise:Ansetzen von hohen Preisen um Snob-Effekt auszunutzenBsp.: Luxusautos


•Promotionspreise:niedriger Preis als WerbeargumentBsp.: Aldi, Lidl


•Penetration: niedrige Preise um in den Markt einzudringen, danach sukzessive PreiserhöhungBsp.: neuerscheinende Zeitschriften


•Abschöpfung:Neueinführung mit hohem Preis, danach PreissenkungBsp.: Computer, Mobiltelefon, Tablet-PC


•Preisdifferenzierung: verschiedene Preise von verschiedenen Kundengruppen für das gleiche ProduktBsp.: Kinokarten für Studenten, Porsche in den USA

Preisdifferenzierung

•vertikale Preisdifferenzierung: Aufteilung des Gesamtmarktes in Teilmärkte extern gegebenBsp.: Automarkt in verschiedenen Ländern


•horizontale Preisdifferenzierung: Aufteilung des Marktes findet simultan mit der Preisfestlegung statt

Abschöpfen der Konsumentenrente (Differenz zwischen dem Maximalpreis, den ein Kunde zahlen würde und dem tatsächlichen Preis)


zeitlichePreisdifferenzierung z.B. Kino unter der Woche und am Wochenende
räumlichePreisdifferenzierung z.B. ortsspezifische Preise aufgrund Wettbewerbssituation
mengenmäßigePreisdifferenzierung z.B. Mengenrabatt
kundenorientiertePreisdifferenzierung z.B. günstiges Busticket für Senioren

Kommunikationspolitik

Werbung

Vermittlung von Informationen über Existenz, Eigenschaften und Bezugsbedingungen von Produkten

AIDA-Schema

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Verkaufsförderung

Schaffung zusätzlicher Kaufanreize durch Sonderaktionen

Public Relations

alle Maßnahmen zur Imagepflege eines Unternehmens in der Öffentlichkeit

Lernen