Unterricht vom 21.09.2013 - KI


M. H.
Diese Lernkarten bieten einen Überblick über die verschiedenen Rechtsformen und betriebswirtschaftlichen Entscheidungen, die im Rahmen der Berufslehre relevant sind. Sie behandeln Themen wie die Wahl der Rechtsform, die Gründung von Unternehmen, die Haftung der Gesellschafter und die Standortentscheidung. Besonders nützlich sind sie für angehende Unternehmer und Studierende der Betriebswirtschaftslehre, die sich mit den Grundlagen der Unternehmensgründung und -führung vertraut machen möchten.
Karten
20
Lernende
52
Sprache
Deutsch
Kategorie
BWL
Stufe
Berufslehre
Erstellt / Aktualisiert
25.09.2013 / 24.09.2025

Lernkarten

 

Rechtsformen

Welche?

Eintelunternehmen

Personengesellschaften

Kapitalgesellschaften

Kombinierte Rechtsformen (Mischformen)

Sonstige (weitere) Formen

 

Personengesellschaft

Bsp.

BGB-Gesellschaft (GbR)

Offene Handelsgesellschaft (OHG)

Kommanditgesellschaft (KG)

Stille Gesellschaft

 

Kapitalgesellschaft

Bsp.

Gesellschaft mit beschränkter Haftung (GmbH)

Aktiengesellschaft (AG)

Societas Europaea (SE)

 

Kombinierte Rechtsformen

Bsp.

Kommanditgesellschaft auf Aktien (KGaA)

GmbH & Co.KG

 

Sonstige Rechtsformen

Bsp.

Stiftung

Verein

Genossenschaft

Öffentliche Rechtsformen

 

Gegenstandsgebundene Rechtsformen

Bsp.

Reedereien

Bohrgesellschaft

Bergwerksgewerkschaft

Versicherungsverein

 

Strategisch - Taktisch - Operativ

Strategisch = langfristig (mehrere Jahre)

Taktisch = mittelfristig (ein/mehrere Monate - ca. ein Jahr)

Operativ = kurzfristig (sofort - mehrere Tage/Wochen)

 

7 Freiheitsgrade

- Wahl der Rechtsform

- Standortentscheidung

- Wahl des Produkts/Dienstleistung

- Wahl des Marktes/Kunden (Marktsegmentierung)

- Wahl der Organisation
-> Aufbauorganisation
-> Ablauforganisation

- Wahl der Finanzierung

 

7 Pleiteursachen

- Finanzierungsmängel

- Informationsdefizite

- Qualifikationsmängel

- Planungsmängel

- Familienprobleme

- Überschätzung der Betriebsleistung

- Äussere Einflüsse

 

Zentralisierung

Vorteile

- Stimmige Strategie für alle Geschäftseinheiten

- Einfache Koordination der einz. Aktivitäten u. Wechselwirkungen

- Einfache Kontrolle

- Änderung der strat. Grundausrichtung können besser unterstützt werden

 

Zentralisierung

Nachteile

- Entwicklung einer übergroßen Zentrale
-> die stark von MIS abhängig ist
-> zu wenig Kundennähe hat
-> vielfält. Interessen und kompl. Zusammenhängen
     gegenübersteht

- Das Unternehmen entwickelt keine Manager mit echten strat. Fähigkeiten, sondern Experten für versch. Funktionen -> schwer zu koordinieren

 

 

Dezentralisation

Vorteile

- schnelle Änderung von Strategien

- Mehr Eigenverantwortlichkeit -> Höhere Motivation

- Bessere strat. Steuerung von komplexen Unternehmensgruppen 

 

Dezentralisation

Nachteile

- Probleme bei Zuordnung von Kompetenzen zur Zentrale und einz. Geschäftseinheiten

- Effizienzverlust durch doppelte Funktionen

- Probleme bei der Abstimmung von Entscheidungskompetenz und Verantwortlichkeit der einz. Manager

 

Standortentscheidung

Kriterien

- Grundstück

- Rohstoff- u. Beschaffungsorientierung

- Arbeitsorientierung

- Markt- u. Absatzorientierung

- Verkehrsorientierung

 

Haftung

Einzelunternehmen
&

Personengesellschaften

Einzelunternehmen: Gesamtschuldnerisch

GbR: Gesamtschuldnerisch

OHG: Gesamtschuldnerisch

KG: Komplementär -> Gesamtschuldnerisch 
        Kommanditisten -> in Höhe der Einlage

stille Gesellschaft: stiller Gesellschafter mit seiner Einlage; Vertrag kann Verlustbeteiligung vorsehen

Gesamtschuldnerisch = Persönlich, unmittelbar, mit dem gesamten Vermögen

 

Haftung

Kapitalgesellschaften

- GmbH: Gesellschafter mit Gesellschaftsanteil, Gesellschaft als juristische Person mit gesamtem Vermögen

- AG: Aktionäre mit Aktienwert, Gesellschaft als juristische Person mit gesamtem Vermögen

- SE: Aktionäre mit Aktienwert, Gesellschaft als juristische Person mit gesamtem Vermögen

 

Gründer

Einzelunternehmen
&
Personengesellschaft

- Einz: 1

- Still: mind.2

- OHG: mind.2

- KG: mind.2

- GbR: mind.2

 

Gründer

Kapitalgesellschaft
&
Genossenschaft

- AG: mind.1

- KGaA: mind.5

- GmbH: mind.1

- eG: mind.3

 

Form

Einzelunternehmen
&
Personengesellschaft

- Einz.: -

- Still: nicht vorgeschrieben

- OHG/KG/GbR: nicht vorgeschrieben (schriftl. üblich)

 

Form

Kapitalgesellschaft
&
Genossenschaft

- AG/KGaA/GmbH: gerichtl. o. notariell beurkundeter Vertrag

- eG: Aufst. einer Satzung u. Unterzeichnung durch Gründer

Lernen