5. Ethik I
Konsequentialismus
Konsequentialismus
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Lernkarten
Grundlagen des Konsequentialismus
- Wichtig für Konsequentialist sind die FOLGEN!
- Voraussehbaren Folgen: (Instrumente: Kosten-Nutzen-Analyse)
- Vorstellungen über Wert
- Zielvorstellungen
Charakteristika
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Pflicht sich zu informieren, welche Folgen unsere Handlungen haben (oder Wahrscheinl.)
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Absichten oder Motive der Handelnden sind im Unterschied zur Deontologie oder Tugendethik kaum relevant
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Moralische Gebote und Verbote: instrumentelle Funktion
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Die Differenz von Tun und Unterlassen ist nicht relevant (Troley-Problem)
Die Extremposiotion des Konsequentialismus:
«Der Zweck heiligt die Mittel.»
Wie könnte das Tötungsverbot konsequentialistisch begründet werden?
- Wir töten nicht, weil es gewisse Folgen hat! Nicht weil es moralisch falsch ist!
Gesellschaftliche Anwendung des Konsequentialismus
- politischen Entscheidungen
- Allokation von Ressourcen bspw. in der Medizin
- Technikfolgenabschätzungen
- Vorsorgeprinzip
«Slippery Slope»-Argumenten?
- Auch Dammbruch
- Wenn aus einer Entscheidunge mehrere Folgen resultieren
Moralische Intuitionen bezüglich Trolley-Problemen
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Die Variationen zeigen: In den alltäglichen moralischen Intuitionen unterscheiden wir zwischen beabsichtigten und in Kauf genommenen Folgen von Handlungen oder zwischen aktivem Tun und passivem Geschehenlassen.
Grundlagen des Utilitarismus
- Utilitarismus: Handlungen werden im Hinblick auf ihren Nutzen für ein bestimmtes Ziel bewertet ...
Utilitarismus: Klassisch hedonistische Position (Jeremy Bentham):
- (a) grösstmögliches Glück, von
- (b) möglichst vielen Menschen (Aggregation)
--> Thema ist also das subjektive Erleben
John Stuart Mill
Die Freiheit des einzelnen hat ihre Grenzen an der Freiheit des anderen
Ausgewählte Probleme
- Unantastbare moralische Rechte (Der Einzelne hat Ansprüche hat, die nicht in einen Gesamtnutzen aggregiert werden dürfen)
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Verteilungsmuster (bspw. hohes BIP, Profiteur aber eine totalitäre)
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Entfremdung vom eigenen Handeln (vgl. Deontologie)
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Wie misst man Befriedigung Einzelner und die Gesamtbefriedigung?
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Utilitarismus als Philosophie der Wirtschaft unserer Zeit? (Kritik am Utilitarismus und an der Wirtschaft fallen häufig zusammen)
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Freie Märkte gelten als das effizienteste Mittel, damit möglichst viele Menschen ihre Präferenzen befriedigen können
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Indem in ökonomischen Kontexten jeder sein Selbstinteresse verfolgt, entsteht der grösste gesellschaftliche Nutzen
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Eine häufig geäusserte Kritik am Utilitarismus ist eigentlich eine Kritik...
- ...am blossen Selbstinteresse von Unternehmen, welche auch aus der Sicht des Utilitarismus verfehlt ist!
- Kompetitive Märkte mit vorgegebenen Preisen und keine Externe Kosten
--> «corporate egoists»
- Utilitaristische Kritik an der Shareholder Value Maximierung: (Jones & Felps)
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«Shareholder Wealth Maximation» muss zugunsten eines...
- ...«Stakeholder Happiness Enhancement» SWM Ansatzes muss aufgegeben werden!
--> Das führt auch zu grösserer sozialer Wohlfahrt insgesamt!
Was sind:
- SWM
- NST
- SHE
- Shareholder Wealth Maximization
- Normative Stakeholder THeory
- Stakeholder Happiness Enhancement
- SWM
- Maximierung der Shareholder's Value über alles andere!
- SHE
- Erhöhung der Stakeholder Happiness unter Berücksichtigung der Shareholder!
- Relation SWM, NST & SHE
- SWM zu egoistisch, daraus folgt die NST, die zu eng gesehen wird --> SHE die SWM und NST verbindet!
- Kernaussage der SHE
- Happiness der Stakeholder als Fokus über die vorhersebare Zeit
- Dies weil, Soziale Wohlfahrt (Happiness) > Soziale Wohlfahrt (Economic)
- SHE befürwortet unprofitablere Aktionen, wenn die...
- Stakeholder Happiness steigt und ungekehrt!
- Happiness für Arbeiter
- Gute Verhältnisse
- Stabile Arbeitslosenrate
- Fordernde Arbeit
- Happiness für Kunden
- Cooler Point of Sales
- Übertroffene Erwartungen
- Angemessene Behandlung
- Verlässliche Produkte
Zusammenfassung
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Der klassische Utilitarismus bewertetet grösstmögliche Glück möglichst vieler Menschen. (unparteilich Interessen aller Betroffenen)
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Individuelle Freiheit = John St. Mill zentraler Bedeutung.
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Freie Märkte sindeffiziente Mittel, um die moralischen Ziele des Utilitarismus zu erreichen. --> Wenn keine neg. Gesammtfolgen ok!
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Kritik am blossen Selbstinteresse von Unternehmen, welche auch aus der Sicht des Utilitarismus verfehlt ist